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29.11.2018
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So gut lebt es sich in einem Denkmal

Zachenberg. „Ich hätte mir das nicht so großräumig und schön vorgestellt“, sagte Landrätin Rita Röhrl nach der Besichtigung eines sanierten denkmalgeschützten Hauses im Gemeindegebiet von Zachenberg. Dort haben Christine Krippl und Robert Kroiß aus einem alten Haus ein lebens- und liebenswertes Heim für die Familie geschaffen.

Röhrl machte sich, zusammen mit dem für den Denkmalschutz zuständigen Landkreismitarbeiter, Kreisbaumeister Christian Hagenauer, ein Bild von dem Gebäude. Dabei ging Hagenauer kurz auf die einstige Situation ein. „Wir haben hier ein altes Wohnstallhaus, einen eingeschossigen Flachsatteldachbau mit Giebelschrot und Blockbaukniestock“, erklärte er. Wobei die Besitzerin mit historischen Daten aufwarten konnte. „Der Blockbau des ersten Stockes stammt zirka aus dem Jahr 1770, die untere Etage entstand rund 100 Jahre später“, wusste Krippl. Robert Kroiß ging bei der Führung durch das Haus auf die einzelnen Baumaßnahmen ein. Rund zweieinhalb Jahre, vom Frühjahr 2015 bis in den Herbst 2017, wurde das Haus saniert. Krippl und Kroiß bedankten sich hier für die Unterstützung durch das Landratsamt. Sie seien stets gut beraten worden und durch Förderungen durch das Landesamt für Denkmalpflege, dem Bezirk Niederbayern und den Landkreis Regen sei es ihnen ermöglicht worden das alte Haus nicht nur zu erhalten, sondern es auch familiengerecht zu sanieren.

v.li.: Christian Hagenauer, Landrätin Rita Röhrl, Christina Krippl mit Vitus und Robert Kroiß.v.li.: Christian Hagenauer, Landrätin Rita Röhrl, Christina Krippl mit Vitus und Robert Kroiß.


So wurden unter anderem die Fundamente, der hölzerne Blockbau als auch der historische Dachstuhl instandgesetzt. Auch die Dachdeckung konnte fachgerecht erneuert werden. „Hier kommt modernes, wie das schöne Badezimmer, und historisches, wie die freigelegte Natursteinmauer im Haus zusammen“, stellte Landrätin Röhrl fest. Sie gratulierte dem Paar zu der gelungenen Baumaßnahme und wünschte sich, dass mehr Bürger den Denkmalschutz auch als Chance sehen würden. Kreisbaumeister Hagenauer betonte, dass er solche Maßnahmen gern unterstützt. Zudem wies er darauf hin, dass die Sanierung eines denkmalgeschützten Hauses nicht nur finanziell gefördert wird, es gäbe auch starke Steueranreize. So könnten beispielsweise alle Baumaßnahmen steuerlich angerechnet werden. Zusammen mit der Landrätin wolle er anderen Bauherren Mut machen sich über die Möglichkeiten zu informieren. Er selbst werde hier gern beratend tätig.

Abschließend bedankte sich die Landrätin den Bauherren für ihren Einsatz und für die Führung durch das Haus.


- sb


Landratsamt RegenRegen

Quellenangaben

Landratsamt Regen



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