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19.06.2018
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Darauf kann man das Caritas-Seniorenheim St. Gisela bauen

Waldkirchen/Passau (can). Der Grundstein ist gelegt. Die Zukunft von St. Gisela damit fest besiegelt. Das neue Caritas-Seniorenheim in Waldkirchen soll im Herbst 2019 fertig sein. Am Freitag, 15. Juni, hat Generalvikar Dr. Klaus Metzl auf der Baustelle am Karoli den Segen erteilt.

Damit das Seniorenheim nicht nur baulich auf festem Grund steht, haben die Bewohnerinnen und Bewohner Zeichen des Glaubens in den Grundstein eingefügt. Ein Kreuz, das sie aus Holz vom Karoli-Wald gefertigt haben, eine Tonfigur der Namenspatronin St. Gisela sowie Segenswünsche. Dazu legten sie für die Gegenwart aktuelle Münzen, ein Bild von Diözesanbischof Stefan Oster, die Tageszeitung und die Hauszeitschrift, den St. Gisela-Kurier. Der Generalvikar mauerte diese „Zeitbox“ (v.re.) zusammen mit den Caritasvorständen Diakon Konrad Niederländer und Michael Endres sowie der Abteilungsleiterin Heidi Brem und der Leiterin von St. Gisela, Michaela Meindl, in die Wand des Gebäudes. Den Bogen von der Zukunft zur Vergangenheit spannte Caritasdirektor Michael Endres beim Festakt zum Jubiläum des Seniorenheimes auf dem Waldkirchner Marktplatz. Denn die 40 Jahre bilden auch einen wichtigen Grundstein.

Der Generalvikar, Prälat Dr. Klaus Metzl, erinnerte auf der Baustelle an den „Grundstein im Fundament des Lebens und Glaubens, Jesus Christus“. Auf diesem gründe die Würde des Menschen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Caritas-Seniorenheimes möglich machen. Gerade in einer „Zeit des Jugendwahnes“ sei Jesus Christus auch „Stein des Anstoßes“. Die Caritas zeige auf, „dass Menschen Hilfe brauchen, nicht immer jung und dynamisch sind“. Der Grundstein verweise zudem auf „die Endlichkeit des Lebens und die Heimat bei Gott im Himmel“.

Die „Zeitbox“ wird im Grundstein eingemauert v.re.: Der Generalvikar, Prälat Dr. Klaus Metzl mit den Caritasvorständen Diakon Konrad Niederländer und Michael Endres und, sowie der Abteilungsleiterin Heidi Brem und der Leiterin von St. Gisela, Michaela Meindl.
Die „Zeitbox“ wird im Grundstein eingemauert v.re.: Der Generalvikar, Prälat Dr. Klaus Metzl mit den Caritasvorständen Diakon Konrad Niederländer und Michael Endres und, sowie der Abteilungsleiterin Heidi Brem und der Leiterin von St. Gisela, Michaela Meindl.

Diakon Konrad Niederländer, Bischöflicher Beauftragter für die Caritas, sieht das künftige Seniorenheim als „Heimat und Ort der Geborgenheit“ nicht nur baulich auf festen Fundamenten. Die Caritas stehen mit ihrem Zeichen des Flammenkreuzes zum einen für das Leben, das Christus den Menschen im Kreuz geschenkt habe, zum anderen für die flammende Liebe zu den Menschen. 

Für Caritasdirektor Michael Endres passten die Feier der 40jährigen Geschichte und die Grundsteinlegung zusammen. Er sprach auf dem Marktplatz von der „aussichtsreichen Zukunft der Caritas-Einrichtung mit neuen, modernen und angemessenen Räumlichkeiten für innovative Pflegeformen“. Der Caritasvorstand erinnerte aber auch an die „erfolgreiche Geschichte des Hauses, seiner Bewohnerinnen und Bewohner, der Mitarbeitenden von St. Gisela und der Partner der Einrichtung“. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft seien nur möglich, wenn sich so viele und „in höchstem Maße für St. Gisela engagieren“. Den „Freundeskreis St. Gisela“ mit seiner Vorsitzenden Lieselotte Reichel und den 160 Mitgliedern würdigte der Diözesan-Caritasdirektor als „Eckpfeiler von St. Gisela“. Er leiste Außergewöhnliches. Michael Endres dankte für die Feste und Feiern, die Patenschaften und Freizeitgestaltung mit einzelnen Menschen, die Gruppenangebote oder Gartenarbeit bis hin zur Hospizarbeit. Mit den Spenden sei zudem manch persönlicher Wunsch zu erfüllen oder finanzielle Not zu mildern.

