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24.09.2019
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„Gesund leben und arbeiten“ bei der Caritas

Die Gesundheit der Mitarbeitenden ist für die Caritas ein wichtiges Anliegen. Deshalb wurden zusammen mit vier regionalen Volkshochschulen und der AOK flächendeckend Gesundheitstage und -kurse eingeführt. Caritasvorstand Diakon Konrad Niederländer: „Als kirchlicher Arbeitgeber wollen wir dafür sorgen, dass unsere Mitarbeiter gesund sind, auf ihr Wohl achten und sich auch wohlfühlen“. Die Kooperationspartner haben am Donnerstag, 19. September, die Zusammenarbeit bestätigt.

Der Caritasverband für die Diözese Passau e.V. hat im Jahr 2019 die Betriebliche Gesundheitsförderung „Gesund leben und arbeiten“ eingeführt. Ganzheitliche und gesundheitsfördernde Maßnahmen werden in allen Einrichtungen und Diensten etabliert. Beim ersten Gesundheitstag mit der AOK in der Zentrale haben sich bereits über 80 Personen beteiligt. In der Fläche werden Bewegungs- und Entspannungskurse, Ernährungsschulungen und Gesundheits-Vorträge angeboten. Dazu arbeitet der Diözesan-Caritasverband mit den vier Volkshochschulen Passau, Freyung-Grafenau, Altötting und Arberland zusammen. Sie bieten ein breites und bewährtes Spektrum. Halbjährlich erscheint das Caritas-Kursprogrammheft mit gesundheitsfördernden Angeboten, das Christina Zieglmeier, verantwortlich für Betriebliche Gesundheitsförderung, zusammenstellt. Die Beschäftigten können die offenen Kurse der Volkshochschulen nutzen und sich zum passenden Gesundheitskurs vor Ort anmelden. Elementare Bausteine des Programms sind die Gesundheitstage und -kurse mit der AOK Bayern. Die Themen bei Vorträgen, Workshops und Seminaren reichen von der Stressbewältigung bis hin zu gesundem Führen für Vorgesetzte.

Sich richtig ernähren und bewegen. Die Caritas bildet für die Gesundheit der Mitarbeitenden ein Netzwerk mit  Volkshochschulen und AOK. V.li. Markus Carrasco, Fachteamleiter Gesundheitsförderung AOK Passau, Caritasvorstand Diakon Konrad Niederländer, Abteilungsleiter Personal Thomas Furthmeier, Christina Zieglmeier, Betriebliche Gesundheitsförderung, Anna Silbereisen, 	vhs für Stadt und Landkreis Passau, Johann Mirwald, vhs Freyung-Grafenau, und Herbert Unnasch, vhs Arberland.Sich richtig ernähren und bewegen. Die Caritas bildet für die Gesundheit der Mitarbeitenden ein Netzwerk mit Volkshochschulen und AOK.
v.li. Markus Carrasco, Fachteamleiter Gesundheitsförderung AOK Passau, Caritasvorstand Diakon Konrad Niederländer, Abteilungsleiter Personal Thomas Furthmeier, Christina Zieglmeier, Betriebliche Gesundheitsförderung, Anna Silbereisen, vhs für Stadt und Landkreis Passau, Johann Mirwald, vhs Freyung-Grafenau, und Herbert Unnasch, vhs Arberland.


Thomas Furthmeier, der Caritas-Abteilungsleiter Personal, hat bei dem Treffen unterstrichen, bei der Gesundheit der Mitarbeiter bereits frühzeitig im Erwerbsleben die richtigen Weichen zu stellen. Deshalb werde die so erfolgreiche Zusammenarbeit weitergeführt. Gerade ältere Personen sowie Mitarbeitende in der Pflege müssten in besonderem Maße unterstützt werden.  Für den Caritas-Verband bilde dies neben der Betrieblichen Eingliederung nach längerer Krankheit und dem Arbeitsschutz eine dritte Säule im Gesundheitsmanagement.

Die Verantwortlichen der Volkshochschulen, Anna Silbereisen, Leiterin der Programmbereiche Gesellschaft, Kultur und Gesundheit bei der vhs für Stadt und Landkreis Passau. Johann Mirwald, Leiter Fachbereich Gesundheit, vhs Freyung-Grafenau,  und Herbert Unnasch, Geschäftsführer der vhs Arberland, bestätigten, wie wichtig die Gesundheitsprävention sei. Sowohl für die Angestellten, die sich auf längere Arbeitsprozesse einstellen müssten, als auch für den Arbeitgeber, der auf engagierte Mitarbeiter setze. Markus Carrasco, Fachteamleiter Gesundheits-förderung der AOK Passau, betonte, dass aus einzelnen Angeboten in  früheren Jahren jetzt konsequent ein Gesamtprogramm erstellt wurde.


- sb


Caritasverband für die Diözese Passau e. V.Passau

Quellenangaben

Caritasverband für die Diözese Passau e. V.



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