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21.03.2019
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Kulinarisches Juwel: Keilhofer's i-Häusl

Josef Keilhofer entdeckte seine Leidenschaft für das Kochen bereits als Kind. Anfang der 1990er Jahre wagte er dann zusammen mit seiner Frau Christa den Sprung ins kalte Wasser. Sechs Jahre Café Salto, danach 20 Jahre Café und Restaurant Fox am Grafenauer Stadtplatz sprechen von geballter gastronomischer Erfahrung. Ihren Ruhestand wollen die Keilhofers aktiv gestalten und so haben sie in Grafenhütt, auf dem eigenen Grundstück, das i-Häusl - das Austragshäusl - zu einem kulinarischen Juwel ausgebaut, in dem sich in heimeliger Atmosphäre entspannt und genussreich schlemmen lässt.

 

Herr Keilhofer, wenn Sie Ihr i-Häusl in wenigen Worten beschreiben sollen …

… dann antworte ich, dass wir hier ein kleines Restaurant geschaffen haben. Wir bieten unseren Gästen ein den Jahreszeiten angepasstes Menü an, das einen durchaus internationalen Anspruch hat. Wir kochen auf Vorbestellung, für zwei bis zehn Personen und haben freitags und samstags ab 18 Uhr geöffnet.

Handelt es sich um ein Überraschungsmenü? Was würden Sie heute für mich kochen?

Wenn Gäste bei uns reservieren, fragen wir natürlich vorher ab, ob es Unverträglichkeiten gibt. Ansonsten ist das Menü eine Überraschung. 98 % unserer Gäste lassen sich auch sehr gerne überraschen. Ihnen würde ich heute ein Fünf-Gänge-Menü zubereiten. Zunächst eine Spinatcremesuppe, danach einen bunten Salat. Es folgt ein Zanderfilet auf Gemüsestreifen mit Weißweinsauce. Als Hauptgang serviere ich Medaillons vom Schweinefilet in Kräuterkruste. Als Nachtisch dürfen Sie sich auf einen Topfenknödel mit Zwetschgenröster und Vanilleeis freuen. Natürlich bieten wir auch eine entsprechende Begleitung des Menüs mit Getränken an: Als Aperitif eine Sekt Rosé, zum Fisch einen Weißburgunder, zum Hauptgang einen Spätburgunder aus der Pfalz und als Digestif einen hausgemachten Apfellikör.

Sie setzen den Likör selbst an?

Christa Keilhofer: Ja, wir vertrauen auf Produkte aus dem eigenen Garten und verwenden diese in der Küche. Wir setzen Liköre an, etwa aus Äpfeln, Schlehen oder Himbeeren. Unser Obstgarten liefert uns die Rohstoffe für zahlreiche Fruchtaufstriche, beispielsweise Erdbeeren, Johannisbeeren oder Kirsche. Die werden von den Gästen – ebenso wie unsere Liköre - auch gerne als kleine Erinnerung mitgenommen. Wir bauen auch zahlreiche Gemüsesorten an, wie etwa Grünkohl, Mangold, Schwarzwurzel, Bohnen, Erbsen, Tomaten, Feldsalat. Und unsere Eier kaufen wir beim Nachbarn ein.

Ein kleines Restaurant in einem kleinen Dorf wie Grafenhütt …

… das selbstverständlich das Dorfwirthaus nicht ersetzen kann. Wollen wir auch nicht. Aber wir wollen schon in die Dorfgemeinschaft eingebunden sein. Und auch für diese da sein. Und unsere Nachbarn nehmen unser Angebot auch gerne an, demnächst kommt die Dorfjugend zum Essen vorbei. Und unsere i-Häusl liegt ja direkt am Pandurensteig. Wenn die Saison losgeht, kann man sicher sein, dass Wanderer bei uns herzlich willkommen sind. Bei uns wird keiner verhungern oder verdursten. Im Sommer sitzt man auch besonders schön im Garten, am Freisitz unter dem Wein. Ruhe, Entspannung und Genuss pur.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

 


- sh

Keilhofer's i-HäuslGastronomie & Hotel | Grafenau

Quellenangaben

Fotos: Familie Keilhofer, Stephen Hahn
Redaktion / Text: Stephen Hahn



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