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04.11.2018
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Erstmals Ehrenzeichen für 50 Dienstjahre übergeben

Regen. 84 Feuerwehrfrauen und -männer freuen sich über eine besondere Auszeichnung. Am Freitag, 26. Oktober, zeichneten Landkreis und Kreisbrandinspektion die Feuerwehrleute mit dem Feuerwehrehrenzeichen aus. Landrätin Rita Röhrl und Kreisbrandrat Hermann Keilhofer überreichten die silbernen und goldenen Ehrenzeichen für 25-jährige beziehungsweise 40-jährige Dienstzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr. Erstmals konnte im Landkreis Regen mit Alois Sperl aus Arnbruck auch ein Feuerwehrmann für eine 50-jährige Dienstzeit mit dem Großen Ehrenzeichen ausgezeichnet werden.

„Wir sind heute hier, weil wir Ihnen unseren Dank für großartige Leistungen im Dienste der Gemeinschaft aussprechen wollen“, sagte Landrätin Rita Röhrl mit Blick auf die zu ehrenden Feuerwehrleute. In ihrer Ansprache stellte Röhrl die Bedeutung der Feuerwehr heraus. Der Landkreis und die Kommunen schätzen das ehrenamtliche Engagement sehr. Deswegen würden sowohl der Landkreis, als auch die Gemeinden stets in die Ausstattung der Feuerwehren investieren. An diesem Ehrenabend wolle man sich für die Leistungen der Frauen und Männer bedanken. „Das bayerische Ehrenzeichen ist eine besondere Form der Anerkennung und des Dankes“, betonte Röhrl. Sie freue sich darüber, dass der Einladung so viele Feuerwehrleute gefolgt sind, und dass neben den Vertretern der Kreisbrandinspektion auch die örtlichen Kommandanten und Vertreter jeder Kommune zur Ehrung gekommen sind. Diese Anwesenheit zeige, dass „die Arbeit der zu Ehrenden sehr geschätzt werde.“ In diesem Zusammenhang drückte Röhrl auch ihren Missmut darüber aus, dass die Arbeit der Rettungsorganisationen, egal ob Feuerwehr, BRK oder auch die Polizei, immer öfter erschwert werde. „Es kann nicht sein, dass Helfer attackiert oder von Schaulustigen bedrängt werden“, so die Landrätin weiter.

Röhrl lobte das Pflichtbewusstsein der Einsatzkräfte. „Jeder Euro, der in die Ausstattung der Feuerwehr fließt, ist eine Selbstverständlichkeit“, sagte Röhrl und sicherte zu, dass die Arbeit der Feuerwehren weiterhin so unterstützt wird, „dass der Dienst möglich ist.“

Kreisbrandrat Hermann Keilhofer drückte in seinem Grußwort die Freude darüber aus, „dass wir ein volles Haus haben.“ Er betonte, dass Kameradschaft und Gemeinschaftssinn ein hohes Gut nicht nur in der Feuerwehr, sondern in der Gesellschaft ist. Er befürchtete, dass die „Facebookgesellschaft auch bei der Feuerwehr Einzug hält.“ Er beobachte, dass junge Kameraden vieles lockerer sehen, dies mache im Sorgen. Denn die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehren brauche konstantes Handeln, Kameradschaft und den Gemeinschaftssinn. Zu den anwesenden Führungskräften und den zu ehrenden Einsatzkräften sagte er, dass sie die Leuchttürme sind, die das Gedankengut zu den jungen Nachwuchskräften tragen müssten. Keilhofer bedankte sich bei den zu ehrenden Frauen und Männern für ihren langjährigen Einsatz. Er dankte aber auch den Landkreis und den Kommunen für die Unterstützung der Feuerwehren. Lob gab es zudem für die Damen aus dem Bürgerbüro des Landkreises für die Vorbereitung des Abends und für den Realschulhausmeister, für die Vorbereitung der Aula.

Zusammen mit der Landrätin, den örtlichen Feuerwehrkommandanten und den Gemeindevertretern übergab der Kreisbrandrat dann die Ehrenzeichen an die Kameraden. Dabei ging das erste Ehrenzeichen an Alois Sperl aus Arnbruck. Er wurde als erster Landkreisbürger mit dem 2017 neu geschaffenen Großen Ehrenzeichen geehrt. Danach wurden die Feuerwehrkameraden für ihren 40-jährigen und anschließend die für ihren 25-jährigen Dienst geehrt.

Nach der Ehrung konnten sich die Anwesenden noch mit einem Abendessen stärken und den Abend mit Musik der „Schuihausmusi“ unter der Leitung von Hans Pongratz genießen. Um die Bewirtung der Gäste kümmerte sich, wie in den Vorjahren, ein Team des BRK. Für die Speisen sorgte Koch Wolfgang Stoiber mit seiner Küchenmannschaft.

Die Ehrenzeichenträger für 40- und 50-jährige Dienstzeit sowie die Mitglieder der Kreisbrandinspektion mit Landrätin Rita Röhrl.Die Ehrenzeichenträger für 40- und 50-jährige Dienstzeit sowie die Mitglieder der Kreisbrandinspektion mit Landrätin Rita Röhrl.

