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25.12.2020
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Tourismusstandort Neureichenau will gestärkt aus der Pandemie herausgehen

Das touristische Potenzial der Gemeinde Neureichenau in der Zeit nach Corona erörterten der Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Gerhard Waschler und Bürgermeisterin Kristina Urmann am Rande eines Fachgespräches, welches bereits vor Inkrafttreten der derzeitigen Kontaktbeschränkungen bzw. des derzeitigen Lockdowns stattgefunden hatte. Obwohl der Tourismus vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Situation, die auch im neuen Jahr noch über eine gewisse Dauer hinweg von Bestand sein dürfte, neuerdings zum Erliegen kam, bietet die Pandemie mittel- bis langfristig eine positive Ausgangssituation für den örtlichen Frem-denverkehr, wie sich Waschler und Urmann überzeugt zeigen.
Im vergangenen Sommer, in welchem das Reiseverhalten der Deutschen stark von der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Unsicherheiten und Beschränkungen betroffen war, gewannen insbesondere die inländischen Reiseziele stark an Bedeutung. Davon konnte auch die Gemeinde Neureichenau als touristische Destination entsprechend profitieren. „Die Ruhe und Weite der Natur unserer Mittelgebirgsregion entsprach nahezu exemplarisch den Anforderungen des inländischen Tourismus in diesem Corona-Sommer“, wie Bürgermeisterin Kristina Urmann darstellt. „Natürlich hoffen wir, dass sich diese Tendenz zum Urlaub im Inland auch nach Überwindung der Corona-Pandemie verstetigt und wir unsere Gemeinde sowie die gesamte Region noch stärker und möglichst ganzjährig als attraktives Reiseziel etablieren kön-nen“, so Urmann, die sich hierbei auch um einen weiteren Ausbau des Kernwegenetzes für Wanderer sowie die Etablierung einer sommerlichen Nutzungsform für die Wintersportein-richtungen bemühen will.

Bürgermeisterin Kristina Urmann (rechts) überreicht MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler (links) eine Wanderkarte der Region um Neureichenau.
Bürgermeisterin Kristina Urmann (rechts) überreicht MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler (links) eine Wanderkarte der Region um Neureichenau.


Das touristische Potenzial der Gemeinde am Dreisesselberg besteht – so Urmann – insbeson-dere in Angeboten für Familien und Aktiv-Urlauber. „Neureichenau und die gesamte Dreilän-dereck-Region bestechen allen voran durch die große Vielfalt an Sportangeboten. Von Lang-laufen, Skifahren und Schneeschuhwandern in den Wintermonaten bis zum Wandern, Rad-fahren und Nordic-Walking im Sommer lädt der Naturraum im äußersten Osten Bayerns zur sportlichen Betätigung in erholsamer Umgebung ein“, wie Prof. Dr. Gerhard Waschler die tou-ristischen Rahmenbedingungen und Vorzüge beschreibt. Auch sei die Gemeinde mit ihren be-stehenden Angeboten an Räumlichkeiten für Tagungen und Konferenzen sowie einer hoch-wertigen Hotellerie und Gastronomie in der Breite bestens aufgestellt, wie Bürgermeisterin Kristina Urmann ergänzt.
„Ein zunehmend bedeutsamerer touristischer Faktor besteht in einem attraktiven und weit-läufig angebundenen Fahrradwegenetz“, wie Waschler weiter betont. Auch hierbei verfüge die Gemeinde über günstige Voraussetzungen. Neureichenau ist in das Radwegenetz zwischen Donau und Moldau eingebunden, welches sich auf über 380 km Routenstrecke mit 13 Radwe-gen durch die beeindruckenden Naturschätze vom Donauengtal über die Hügel des bayeri-schen Waldes hinweg bis zum Lauf der Kalten Moldau erstreckt. Bei unterschiedlichen Schwie-rigkeitsgraden bestehen beste Betätigungsmöglichkeiten für Cross-, Trekking-, Touren- und Gravelbikefahrer sowie ganz besonders auch für die Nutzer von E-Bikes. An diese Angebote wolle man nach Überwindung des Lockdowns im Bereich des Fremdenverkehrs wieder ver-stärkt anknüpfen und die Region weiter positiv präsentieren und positionieren, so Waschler und Urmann abschließend.


- SB



Quellenangaben

Abgeordnetenbüro Prof. Dr. Gerhard Waschler, MdL
Foto: Christoph Weishäupl

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