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03.08.2021
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Wer sind die Favoriten in der Regionalliga Bayern?

Die Europameisterschaft und die Sommerpause sind Geschichte – und endlich rollt der Ball auch im Amateurfußball wieder. Lange mussten sich die Fans in der Region darauf gedulden, wieder ins Stadion zu pilgern und ihre Mannschaften anzufeuern – Jetzt gehören diese Veranstaltungen wieder dazu. Seit dem 15. Juli kämpfen die 20 Teams um den Aufstieg in die dritte Liga. Während Schweinfurt als bayrischer Vertreter in der vergangenen Saison noch in die Playoffs musste, steigt der bayrische Meister 2021/22 dieses Mal direkt auf. Wir schauen, wer die besten Chancen auf den Aufstieg hat.

Schweinfurt als Topfavorit?

Bei einer Umfrage unter den Trainern der Regionalliga Bayern haben 19 von 20 Übungsleitern den 1. FC Schweinfurt als ihre Topfavoriten auf den Aufstieg genannt. Noch im Juni verloren sie die Playoffs gegen den TSV Havelse um den vierten Aufstiegsplatz für die 3. Liga. Nun soll also ein neuer Angriff gestartet werden. Während es zum Auftakt nur ein 1:1 gegen den TSV Buchbach gab, haben die Schweinfurter am zweiten Spieltag beim 5:1 gegen TSV Rain/Lech bewiesen, warum sie so weit oben gehandelt werden. Wir erwarten den 1. FC Schweinfurt auf jeden Fall im Rennen um den Aufstieg. Wenn es soweit sein sollte, wird sicher wieder Volksfeststimmung in Schweinfurt herrschen.

Kann Bayern II wieder aufsteigen?

Nach einer Saison zum Vergessen ging es für die Reserve von Bayern München zurück in die Regionalliga – das bringt naturgemäß auch Veränderungen mit sich. Der neue Mann an der Seitenlinie heißt Martin Demichelis und ist ein alter Bekannter. Auch wenn der direkte Wiederaufstieg scheinbar nicht die allerhöchste Priorität hat – unter anderem wurde der Etat gekürzt – gilt Bayern II wieder zum Favoritenkreis auf den Aufstieg. Demichelis hofft natürlich auch auf Unterstützung von den Profis. Joshua Zirkzee beispielsweise pendelt noch zwischen der ersten und zweiten Mannschaft. Zum Saisonauftakt hat sich die Mannschaft bereits in toller Frühform präsentiert. Gegen die Reserve von Augsburg gab es am ersten Spieltag ein 3:0 und auch eine Woche später gegen Heimstetten behielten die Bayern beim 1:0 die weiße Weste.

Unterhaching enttäusch zum Auftakt

Als Absteiger galt auch SpVgg Unterhaching vor der Saison zu den Favoriten auf den Aufstieg. So kam der Spielvereinigung auch die Ehre des Eröffnungsspiels zuteil. Doch gegen den TSV Aubstadt kamen die Gäste nicht über ein 0:0 hinaus. Dass dann auch noch die zweite Partie gegen Wacker Burghausen verloren ging, machte den Fehlstart perfekt. Doch noch ist die Saison lang und die Verantwortlichen werden dem neuen Trainer Sandro Wagner sicher noch Zeit geben. Allerdings soll das langfristige Ziel, die zweite Liga, nicht aus den Augen verloren werden. Spätestens zum 100-jährigen Club-Jubiläum im Jahr 2025 soll es so weit sein. Dabei soll in erster Linie auf junge, entwicklungsfähige Talente gesetzt werden.

Bayreuth in die 3. Liga?

Bereits im vergangenen Jahr spielte die SpVgg Bayreuth eine starke Saison und war bis zum Schluss mit im Aufstiegsrennen. Bei der Umfrage unter den Trainern werden Bayreuth auch 2021/22 wieder gute Chancen auf den Aufstieg eingeräumt. Diese Erwartungen haben sie zum Auftakt mehr als bestätigt. Gegen Rain/Lech gab es am ersten Spieltag ein souveränes 4:0 und auch eine Woche später ließen sie gegen die Reserve von Greuther Fürth ein ebenfalls ein überzeugendes 5:0 verfolgen. 9:0 Tore nach den ersten beiden Spieltagen bringt Bayreuth den 1. Platz ein. Und auch im DFB-Pokal dürfen sie dieses Jahr wieder ihr Können zeigen. In der 1. Runde geht es gegen Arminia Bielefeld. Mit einer Quote von 101,00 gehören die Ostwestfalen bei Betway Sportwetten allerdings auch nur zu den Außenseitern auf den Pokalsieg. Gleiches gilt natürlich auch für Bayreuth (Stand: 30.07.). Allein das Weiterkommen gegen den Zweitligisten wäre schon ein riesiger Erfolg.

Kann Aschaffenburg ein Wörtchen mitreden?

Während die bislang genannten Mannschaften zum engeren Favoritenkreis auf den Aufstieg gezählt werden können, nimmt Viktoria Aschaffenburg hier eher eine Außenseiterrolle ein. Allerdings darf sich auch der WSA Hoffnungen auf die 3.Liga machen. Zwar backt Trainer Jochen Seitz vor der Saison kleine Brötchen: „Wir wollen frühzeitig in ein ruhiges Fahrwasser kommen, streben einen einstelligen Tabellenplatz an“, so Seitz zu den Saisonzielen. Allerdings wird sich wohl niemand bei der Viktoria beschweren, wenn es noch weiter nach oben geht.

Die Regionalliga Bayern verspricht auch in diesem Jahre wieder einiges an Spannung. Während der vierte Aufstiegsplatz für die 3. Liga dieses Mal zwischen den Meistern der Regionalligen Nord und Nordost ausgespielt wird, darf der Meister aus Bayern direkt mit der 3. Liga planen.




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