 

Anwesende Gemeindevertreter:

Helmut Fischer (2. Bürgermeister Achslach), Hermann Brandl (Bürgermeister Arnbruck), Walter Nirschl (Bürgermeister Bischofsmais), Johann Sturm (2. Bürgermeister Bodenmais), Werner Blüml (Bürgermeister Böbrach), Johann Hutter (Bürgermeister Drachselsried), Fritz Schreder (2. Bürgermeister Frauenau), Richard Gruber (2. Bürgermeister Geiersthal), Johann Altmann (2. Bürgermeister Gotteszell), Alois Wenig (Bürgermeister Kirchberg im Wald), Alois Wildfeuer (Bürgermeister Kirchdorf im Wald), Josefa Schmid (Bürgermeisterin Kollnburg), Otto Probst (Bürgermeister Langdorf), Gerti Menigat (Bürgermeisterin Lindberg), Willi Dietl (Bürgermeister  Patersdorf), Andreas Eckl (Bürgermeister Prackenbach), Josef Weiß (2. Bürgermeister Regen), Wolfgang Kammerl (Marktgemeinderat Ruhmannsfelden), Daniel Graßl (Bürgermeister Teisnach), Johann Wühr (3. Bürgermeister Viechtach), Michael Dachs (Bürgermeister Zachenberg) und Franz-Xaver Steininger (Bürgermeister Zwiesel)

 

25 Jahre

Josef Aichinger (FF Achslach), Rupert Froschauer (FF Achslach), Josef Hutter (FF Arnbruck), Werner Deschinger (FF Niederndorf), Klaus Danzer (FF Thalersdorf), Florian Pledl (FF Hochdorf),  Josef Hecht (FF Auerkiel), Josef Muhr (FF Auerkiel), Franz Muhr (FF Auerkiel), Thomas Stadler (FF Auerkiel), Maximilian Ebner (FF Gotteszell), Stefan Arnold (FF Kirchberg im Wald), Christian Geiß (FF Kirchberg im Wald),  Lothar Kroiß (FF Kirchberg im Wald), Ingolf Glass (FF Mitterbichl), Thomas Schmid (FF Raindorf), Josef Ebner junior (FF Kirchdorf im Wald), Stefan Gigl (FF Abtschlag), Stefan Piller (FF Ayrhof), Stefan Tremml (FF Ayrhof), Manuela Krickl (FF Lindberg), Susanne Freundorfer (FF Prackenbach), Thomas Berthauer (FF Regen), Stefan Ernst (FF Oberneumais), Andreas Müller (FF Ruhmannsfelden), Rudolf Wurzer (FF Ruhmannsfelden), Christian Altmann (FF Teisnach), Martin Spannfellner (FF Blossersberg), Alois Ernst (FF Zachenberg), Markus Dahlke (FF Zwiesel), Judith Dahlke (FF Zwiesel), Martin Haiplik (FF Zwiesel), Rainer Neppl (FF Zwiesel), Johann Stern (FF Bärnzell), Thomas Lang (FF Rabenstein), Manfred Stemplinger (FF Rabenstein)

 

40 Jahre

Michael Kauschinger (FF Achslach), Joachim Müller (FF Arnbruck), Josef Graßl (FF Niederndorf), Alfred Penzkofer (FF Thalersdorf), Josef Tremmel (FF Thalersdorf), Bruno Hödl (FF Habischried),

Ludwig Stecher (FF Bischofsmais), Thomas Wölfl (FF Bodenmais), Norbert Schrötter (FF Drachselsried), Stephan Robl (FF Frauenau), Helmut Schönberger (FF Frauenau), Martin Wolf (FF Frauenau), Josef Weindl (FF Altnußberg), Franz Xaver Vogl (FF Linden), Josef Holzer (FF Raindorf), Herbert Ludwig Weindl (FF Kollnburg), Ludwig Fischer (FF Ayrhof), Manfred Höpfl (FF Ayrhof), Eduard Johann Schlecht (FF Ayrhof), Josef Kraus (FF Brandten), Johann Richter (FF  Lindberg), Johannes Stöger (FF Patersdorf), Franz Häußler (FF Moosbach), Franz Holzapfel (FF  Prackenbach), Klaus Dorfner (FF March), Gerhard Müller (FF March), Erwin Waschinger (FF March), Klaus Prestel (FF Weißenstein), Werner Schlagintweit (FF Teisnach), Johann Strohmeier (FF Teisnach), Georg Wittmann (FF Teisnach), Josef Kauschinger (FF Kaikenried), Johann Wühr (FF Kaikenried), Erich Amberger (FF Wiesing), Ewald Wanninger (FF Wiesing), Johann Bauer (FF Zachenberg), Walter Gierl (FF Zachenberg), Siegfried Niedermeier (FF Zachenberg), August Obermeier (FF Zachenberg), Johann Rester (FF Zachenberg), Johann Simeth (FF Zachenberg),  Georg Kagerbauer (FF Bärnzell), Franz Kappl (FF Bärnzell), Herbert Mandlmeier (FF Innenried), Georg Mandlmeier (FF Innenried), Josef Probst (FF Innenried), Josef Schmid (FF Rabenstein)

 

50 Jahre

Alois Sperl, Arnbruck


- sb |


Landratsamt RegenLandratsamt | Regen

Quellenangaben

Landratsamt Regen



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