zurück zur Übersicht
05.09.2019
1478 Klicks
teilen

Weitblick mit „MUT“ – aber es ginge noch mehr

Die Firma MUT Schopf Metallumformtechnik bewies vor 30 Jahren besonderen Weitblick mit dem Kauf des heutigen Firmensitzes in Oberkreuzberg. Ein Jahr zuvor wurde sie gegründet. Was damals weitläufig schien, braucht heute jeden Quadratmeter und einen Zusatzstandort in Grafenau. Und es ginge sogar mehr, wäre nicht auch hier der Fachkräftemangel schon spürbar.

Für IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner ist das ein besonderes drängendes Anliegen, weshalb er gerne auch zur Gratulation und einem Fachgespräch mit Ludwig Schopf und Tochter Birgit Schopf-Gaisbauer vorbei schaute, die selbst bereits seit 1988 in der Firma arbeitet und seit 2014 als Geschäftsführerin mit in die Leitung eingestiegen ist.

Ein offenes Ohr für Unternehmerthemen und eine Ehrenurkunde für 30 Jahre unternehmerische Entwicklung hatte IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner (rechts) für Ludwig Schopf und Birgit Schopf-Gaisbauer dabei.Ein offenes Ohr für Unternehmerthemen und eine Ehrenurkunde für 30 Jahre unternehmerische Entwicklung hatte IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner (rechts) für Ludwig Schopf und Birgit Schopf-Gaisbauer dabei.


Seit der Gründung arbeitete sich die Firma Metallumformtechnik, kurz MUT, von zehn auf 140 Mitarbeiter hoch, investierte in Firma und Technik und würde gerne weiter wachsen. Der Facharbeitermangel bremst aber auch hier massiv aus. Die MUT Schopf GmbH verarbeitet bereits jährlich etwa 1.200 Tonnen Bleche und 250 Tonnen Kupfer sowie andere Materialien. Und sie investiert deshalb in aktuell zehn Auszubildende, um das bestehende Auftragsvolumen weiter zuverlässig zu bedienen. Aber es würde sogar mehr angefragt. Bei einem Werksrundgang freute sich Alexander Schreiner deshalb einerseits über die Entwicklung, betonte aber zugleich: „Wir setzen uns in der IHK unermüdlich dafür ein, die duale Ausbildung als Einstieg für ein beruflich erfolgreiches Leben zu nutzen. Aber demografischer Wandel und Trend zur akademischen Schullaufbahn bremsen die Wirtschaft zunehmend in ihrer möglichen Dynamik aus.“


- sb


IHK für Niederbayern in PassauPassau

Quellenangaben

IHK für Niederbayern in Passau



Kommentare

Bitte registrieren Sie sich um hier Kommentare eintragen zu können!
» Jetzt kostenlos Registrieren oder haben Sie Loginprobleme?

Ähnliche Berichte

Immer in Bewegung gebliebenGrafenau Seit 25 Jahren ist die Move on Fitness & Gesundheit Oehme OHG in Grafenau eine feste Größe im Fitnessbereich. Dazu hat die IHK Niederbayern mit einer Ehrenurkunde gratuliert. Der Bereichsleiter für Unternehmensförderung, Hans Meyer, schaute im Rahmen eines Firmenbesuchs bei Gründerin Constanze Oehme vorbei und sprach mit ihr darüber, wie ein Viertel Jahrhundert Erfolg möglich wurde.Mehr Anzeigen 09.10.2019Fachkräftelücke geht weiter auf – das schmälert Umsatz und GewinnPassau Auch wenn sich die Konjunktur leicht abkühlt, bleibt der Fachkräftemangel Risikofaktor Nummer 1 für die niederbayerischen Betriebe. Alleine heuer fehlen im IHK-Bezirk Niederbayern 15.000 qualifizierte Arbeitskräfte.Mehr Anzeigen 10.08.2019Berufliche Chancen neu konzipiertPassau Die Gleichung „Schule, Ausbildung, Beruf bis zur Rente“ geht immer seltener auf. Digitalisierung, Automatisierung, smarte und vielleicht bald intelligente Technik prägen Alltag und Beruf.Mehr Anzeigen 29.09.2018Sie beherrschen auch das UnerwartetePassau Rund 250 Fachkräfte der Niederbayerischen Wirtschaft haben ihren nächsten Schritt in der beruflichen Weiterbildung mit Bravour gemeistert: Bei einer IHK-Veranstaltung in Ergolding haben sie ihre Zeugnisse erhalten.Mehr Anzeigen 31.07.2018Durchwachsenes Zeugnis für Wirtschaftsstandort FRGGrafenau Wie steht der Landkreis Freyung-Grafenau als Wirtschaftsstandort da - und wohin soll er sich entwickeln? Diese Fragen haben sich die Unternehmer des IHK-Gremiums Freyung-Grafenau bei ihrer Sitzung gestellt.Mehr Anzeigen 13.11.2017