zurück zur Übersicht
09.10.2019
205 Klicks
teilen

Nationalpark-Boot hat neuen Ankerplatz

In den vergangenen Jahren sind die Bewohner des Caritas-Heims Spiegelau im Rahmen einer Kooperation regelmäßig in den Nationalpark zu Besuch gekommen – zuletzt um im Waldspielgelände ein Holzboot aus einem Baumstamm zu bauen. Im Juli ist die Einrichtung mitsamt dem Nationalpark-Boot in das Caritas-Wohnheim St. Franziskus nach Waldkirchen umgezogen. Um diese jahrlange Zusammenarbeit abzuschließen, wurde das Boot an seinem neuen Ankerplatz mit einer Bepflanzungsaktion neu gestaltet.
Tatkräftige Unterstützung erhielten die acht Bewohner von Seiten des Nationalparks. Samuel Steinhilber, Commerzbank-Umweltbildungspraktikant, und Fabio Kastenhuber, Teilnehmer am freiwilligen ökologischen Jahr, sind für die Aktion extra nach Waldkirchen gefahren. Im Gepäck hatten sie Heidekraut, Farne, verschiedene Gräser und Moos. Nachdem das Boot bepflanzt war, stand Kaffee und Kuchen auf dem Programm sowie ein Austausch mit den Bewohnern und dem Personal.

Die acht Bewohner des früheren Spiegelauer Caritas-Wohnheims bepflanzten gemeinsam mit den Nationalpark-Praktikanten das Holzboot.Die acht Bewohner des früheren Spiegelauer Caritas-Wohnheims bepflanzten gemeinsam mit den Nationalpark-Praktikanten das Holzboot.


„In der langjährigen Zusammenarbeit sind viele interessante Inklusionsprojekte verwirklicht worden, wie zum Beispiel ein riesiges Insektenhotel oder eine bekletterbare Spechthöhle“, erklärt Lukas Laux, Leiter der Umweltbildungsarbeit beim Nationalpark. „Wir werden die Bewohner des Caritas-Wohnheims im Waldspielgelände vermissen.“


- sb


Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldGrafenau

Quellenangaben

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald



Kommentare

Bitte registrieren Sie sich um hier Kommentare eintragen zu können!
» Jetzt kostenlos Registrieren oder haben Sie Loginprobleme?

Ähnliche Berichte

So reagiert der Nationalpark auf das CoronavirusGrafenau Die Ausnahmesituation rund um das Coronavirus hat auch den Nationalpark Bayerischer Wald voll erfasst. Besuchereinrichtungen sind geschlossen, Führungen abgesagt.Mehr Anzeigen 01.04.2020Wenn die Geister Ausgang haben...Spiegelau Während es vielerorts nach der Weihnachtszeit und „zwischen den Jahren“ eher beschaulich zugeht, wird es in der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald geradezu dämonisch: Denn vom 28. Dezember 2018 bis 6. Januar 2019 sind im Woid wieder die Geister los und hinter vorgehaltener Hand flüstern sich die Bewohner „Rauhnacht is…“ zu.Mehr Anzeigen 24.11.2018Mongolischer Blick auf den Bayerischen WaldLindberg (Ludwigsthal) Seit 2015 pflegt der Gorkhi-Terelj Nationalpark in der Mongolei enge Kontakte zum Nationalpark Bayerischer Wald. Gerade in den Bereichen Umweltbildung, Besucherlenkung und Forschung erhoffen sich die Asiaten wertvolle Impulse vom ersten deutschen Nationalpark.Mehr Anzeigen 22.11.2018Mit dem LIFE+ Projekt der Natur mehr Raum gegebenSankt Oswald Ein Projekt, das die Weiterentwicklung des Nationalparks Bayerischer Wald tatkräftig unterstützt hat, fand in diesem Jahr seinen Abschluss: Und zwar das von der Europäischen Union und dem Bayerischen Naturschutzfonds kofinanzierte LIFE+ Projekt „Moore, Fließgewässer und Schachten“.Mehr Anzeigen 20.11.2018„Climb Up To Heaven“ – Gott ganz naheWaldkirchen Das Projektseminar im Fach Katholische Religionslehre (abgekürzt: PK-Seminar) des Gymnasiums Freyung zum Thema „Lebens(t)räume – Firmvorbereitung zwischen Himmel & Erde“ wollte sich eigentlich mit der Vorbereitung von Sechstklässlern auf das Sakrament der Firmung beschäftigen.Mehr Anzeigen 18.11.2018Auerhuhn-Population in den Nationalparks ist stabilMauth Der Auerhuhn-Bestand in den Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava ist stabil. Diese gute Nachricht überbrachten Dr. Franz Leibl und Pavel Hubený, die Leiter der beiden Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Grenzübergang Buchwald bei Finsterau.Mehr Anzeigen 15.11.2018