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29.01.2019
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Mehr finanzielle Unterstützung vom Freistaat gefordert

Zu einem ersten Besuch kam kürzlich der neue Landtagsabgeordnete Manfred Eibl zu Landrätin Rita Röhrl ins Landratsamt Regen. Im Mittelpunkt des Gespräches standen dabei Themen wie der Öffentliche Personennahverkehr, kurz ÖPNV, und die Infrastruktur. Eibl betonte im Gespräch, dass er sich gerne zum Wohle des Landkreises Regen im Landtag einbringen wird.

„Ich bringe alles ein, was an mich herangetragen wird“, so dass Versprechen des Abgeordneten. Einig waren sich beide, dass die Mobilität mit Auto, Bus und Bahn gewährleistet werden soll und dass eine finanzielle Förderung des Personennahverkehrs idealerweise über Verkehrsverbünde laufen solle. Röhrl wies darauf hin, dass ein großes Problem im Landkreis Regen vor allem der verlängerte Bahnprobebetrieb sei. Bei der Neukonzeption des ÖPNV sei ungewiss, ob im Bereich Gotteszell-Viechtach langfristig mit der Bahn weiterhin geplant werden kann.  Eibl empfahl, einen Forderungskatalog für die Entwicklung von ländlichen Gemeinden aufzustellen und die Bahn sei hier ein „muss“, auch wenn es in der Konsequenz auf einigen Streckenabschnitten einen Busparallelverkehr geben kann.

Für die Finanzierung würden seiner Ansicht nach Fördermittel oder der ILE-Konzepttopf zur Verfügung stehen. „Mobilität ist ein Standortsicherungsfaktor und wird damit für das Überleben im ländlichen Raum ein entscheidender Faktor sein“, sagte Eibl. Landrätin Röhrl sprach in diesem Zusammenhang auch die notwendige Sanierung der zum Teil maroden Eisenbahnbrücken in der Region an. Röhrl betonte, dass ihrer Meinung nach die Bahnstrecken erhalten werden müssten. Dazu gehöre auch, dass einige Brücken nicht nur renoviert, sondern gänzlich neu gebaut werden müssten.

Sie wies zudem auf das Erfolgsmodell Rufbus hin. „Immer mehr Fahrgäste nutzen das Angebot“, erklärte sie. Hier sei der Landkreis auf einem guten Weg, auch wenn auch hier nach wie vor Änderungen notwendig sein werden.

Im Bereich Infrastruktur sprach die Landrätin „wichtige Baustellen“ an. Ihrer Meinung nach sei der Ausbau von Telefon- oder Datennetzen eine staatliche Aufgabe. Sie kritisierte, dass nun trotz Privatisierung von Unternehmen dies nun mit staatlichen oder kommunalen Mitteln finanziert werden müsse. „Hier ist vieles kaputtgespart worden“, stellte Röhrl fest und wünschte sich bei der Mobilfunknetznetzabdeckung im ländlichen Raum ein Ziel von 98 Prozent.  

Die Landrätin berichtete ferner davon, dass die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis zeigt, dass die Einwohnerzahl leicht steigend ist. Aber eine deutschlandweite Schlagzeile, wie einst bei rückläufigen Zahlen, „gibt es dafür nicht“, bedauerte sie.

Zum Abschied erneuerte MdL Manfred Eibl sein Angebot an die Landrätin. Sie könne sich jederzeit und vertraulich an ihn wenden, versichert Eibl.

Unser Bild zeigt MdL Manfred Eibl im Gespräch mit Landrätin Rita Röhrl. Foto: Langer/Landkreis Regen


- dt


Landratsamt RegenRegen

Quellenangaben

Langer Heiko, Landratsamt Regen



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