Raketen und Böller im Nationalpark verboten – Rücksicht auf Tiere zum Jahreswechsel

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31.12.2025
Grafenau
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Falkenstein, Rachel und Lusen sind beliebte Ziele für Silvesterfeiern im Nationalpark Bayerischer Wald. Doch gerade in diesen Höhenlagen leben viele störungsempfindliche Tierarten wie das gefährdete Auerhuhn. Die Nationalparkverwaltung bittet eindringlich, das Verbot von Raketen und Böllern im gesamten Nationalparkgebiet einzuhalten.

 

Das grelle Licht und der Lärm von Feuerwerk verursachen bei Wildtieren massiven Stress. Besonders für Auerhühner können die Panikfluchten im Winter lebensbedrohlich sein, da sie dabei wertvolle Energie verlieren. Das kann im schlimmsten Fall das Todesurteil bedeuten. Die Nationalparkverwaltung appelliert an alle Besucher und Anwohner, Rücksicht auf die Natur zu nehmen und Silvester ohne Feuerwerk zu feiern. Müll wie Flaschen und Becher sollte zudem wieder mit nach Hause genommen werden.

 

Ein Auerhahn sitzt auf einem mit Reif und Schnee bedeckten Nadelbaum. Die Äste und Nadeln sind komplett vereist und leuchten im hellen Tageslicht vor blauem Himmel. Der Vogel ist seitlich zu sehen und hebt sich kontrastreich vom weißen Hintergrund ab.
Nicht nur der Auerhahn wünscht sich einen ruhigen Start ins neue Jahr.

 

Die Nationalparkleitung wünscht allen Gästen einen guten Rutsch in ein gesundes und glückliches neues Jahr – ganz im Sinne des Naturschutzes.


- JS


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Quellenangaben

Nationalpark Bayerischer Wald, Michael Pscheidl

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