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29.06.2016
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Wenn das Fußballtor direkt im Festzelt steht

Am Nachmittag draußen Fußball spielen, am Abend bei der Siegerehrung noch kurz in einem kleinen Zelt oder Pavillon feiern. So läuft´s bei den meisten Kleinfeldturnieren. Der Stammtisch Seiboldsried stellt jetzt alles auf den Kopf: Die Hobbyfußballer aus Seiboldsried starten am Samstag, 16. Juli, den 1. Penzkofer-Zeltcup – eine heiße Fußballpokal-Party, bei der alles anders ist als sonst und die es so noch nie gab im Landkreis.

Ein 1500-Mann-Zelt steht in Bischofsmais normalerweise nur beim Heimatfest, dem größten Fest in der Gemeinde. Oder bei richtig großen Vereinsjubiläum, die alle paar Jahrzehnte gefeiert werden. Der Stammtisch Seiboldsried aber wird für den Zeltcup am 16. Juli genau so ein Zelt am Sportplatz in Seiboldsried aufstellen. Denn für die Veranstaltung, die die Mitglieder des Stammtisches in Eigenregie organisieren, brauchen sie im Zelt vor allem eins: richtig viel Platz.

Der Stammtisch Seiboldsried stellt beim 1. Penzkofer-Zeltcup alles auf den Kopf: Gefeiert und gekickt wird bei der Fußballpokal-Party, die es so noch nie gab im Landkreis, in der Nacht, auf dem Rasen-Spielfeld mit Bande direkt im Festzelt.    Bauunternehmer Alexander Penzkofer (2.v.r.) und Bräu Josef Falter (3.v.l.) unterstützen die Fußballer und ihre außergewöhnliche Idee für die jungen Leute aus der Region.
Der Stammtisch Seiboldsried stellt beim 1. Penzkofer-Zeltcup alles auf den Kopf: Gefeiert und gekickt wird bei der Fußballpokal-Party, die es so noch nie gab im Landkreis, in der Nacht, auf dem Rasen-Spielfeld mit Bande direkt im Festzelt. Bauunternehmer Alexander Penzkofer (2.v.r.) und Bräu Josef Falter (3.v.l.) unterstützen die Fußballer und ihre außergewöhnliche Idee für die jungen Leute aus der Region.

Damit die Spiele für Fußballer und Fans noch spannender werden, macht der Stammtisch erstmals direkt das Festzelt zum Fußballplatz. Gekickt wird beim Kleinfeldturnier wie es sich für echte Fußballer gehört. Auf dem Rasen. Aber eben  mitten im Zelt. Unabhängig vom Wetter. Auf einer 27 mal 14 Meter großen Fläche. „Wir grenzen das Spielfeld mit einer Bande ab, die Zuschauer können im Festzelt feiern und gleichzeitig die Fußballer bei ihren Spielen anfeuern“, erklärt Vorstand Hans Kronschnabl. Der Stammtisch freut sich sehr über die finanzielle und materielle Unterstützung der Penzkofer Bau GmbH und der Privatbrauerei Falter, die die Veranstaltung dadurch erst möglich machen. Bauunternehmer Alexander Penzkofer gefiel die Idee der Fußballer auf Anhieb, genau wie Bräu Josef Falter. „Es ist toll, wenn ein Verein sich für die jungen Leute aus dem Landkreis etwas einfallen lässt, außerdem fanden wir die Idee des Zeltcups außergewöhnlich und witzig“, meinten die Regener Unternehmer.

Angepfiffen werden die ersten Partien für die Torjäger nicht am Vormittag, wie bei den meisten Kleinfeldturnieren. Der Zeltcup startet erst um 17 Uhr – und dauert dafür bis in die Nacht. 14 Mannschaften mit jeweils vier Feldspielern plus Tormann können im Festzelt um Tore, Punkte und den Pokal wetteifern. Die Teilnehmer müssen mindestens 16 Jahre sein, jedes Team entscheidet selbst, wie viele Ersatzspieler dabei sind. Die Seiboldsrieder wollen mit ihrem Turnier, das es so noch kein zweites Mal gibt, nicht nur die Fußballer aus der eigenen Gemeinde und den umliegenden Dörfern ansprechen, sondern auch Hobbykicker aus der ganzen Region. Teams, die mitmachen wollen, müssen sich sputen: Der Andrang der Mannschaften ist groß, viele Plätze sind bereits vergeben.

Eine Gaudi soll das Fußballevent auch für die Zuschauer werden, ein DJ sorgt für Musik, der Stammtisch kümmert sich um Bar und Bewirtung. Box- oder Ringkämpfe und andere Sportwettbewerbe wurden schon im Festzelt ausgetragen. Fußball direkt im Festzelt gab es aber noch nie, so die Idee des Vereins. Mit dem Zeltcup will der Stammtisch für junge Leute aus dem Landkreis etwas Neues bieten – und zeigen, dass Fußballspielen und Feiern auch nebeneinander, nicht nur hintereinander klappt. Der Eintritt ist kostenfrei. Dass der Stammtisch Seiboldsried immer wieder gut ist für neue Ideen und zugkräftige Veranstaltungen, bewiesen die Mitglieder schon öfter: Eine Rocknacht beim Bürgerfest initiierte der Verein, teils gemeinsam mit anderen Vereinen aus der Gemeinde, beispielsweise ebenso wie die jährlichen Fußball-Gemeindemeisterschaften im Sommer oder den Jugend- und Junggebliebenenball im Fasching.


- ab



Quellenangaben

Susanne Ebner
Redakteurin/Inhaberin Pressebüro THEXTEREI



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