zurück zur Übersicht
01.07.2019
149 Klicks
teilen

Bestmögliches Gesamtpaket psychiatrischer und neurologischer Versorgung

Zahlreiche Gäste waren der Einladung des Bezirks Niederbayern zur feierlichen Übergabe des ersten Bauabschnitts im Bezirksklinikum Mainkofen gefolgt. Dieser erste von insgesamt drei Bauabschnitten ist wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes zur Neustrukturierung des Bezirksklinikums. Zu dem nun fertiggestellten Gebäuden gehören das Zentrum für Allgemeinpsychiatrie mit insgesamt vier Stationen und 80 Betten, der sogenannte ‚Würfel 1‘ des Zentrums für Abhängigkeitserkrankungen mit 40 Betten sowie das Zentrum für Krisenintervention mit 12 Betten.

Architekt Jochen Eggert übergibt Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich den symbolischen Schlüssel.
Architekt Jochen Eggert übergibt Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich den symbolischen Schlüssel.


Vor rund drei Jahren war der Grundstein für das Großprojekt ‚Neustrukturierung‘ am Bezirksklinikum Mainkofen gelegt worden. Für den ersten Bauabschnitt seien 43 Millionen Euro investiert worden, sagte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich bei seiner Begrüßung. Das entspräche 39.000 Euro, die während der Bauzeit tagtäglich in Mainkofen verbaut wurden. „Doch jeder Euro, den der Bezirk hier investiert, ist es wert“, betonte der Bezirkstagspräsident. „Denn wir müssen und wollen die zeitgemäße psychiatrische und neurologische Versorgung der Bevölkerung sicherstellen. Mit den Baumaßnahmen im Rahmen der Neustrukturierung rückt das Ziel, unseren Patienten ein bestmögliches Gesamtpaket zu bieten, nun immer näher.“

Besichtigten die zum 1. Bauabschnitt gehörigen neuen Gebäude (v. l.): Bezirksbaumeister Matthias Kopf, Ministerialdirigent Peter Steiert, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Krankenhausdirektor Gerhard Schneider.
Besichtigten die zum 1. Bauabschnitt gehörigen neuen Gebäude (v. l.): Bezirksbaumeister Matthias Kopf, Ministerialdirigent Peter Steiert, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Krankenhausdirektor Gerhard Schneider.


Der stellvertretende Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, Ministerialdirigent Peter Steiert, hob in seiner Festrede hervor, dass es einerseits gelte, im Rahmen der Dezentralisierung regionale Versorgungseinrichtungen zu schaffen. „Auf der anderen Seite ist eine Balance zwischen wohnortnahen Therapieangeboten und leistungsfähigen zentralen Einrichtungen erforderlich“ so Steiert.

Nach Grußworten des Deggendorfer Landrats Christian Bernreiter und dem Oberbürgermeister der Stadt Deggendorf, Dr. Christian Moser, übergab Architekt Jochen Eggert den symbolischen Schlüssel an Bezirkstagspräsident Heinrich. Es folgten Schlussworte des stellvertretenden Chefarztes der Psychiatrischen Klinik Mainkofen, Dr. Bernd Weigel, der kirchliche Segen und ein Rundgang mit Besichtigung der neuen Gebäude.

v. l.: Architektin Monika Obermüller, stellvertretender Krankenhausdirektor Christian Fenzl, Bezirksbaumeister Matthias Kopf, Martin Friedenberger und Heito Winter von Dewan-Friedenberger-Architekten, Deggendorfs dritter Bürgermeister Hermann Wellner, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, stellvertretender Chefarzt der Psychiatrischen Klinik am Bezirksklinikum Dr. Bernd Weigel, Krankenhausdirektor Gerhard Schneider und der stellvertretende Landrat des Landkreises Deggendorf Roman Fischerv. l.: Architektin Monika Obermüller, stellvertretender Krankenhausdirektor Christian Fenzl, Bezirksbaumeister Matthias Kopf, Martin Friedenberger und Heito Winter von Dewan-Friedenberger-Architekten, Deggendorfs dritter Bürgermeister Hermann Wellner, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, stellvertretender Chefarzt der Psychiatrischen Klinik am Bezirksklinikum Dr. Bernd Weigel, Krankenhausdirektor Gerhard Schneider und der stellvertretende Landrat des Landkreises Deggendorf Roman Fischer


