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04.03.2021
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Frau Dr. Kirsch vom Bezirksklinikum Mainkofen referiert auf dem Kongress Highlights Digital

Auch ärztliche Fortbildungen finden in Pandemiezeiten online statt – so werden dieses Jahr am 04. und 05. März neue Entwicklungen zum Thema Parkinson und Bewegungsstörungen auf dem Kongress „Parkinson und Bewegungsstörungen – „Highlights digital“ virtuell dargestellt.

Das virtuelle Veranstaltungsprogramm besteht aus hochkarätigen Sprechern, die sich durch interessante Vorträge und Diskussionen einbringen werden.  Auf dem Live-Kongress referiert unter anderem Frau Dr. Anna-Dalal Kirsch, Ärztin am Bezirksklinikum Mainkofen, die hier am Neurologischen Zentrum das Therapieangebot mit aufgebaut hat. Seit vergangenem Jahr verfügt das Klinikum über moderne Stimulationsgeräte und bietet die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Tiefer Hirnstimulation an.

Die Tiefe Hirnstimulation, kurz THS, ist ein minimalinvasiver Eingriff, bei dem feine Elektroden in das Gehirn implantiert werden, um bestimmte Gebiete elektrisch zu stimulieren. Die elektrischen Impulse werden über einen kleinen Schrittmacher generiert. Diese Behandlungsmethode hat sich insbesondere bei Bewegungsstörungen wie Parkinson als wirksame und sichere Therapieoption etabliert.

Frau Dr. Anna-Dalal Kirsch verfügt über breite Erfahrung auf diesem Gebiet und wurde deshalb explizit als Referentin zum deutschen, virtuellen Fachkongress eingeladen. Ihre Forschung führte die Ärztin von der Neurologischen Klinik der Ludwigs-Maximilian-Universität München (Campus Großhadern) an die Universität Würzburg, wo sie klinisch die Ambulanz für Bewegungsstörungen und Tiefe Hirnstimulation betreute und an mehreren großen Studien beteiligt war, in denen Vorteile neuer Stimulationsparameter bestätigt werden konnten. 

Die Referentin Frau Dr. Anna-Dalal Kirsch berichtet über ihre Erfahrungen und Fallbeispiele mit schwer therapierbaren Bewegungsstörungen wie z.B. Parkinson.Die Referentin Frau Dr. Anna-Dalal Kirsch berichtet über ihre Erfahrungen und Fallbeispiele mit schwer therapierbaren Bewegungsstörungen wie z.B. Parkinson.


In ihrem Vortrag liefert die Spezialistin viel Wissenswertes über die Tiefe Hirnstimulation und berichtet anhand Fallbeispielen aus ihrer Praxistätigkeit in der Spezialambulanz.

Frau Dr. Kirsch über das Therapieangebot am Neurologischen Zentrum in Mainkofen: „Viele meiner Patientinnen und Patienten, die sehr von einer Tiefen Hirnstimulation profitieren konnten, hatten bisher weite Anfahrtswege zu den jeweiligen Universitätskliniken, um Routinekontrollen wahrzunehmen oder bei Schwierigkeiten einen geeigneten Ansprechpartner zu finden. Ich freue mich, dass die medizinische Versorgung nun vor Ort auf einem so hohen Niveau möglich ist.“

Über ihre erworbene Expertise und die Möglichkeiten der Tiefen-Hirnstimulation spricht sie kommende Woche im virtuellen Kongress und steht gerne bei Fragen zu dem Thema Rede und Antwort. Termine und Beratung sind übrigens über die Neurologische Ambulanz des Bezirksklinikums Mainkofen jederzeit nach Vereinbarung möglich.


- SB


Bezirksklinikum MainkofenMainkofen

Quellenangaben

Bezirksklinikum Mainkofen

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