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03.07.2020
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Schutzmasken aus der Region für die Region

Mitte April hatte es Unternehmer Konstantin Fetter angekündigt, jetzt folgt die Umsetzung:  Seit Ende Juni produziert er mit seinem Unternehmen in Salzweg bei Passau mit eigenen Maschinen Mund-Nasen-Schutzmasken, die in erster Linie kleinen und mittleren Unternehmen, Schulen, Gastronomiebetrieben sowie Gesundheitseinrichtungen und Altersheime zu Gute kommen sollen. „Sie alle haben in diesen schwierigen Zeiten massiv zu kämpfen, da sollen sie nicht auch noch wegen notwendiger Schutzausrüstung zum Beispiel für Mitarbeiter, Kunden, Schüler, Lehrer oder Gäste teure Ausgaben haben. Deshalb war für mich von Anfang an klar, dass wir bei bester Qualität so günstig wie möglich sein müssen. Deshalb liegen unsere Masken bei einem Preis im Centbereich“, erklärt Konstantin Fetter.

Die allermeisten Masken, die in Deutschland verwendet werden, werden in Asien produziert, von dort in alle Welt exportiert und derzeit zu Höchstpreisen verkauft. Das ist für Unternehmer Fetter mit Blick auf Deutschland gefährlich und auch nicht nachhaltig. „Ob per Luft, Land oder Wasser, die Masken müssen aus Asien nach Deutschland transportiert werden, das belastet die Umwelt, abgesehen von der Qualität der importierten Masken. Millionen mussten bereits wegen mangelhafter Qualität von deutschen Behörden aus dem Verkehr gezogen werden“, stellt der Unternehmer fest.

Das Unternehmen von Konstantin Fetter ist seit über 80 Jahren in verschiedenen Branchen erfolgreich tätig, darunter seit 30 Jahren im Großhandel und der Fachberatung im Hygiene- und Pflegesektor. Diese Erfahrung hat bei der Entwicklung des Schutzmasken-Projektes geholfen: „Wir mussten nicht bei null anfangen“, erzählt Konstantin Fetter. Bei den Schutzmasken aus seinem Haus werden ausschließlich Komponenten und Materialien aus Deutschland und Europa verwendet. „Das ist uns extrem wichtig. Wir erfüllen damit auch das hohe Qualitätsmerkmal „Made in Germany“ und leisten einen Beitrag für die Umwelt. Auch die Verpackung und Lagerung wird ausschließlich bei uns vor Ort erfolgen“, erklärt er weiter.

Es werden zwei Arten von Schutzmasken in einem sogenannten „Sauberraum“ hergestellt, der extra am Werksgelände in Salzweg geschaffen wurde. Zum einen sogenannte DIY-Masken, auch als Mund-Nasen-Schutzmaske oder Community-Maske bezeichnet und die medizinische Gesichtsmaske, die sogenannte OP-Maske.

Die Fa. Fetter produziert jetzt in Salzweg Mund-Nasen-Schutzmasken, demnächst auch OP-Masken. (Von rechts) Geschäftsführer Frank Gollwitzer sowie Unternehmer Konstantin Fetter zusammen mit Reinhard Buchfelder (Logistik) und Tanja Hartl (Vertrieb), bei der Inbetriebnahme der Produktionsmaschine.Die Fa. Fetter produziert jetzt in Salzweg Mund-Nasen-Schutzmasken, demnächst auch OP-Masken.
v.r.: Geschäftsführer Frank Gollwitzer sowie Unternehmer Konstantin Fetter zusammen mit Reinhard Buchfelder (Logistik) und Tanja Hartl (Vertrieb), bei der Inbetriebnahme der Produktionsmaschine.


Die Mund-Nasen-Schutzmaske besteht innen aus 3 Lagen weißen PP-Spinnvlies, außen ist das Vlies hellblau eingefärbt. Masken mit diesen Komponenten bieten einen besseren Schutz als Stoffmasken. Sie sind identisch zu den handelsüblichen Masken, die auch viele Konzerne zur Versorgung ihrer Mitarbeiter einsetzen. „Der Aufbau unserer Masken ist vergleichbar zur chirurgischen Gesichtsmaske, der sogenannten OP-Maske, mit Ausnahme des Filtervlies. Die Mund-Nasen-Schutzmaske produzieren wir jetzt schon, die OP-Masken werden folgen. Nachdem wir die Fertigungsmaschine erst vergangene Woche geliefert bekommen haben, konnten wir aufgrund fehlender Zeit die OP-Maske noch nicht nach der DIN Norm zertifizieren lassen. Daran wird gearbeitet“, gibt Konstantin Fetter einen Ausblick.

Neben der Fertigung von Schutzmasken entwickelt Fetter auch Strategien für die richtige Anwendung von Masken. Das beginnt bei der Entnahme einer Maske aus der Verpackung, einer Box. Normalerweise greift ein Anwender dafür in diese Box und berührt dabei unweigerlich andere Masken. Um das zu umgehen, wurde ein Spender aus Stahl entwickelt, der die Einzelentnahme von Masken ermöglicht, ohne andere zu berühren. „Das ist für Großbetriebe eine wichtige Hilfe. Denn hier werden die Masken meist per Hand ausgegeben, was Personal bindet und eine Ansteckungsgefahr birgt“, erläutert Fetter.

Verkauf und Beratung der Masken und aller anderen Hygiene Produkte erfolgt über „FesanoCare“, einer Marke der Fetter und Spiritini Unternehmensgruppe. Hierfür wurde ein eigener Webshop www.fesanocare.com eingerichtet, über den die Produkte bestellt werden können. Zusätzlich bietet die Fa. Fetter kleinere Einheiten von Masken jeden Freitag, beginnend ab 03. Juli, zwischen 9 und 12 Uhr direkt durch einen Werksverkauf vor Ort in der Waldstraße 53 in Salzweg an.


- SB


Fetter & Spiritini UnternehmensgruppeSalzweg

Quellenangaben

Fetter & Spiritini Unternehmensgruppe

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