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15.06.2018
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Stipendium für Schülerstudium gewonnen

Einen ganz besonderen Erfolg errang Maximilian Alberth, Schüler der 9c des Gymnasiums Freyung. Für seine erfolgreiche Teilnahme an einem Wettbewerb erhielt er ein Stipendium für ein einsemestriges Schülerstudium zu Wirtschaftsthemen. Außerdem darf er an einem Seminar zur Zukunft der Wissenschaft und an einer Physikexkursion in die Forschungseinrichtung CERN in der Schweiz teilnehmen.

Maximilian sieht sich selbst als Naturwissenschaftler. Ständig hat er Ideen – und immer wieder die Fragen: Ist der Plan überhaupt umsetzbar und wäre das Ergebnis auch wirtschaftlich rentabel? Als er in einer Fachzeitschrift auf den Europäischen Wirtschaftswettbewerb „Young Economist“ der „Institut für Jugendmanagement Stiftung“ stieß, sah er die Gelegenheit, Einblick in die Welt der Wirtschaftswissenschaften zu erhalten und damit vielleich später einmal seine Ideen wirklich vermarkten zu können.

„Ich musste mich zuerst online registrieren und dann einen ziemlich dicken Wälzer mit über 1000 dicht gedruckten Seiten lesen“, berichtet Maximilian, „das Buch heißt ‚Grundzüge der Volkswirtschaftslehre‘ und stammt von Harvard-Professor Nicholas Gregory Mankiw.“ Und dann ging’s los im Februar mit dem Wettbewerb. „Die ersten Tests waren vergleichsweise einfach“, erzählt Maximilian weiter, „es waren vornehmlich Multiple-Choice-Aufgaben ohne Zeitlimit. Das waren aber zu jedem Thema erst immer noch die Vorübungen und die Themen wurden immer komplizierter, die Aufgaben immer umfangreicher, damit zeitaufwändiger und auch schwieriger.“ Für jedes Thema gab es dann schließlich nach diesen Vorübungen einen schriftlichen Abschlusstest, der eingesendet und von Prüfern wie auf der Universität manuell korrigiert wurde.

Maximilian hat an insgesamt zwölf solcher umfangreicher Abschlusstests für Themenbereiche teilgenommen. Von diesen musste man jeweils mindestens 80 % richtig haben, um zu bestehen und um in die nächste Stufe des Wettbewerbs aufrücken zu düfen. Darunter waren Prüfungen zu Themen wie „Arbeitsmarktökonomik“, „Makroökonomische Daten“ und „Die langfristige Betrachtung von Geld und Preisen“.

Die letzte Hürde meisterte Maximilian sogar mit einem sehr guten Ergebnis. In einem über sechsseitigen Word-Dokument hatte er Fragen zur Europäischen Währungsunion ausführlich beantworten und dazu auch Diagramme zu wirtschaftswissenschaftlichen Modellen erstellen und einfügen müssen.

Zu seinem Erfolg beglückwünschten Maximilian Alberth (Mitte) neben Schulleiterin Barbara Zethner (links) auch seine Lehrer (v. l.) Volker Zörner, Alexander Stöhr und Josef Müller.Zu seinem Erfolg beglückwünschten Maximilian Alberth (Mitte) neben Schulleiterin Barbara Zethner (links) auch seine Lehrer (v. l.) Volker Zörner, Alexander Stöhr und Josef Müller.

Nun kam die freudige Mitteilung: Er hat es unter die Besten geschafft und darf sich über tolle Preise freuen. Er gehört nämlich zu denjenigen Wettbewerbsteilnehmern, die ein Vollstipendium für ein einsemestriges Schülerstudium im Bereich Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler in Heidelberg gewonnen haben. Das gilt sogar als Propädeutikum und wird an den Universitäten für ein Studium angerechnet.

Außerdem hat Maximilian vom 13. bis 15. Juli Gelegenheit, kostenlos am Seminar „Zukunft in der digitalen Wirtschaft 4.0, Design Thinking und Entrepreneuership mit SAP Young Thinkers“ in Stuttgart teilzunehmen.  Dort wird es u. a. um die Themen Coding, Robotik, Automatisierung und Virtual Reality gehen.

„Und Ende Juli geht’s sogar ins CERN!“, berichtet Maximilian erfreut. Am 26. Juli wird er zusammen mit anderen Nachwuchswissenschaftlern das weltweit größte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Teilchenphysik besuchen und ist dementsprechend aufgeregt.

Höchsten Respekt für die Leistung zollen Maximilian auch seine Lehrer. „Dieser Einsatzwille ist wirklich bewundernswert“, lobte Schulleiterin Barbara Zethner, als sie Maximilian zum Ergebnis des Wettbewerbs gratulierte und betonte, dass er dies alles neben der Schule in seiner Freizeit geschafft habe. Dem pflichteten Volker Zörner, Maximilians Wirtschaftslehrer, sein Physiklehrer Alexander Stöhr und Josef Müller, bei dem Maximilian das Wahlfach Elektronik belegt hat, uneingeschränkt bei. Alle sind schon sehr gespannt, was er vom Seminar in Stuttgart und von seinem Besuch im CERN berichten wird.


- sb

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Gymnasium FreyungFreyung

Quellenangaben

Gymnasium Freyung, Tanja Wagner



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