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17.09.2018
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Erfahrungsaustausch auf Kommunalebene

Eine Delegation der Stadt Deggendorf, angeführt von zweitem Bürgermeister Günther Pammer, besuchte kürzlich die Dreiflüssestadt, um sich bei den Mitarbeitern des städtischen Bestattungswesens und der Stadtgärtnerei über alternative Methoden zur Bekämpfung von Unkraut im öffentlichen Raum, und insbesondere auf städtischen Friedhöfen, zu informieren. Dritte Bürgermeisterin Erika Träger begrüßte die Gruppe bei einem gemeinsamen Ortstermin.
Bereits seit Jahren verzichtet die Stadt Passau im öffentlichen Raum auf die chemische Unkrautbekämpfung. Seitens der Stadtgärtnerei wurden in den vergangenen Jahren mehrere Verfahren zur mechanischen und biologischen Bekämpfung auf den städtischen Grünflächen getestet. Die Testphase läuft noch bis Ende 2018.
Beim Ortstermin am Friedhof Innstadt veranschaulichte ein Mitarbeiter der Firma Bischof, welche seitens der Stadt mit der Grünflächenpflege im Friedhofsbereich beauftragt wurde, ein thermisches Verfahren zur Unkrautbekämpfung mit Heißluft und Heißschaum. Hierbei kommen ausschließlich heißes Wasser und natürlich abbaubare Stoffe zur Anwendung.

v.l.: Hermann Scheuer (Leiter Stadtgärtnerei), Sandro Pfeiffer (Stadt Deggendorf), 2. Bürgermeister der Stadt Deggendorf Günther Pammer, Gerold Haas (Leiter Standesamt und Bestattungswesen), 3. Bürgermeisterin Erika Träger, Josef Geiger (Stadt Deggendorf), Robert Schneider (Stadt Deggendorf), Reiner Krieg (Bestattungswesen) sowie ein Mitarbeiter der Firma Bischof (vorne im Bild)
v.l.: Hermann Scheuer (Leiter Stadtgärtnerei), Sandro Pfeiffer (Stadt Deggendorf), 2. Bürgermeister der Stadt Deggendorf Günther Pammer, Gerold Haas (Leiter Standesamt und Bestattungswesen), 3. Bürgermeisterin Erika Träger, Josef Geiger (Stadt Deggendorf), Robert Schneider (Stadt Deggendorf), Reiner Krieg (Bestattungswesen) sowie ein Mitarbeiter der Firma Bischof (vorne im Bild)


Begeistert zeigte sich die Delegation aus Deggendorf nicht nur von den vorgestellten Methoden zur Unkrautbekämpfung, sondern auch von dem städtischen Angebot der alternativ bzw. naturnah gestalteten Urnengrabflächen, das es bereits in den Friedhöfen Haidenhof und St. Korona gibt. Mit den neuen Urnengrabflächen möchte die Stadt der Veränderung der Bestattungskultur gerecht werden und die Angebotspalette auf den städtischen Friedhöfen schrittweise erweitern.
Um die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden niederbayerischen Städten weiterzuführen, nutzten die Beteiligten das Treffen darüber hinaus, um einen weiteren Termin zum Austausch auf Dienststellenebene zu vereinbaren.


- sb

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Stadt PassauStadt | Passau

Quellenangaben

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