Neustrukturierung wird nahtlos fortgesetzt

Am späten Nachmittag gab Heinrich beim Spatenstich zum Bauabschnitt 2 gemeinsam mit Beteiligten und Persönlichkeiten aus der Politik das offizielle Startsignal für das nächste Teilziel. Dabei wird das ‚Zentrum für Suchterkrankungen‘ mit dem sogenannten ‚Würfel 2‘ vervollständigt, das auf dem Grundstück des bereits abgerissenen Bestandsgebäudes B9 gebaut wird. Die Kosten für Bauabschnitt 2 werden etwa 14 Millionen Euro betragen. „Wenn diese Baumaßnahme dann voraussichtlich im Juli 2021 abgeschlossen sein wird, steht noch der 3. Bauabschnitt mit einem Investitionsvolumen von bis zu 35 Millionen Euro an“, so Heinrich.


- sb

[PR]

Bezirk NiederbayernLandshut

Quellenangaben

Bezirk Niederbayern



Kommentare

Bitte registrieren Sie sich um hier Kommentare eintragen zu können!
» Jetzt kostenlos Registrieren oder haben Sie Loginprobleme?

Ähnliche Berichte

Ein Feiertag für die gesamte RegionPfarrkirchen Die dezentrale Versorgung psychisch erkrankter Menschen zu verbessern, ist ein Ziel, das der Bezirk Niederbayern verfolgt und mit der Errichtung von „Ambulanzen für psychische Gesundheit“ konsequent umsetzt.Mehr Anzeigen 21.06.2019Überraschende BegegnungViechtach „Na, den kenn ich doch“, entfuhr es Bezirkstagspräsident und Freyungs Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, als er kürzlich die Fotoausstellung „Setkani - Begegnungen“ auf Großleinwänden in der Viechtacher Innenstadt besichtigte. Journalist und Fotograf Herbert Pöhnl ist seit Jahren mit seinem Partner Edmund Stern dies- und jenseits der Landesgrenze unterwegs, um Menschen und deren grenzüberschreitenden Begegnungen in Bildern festzuhalten.Mehr Anzeigen 16.06.2019Wachstumspotenziale durch Datenanalysen sichernDeggendorf Mit einem absolut positiven Fazit endete ein sogenannter Fallstudientag bei Wallstabe & Schneider. Der Dichtungsspezialist aus Niederwinkling war an diesem Tag Gastgeber für die »Weiterbildung Statistik und Data Science« (WeiSDaS).Mehr Anzeigen 10.06.2019Sauberkeit im Wandel der ZeitMauth (Finsterau) Bürsten, Besen und Rasierapparat werden auch heute noch genutzt, andere Utensilien zur Reinigung von Körper, Kleidung oder Haus sind hingegen aus den modernen Haushalten verschwunden. Im Freilichtmuseum in Finsterau kann man seit Freitag viele dieser alten Gegenstände wiederentdecken und sich darüber informieren, wie sich Hygiene und Sauberkeit im Laufe der Zeit verändert haben.Mehr Anzeigen 07.06.2019Emmi Lemberg – rockige, fetzige und außergewöhnliche NewcomerinDeggendorf Am 15. Februar dieses Jahres veröffentlichte sie ihre erste Single „Mit so viel Holz vor der Hüttn“ und hat bis jetzt schon rund 300.000 Klicks auf YouTube. Das hat sich Emmi Lemberg noch vor ein paar Monaten nicht zu träumen gewagt.Mehr Anzeigen 05.06.2019Den europäischen Gedanken lebenLandshut Europa kann nur funktionieren, wenn der europäische Gedanke gelebt wird – und das vor allem unter jungen Menschen. Dies war die Kernbotschaft des französischen Generalkonsuls Pierre Lanapats bei einem Gespräch mit dem niederbayerischen Bezirkstagspräsidenten Dr. Olaf Heinrich in Landshut.Mehr Anzeigen 02.06.2019