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15.06.2019
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KiGO – Landkreis Regen weiter dabei

Bereits vor einigen Jahren hat sich der Landkreis Regen dem Kinder- und Familiengesundheitsnetzwerk Ostbayern angeschlossen, um als enger Partner die kindermedizinische Versorgung in der Region sicherzustellen.
„Wir sind eben kein reiner medizinischer Versorgungsverband, sondern eine Gemeinschaft von sämtlichen Partnern, die mit der Gesundheit und dem Wohl von Kindern und Jugendlichen zu tun haben“, erklärt der Chefarzt und Ärztliche Direktor der Kinderklinik Dritter Orden Passau, Prof. Dr. Matthias Keller, bei einem Besuch bei Landrätin Rita Röhrl in Regen. So haben sich im Rahmen des Netzwerks einige Subnetzwerke, wie das ‚Netzwerk Essstörungen‘, die Begleitung von jungen Heranwachsenden, die Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen, oder auch im Rahmen des Jugendschutzes, gebildet. „In jeder Gruppe verfolgen die jeweiligen Netzwerkpartner eine enge Zusammenarbeit bei der Prävention und Behandlung von psychischen und medizinischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sowie bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen in schwierigen sozialen Situationen. Sie arbeiten in enger Abstimmung zusammen, um auch den betroffenen Familien ein bestmögliche Hilfestellung und Begleitung zu gewährleisten“, erklärt Chefarzt Keller weiter. Dabei laufe die Koordination des Gesundheitsnetzwerks Ostbayern über die Kinderklinik, werde jedoch von einem Gruppenleiter in der Praxis geführt. „In zwei bis drei Sitzungen im Jahr, tauschen sich die Partner an einem Tisch über die Versorgungsbedarfe aus und besprechen vorhandene Strukturen, beziehungsweise decken eventuelle Versorgungslücken auf.Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Kinderklinik Dritter Orden Passau, Prof Dr. Matthias Keller (l.) und Reinhard Schmidt, Geschäftsführer der Kinderklinik Dritter Orden Passau haben sich mit Regens Landrätin Rita Röhrl zum gemeinsamen Austausch im Landratsamt getroffen.Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Kinderklinik Dritter Orden Passau, Prof Dr. Matthias Keller (l.) und Reinhard Schmidt, Geschäftsführer der Kinderklinik Dritter Orden Passau haben sich mit Regens Landrätin Rita Röhrl zum gemeinsamen Austausch im Landratsamt getroffen.


„Ein wichtiges Signal, denn Kindergesundheit und Kinderschutz sind für uns alle von größter Bedeutung. Die Kinderklinik in Passau hat hier ein nachhaltiges Netzwerk ins Leben gerufen, dass das Potential hat, Kompetenzen zu bündeln und damit für die Familien in der gesamten Region einen Mehrwert schaffen“, ist Landrätin Rita Röhrl von der Institution überzeugt und sichert weiter ihre Unterstützung und die Kooperation des Landkreises Regen zu.
Über das Netzwerk werden künftig übrigens auch Assistenzärzte an der Kinderklinik Dritter Orden Passau in Kinderarztpraxen im Landkreis Regen rotieren. „Wir wollen eine Niederlassung von Kinderärzten in der Fläche damit attraktiver machen und gleichzeitig die Kooperation zwischen den Kinderärzten auf dem Land und der Kinderklinik stärken und ausbauen“, erläutert Reinhard Schmidt, Geschäftsführer der Kinderklinik Dritter Orden Passau das Procedere. Ein Projekt, das durch die Stiftung Kinderlächeln finanziert und dadurch erst ermöglicht wird.


- sb |


Kliniken Dritter Orden gGmbHPassau

Quellenangaben

Stefanie Starke



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