Markus Madl (Architekten-Team SSP) und Anton Feuchtinger (Schneider-Bau) (v.r.) schauten genau hin, als Generalvikar, Prälat Dr. Klaus Metzl, „Zeitbox“ verschraubte. Mit dabei: Bischöflicher Beauftragter, Diakon Konrad Niederländer, Michaela Meindl, Leiterin von St. Gisela, Caritasdirektor Michael Endres und die Abteilungsleiterin Heidi Brem.
Markus Madl (Architekten-Team SSP) und Anton Feuchtinger (Schneider-Bau) (v.r.) schauten genau hin, als Generalvikar, Prälat Dr. Klaus Metzl, „Zeitbox“ verschraubte. Mit dabei: Bischöflicher Beauftragter, Diakon Konrad Niederländer, Michaela Meindl, Leiterin von St. Gisela, Caritasdirektor Michael Endres und die Abteilungsleiterin Heidi Brem.

Bürgermeister Heinz Pollak, und die stellvertretende Landrätin Renate Cerny betonten den unermüdlichen Einsatz und die hervorragende Arbeit der Caritas für die Senioren. Die Einrichtung sei ein „Segen für Menschen“. Der Bau vor 40 Jahren habe sich als „weitsichtig“ erwiesen, so der Bürgermeister, der aktuelle Neubau als „richtiger Schritt“, angesichts steigender Nachfrage bei den Plätzen. Renate Cerny unterstrich: da die Zuwendung von Mensch zu Mensch heute brüchig geworden sei, brauche es eine Senioren-Einrichtung, die Menschen liebevoll umsorge. Dazu zähle auch das Projekt „Zeit schenken“ des Freundeskreises.

Paula Brunner überbrachte als Vertreterin der Bewohner den Dank für die Begleitung in den vielen Jahren und gleichzeitig für die künftige Betreuung im neuen Zuhause. Im Neubau finden dann 92 Senioren in den 5 Wohngruppen mit großzügigen Aufenthaltsbereichen, Balkonen und offenen Küchen, wohn- und pflegetechnisch auf neuestem Stand, Platz.

Die Zeichen der Bewohnerinnen und Bewohner im Grundstein: Ein Kreuz, das sie aus Holz vom Karoli-Wald gefertigt haben, eine Tonfigur der Namenspatronin St. Gisela sowie Segenswünsche. Dazu legten sie für die Gegenwart aktuelle Münzen, ein Bild von Diözesanbischof Stefan Oster, die Tageszeitung und die Hauszeitschrift, den St. Gisela-Kurier.Die Zeichen der Bewohnerinnen und Bewohner im Grundstein: Ein Kreuz, das sie aus Holz vom Karoli-Wald gefertigt haben, eine Tonfigur der Namenspatronin St. Gisela sowie Segenswünsche. Dazu legten sie für die Gegenwart aktuelle Münzen, ein Bild von Diözesanbischof Stefan Oster, die Tageszeitung und die Hauszeitschrift, den St. Gisela-Kurier.

Michaela Meindl erinnerte an die insgesamt 1800 Frauen und Männer, die in den vergangenen 40 Jahren in St. Gisela gelebt haben oder heute der Betreuung vertrauen. Im Rückblick verwies sie auf den langjährigen Leiter, Karl-Heinz Grubmüller, der mit den Ordensschwestern aus Kroatien, noch 1977 den Dienst aufgenommen hatte. Ein großes Netzwerk an Ehrenamtlichen habe sich in den Jahrzehnten um St. Gisela gespannt, vom Katholischen Frauenbund, den Caritas-Besuchsdiensten bis zum Hospizverein im Landkreis und seit 2015 mit dem Freundeskreis.

Die Feier im Zentrum der Stadt machte einmal mehr deutlich, dass die Seniorinnen und Senioren aus St. Gisela in Waldkirchen, wie es im Jubiläumsjahr heißt, eine „Herzensangelegenheit“ sind. Es nahmen teil: neben den Landtagsabgeordneten Bernard Roos, Alexander Muthmann und Dr. Gerhard Waschler, der 2. Bürgermeister Max Ertl mit vielen Stadträten, Kaplan Michael Klug, Monsignore Alfred Ebner und Diakon Helmut Schnabel, sowie Ehrenbürger, Mitglieder des Freundeskreises St. Gisela und Gäste aus Waldkirchen, aus der Caritas und Vertreter der am Bau beteiligten Firmen und Institutionen.


- sb

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Caritasverband für die Diözese Passau e. V.Passau

Quellenangaben

Caritasverband für die Diözese Passau e. V.



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