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09.06.2020
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Bürgermeisterin will Neureichenau als Bildungsstandort stärken

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie die natürlichen Gegebenheiten ihrer Gemeinde gleichermaßen als Chance begreifen will die Neureichenauer Bürgermeisterin Kristina Urmann. Nach einer ersten Einarbeitungsphase sprach die neue Rathauschefin mit den Landtagsabgeordneten Max Gibis und Prof. Dr. Gerhard Waschler über ihre Pläne und Ziele für die Gemeinde am Südhang des Dreisessels.

Wie bereits im Wahlkampf stellte der Bereich Bildung gleich zu Beginn ihrer Amtszeit ein zentrales Anliegen der jungen Bürgermeisterin dar. Durch die angedachte Umstrukturierung der Schullandschaft der Schulen am Dreisessel sowie die Umsetzung des Konzepts der Lernlandschaften werde in ein modernes und innovatives Modellprojekt investiert, welches in Neureichenau einen hochklassigen Bildungsstandort schaffe, so die Bürgermeisterin. Zusammen mit der gleichzeitigen Modernisierung der digitalen Infrastruktur entstehe hier ein „bildungspolitisches Paradies“, wie es MdL Waschler anerkennend feststellte.

„Die Corona-Pandemie lehrt uns, dass wir die Digitalisierung gerade auch im schulischen Bereich als Chance begreifen und technologische Mittel für das Lernen noch stärker als bisher nutzbar machen müssen“, so Gerhard Waschler. Aus diesem Grund habe eine Aufstockung der staatlichen Mittel für den Digitalpakt Schule stattgefunden, im Zuge dessen es den Kommunen ermöglicht wird, digitale Endgeräte für den Bedarf an Schulen anzuschaffen. Ebenso können auf diesem Wege Lizenzen für eine einschlägige Konferenzsoftware zum Einsatz beim Lernen zuhause bezogen werden, wie der Abgeordnete weiter ausführte.

Im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie rücke auch der inländische Tourismus verstärkt in den Fokus der Kommunen. Wie die Landtagsabgeordneten feststellen, ist die Gemeinde Neureichenau mit dem hohen Erholungswert der Natur, den bestehenden Angeboten an Räumlichkeiten für Tagungen und Konferenzen sowie einer hochwertigen Hotellerie und Gastronomie hierbei auch in der Breite bestens aufgestellt. Diese touristischen Grundvoraussetzungen will Bürgermeisterin Kristina Urmann künftig noch besser als bisher nutzbar machen und ihre Gemeinde weiter als „Tourismusgemeinde“ positionieren.

Bürgermeisterin Kristina Urmann mit Prof. Dr. Gerhard Waschler, MdL (links) und Max Gibis, MdL (rechts)Bürgermeisterin Kristina Urmann mit Prof. Dr. Gerhard Waschler, MdL (links) und Max Gibis, MdL (rechts)


„Natürlich hoffen wir, dass in diesen Zeiten wieder verstärkt Urlaub im Inland gemacht wird und wir viele Gäste für unsere Gemeinde und den Bayerischen Wald gewinnen können“, so Urmann, die sich dahingehend auch um ein attraktives Kernwegenetz für Wanderer sowie die Nutzung von Wintersporteinrichtungen im Sommer bemühen will. Die Abgeordneten Max Gibis und Prof. Dr. Gerhard Waschler sicherten hierbei ebenso ihre Unterstützung zu wie im Bereich der Forstwirtschaft, welche nicht nur in Neureichenau mit zunehmender Trockenheit, dem Käferbefall, aber auch den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen hat.

Abschließend sicherten die beiden Landtagsabgeordneten der neuen Bürgermeisterin in Neureichenau ihre Unterstützung bei den anstehenden Themen und Herausforderungen zu und gratulierten Kristina Urmann nochmals zu einem besonders engagierten Wahlkampf und dem dahingehenden Ergebnis am Wahltag. MdL Max Gibis versicherte, dass auch die Gemeinde im äußersten Osten des Freistaats in München Gehör finde und sich gerade im touristischen Bereich die Erkenntnis vom Potenzial der Region weiter verbreiten werde.


- sb



Quellenangaben

Abgeordnetenbüro
Walter Taubeneder, MdL
Prof. Dr. Gerhard Waschler, MdL



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