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17.04.2019
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Von historischen Waffen, alten Büchern und dem ersten Staubsauger

Am Dienstag, dem 02.04.2019 besuchte die Klasse 9 a im Rahmen des Euregio Förderprojekts „Schule ohne Grenzen“ zusammen mit Tschechischlehrerin Selma Sedova-Keck und den beiden Lehrkräften Julia Wiltschko und Kerstin Schmöller zum zweiten Mal in diesem Schuljahr ihre Partnerschule, das Bischofsgymnasium in Budweis.

Schüler aus Grafenau und Budweis vor dem Schloss HlubokáSchüler aus Grafenau und Budweis vor dem Schloss Hluboká


Während beim ersten Besuch sowohl das Schulsystem in Tschechien als auch die Hauptattraktionen der Innenstadt von Budweis vorgestellt wurden, stand beim zweiten Treffen die Besichtigung des Schlosses Hluboká (Frauenberg), ca. 10 km nördlich von Budweis, auf dem Programm. Im Rahmen einer Führung konnten die Repräsentationsgemächer des Adelsgeschlechts der Schwarzenberger besichtigt werden. Dabei bewunderten die Schüler die aufwendig gestalteten Salons mit beeindruckenden Holzschnitzereien und farbenprächtigen Wandmalereien ebenso wie die prunkvoll gestaltete Bibliothek, die sowohl Klassiker wie etwa „Robinson Crusoe“ als auch eine der ersten Ausgaben des Kinderbuchklassikers „Biene Maja“ beherbergt. Dass die Schwarzenberger durchaus den Innovationen ihrer Zeit aufgeschlossen waren, konnte man durch ein weiteres Ausstellungsstück des „modernen Haushalts“ der damaligen Zeit erkennen: Ein mit einer Kurbel angetriebener Staubsauger, der von mindestens zwei Personen bedient werden musste, sorgte vor mehr als hundert Jahren für Sauberkeit im Schloss. Als krönenden Abschluss konnten die Jugendlichen die historische Waffensammlung in Augenschein nehmen und gleichzeitig interessante Details über deren Anwendung in Erfahrung bringen. Im Anschluss daran stand nach einem gemeinsamen Mittagessen der Besuch des Zoos in Frauenberg an, der neben heimischen auch zahlreichen exotische Tiere, wie etwa Tiger, Kängurus und Krokodile beherbergt. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man bei einem Spaziergang durch den neu renovierten Tierpark nicht nur die „animalischen“ Attraktionen bestaunen, sondern auch die einmalige Lage des Schlosses, das sich oberhalb einer ursprünglich künstlich angelegten Teichlandschaft befindet, bewundern.


- sb

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Quellenangaben

Staatliche Realschule Grafenau



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