zurück zur Übersicht
10.09.2018
2160 Klicks
teilen

"Wir werden uns mehr und mehr auf Starkholz ausrichten"

Neureichenau. „Wir arbeiten noch immer das Sturmholz ab“, erklärt Baptist Resch, Inhaber von Holz Resch, bei einem Besuch des Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Gerhard Waschler in seinem Betrieb.
Das Sägewerk besteht bereits seit über 100 Jahren, im Jahr 2012 wurde das Sägewerk neu gebaut und erst im Mai dieses Jahres wurde das geplante Keilzinkwerk in Betrieb genommen. „Früher hatten wir diese Abteilung an Dienstleister ausgelagert – nun können wir das Holz komplett selbst verarbeiten“, erklärt Max Weidner bei einem Rundgang durch die neue Halle, die auf hohem technologischen Niveau arbeitet. „Wir sind jetzt schneller und erreichen eine höhere Ausbeute“, so Weidner weiter. Man könne nun dem Kundenwusch vollends gerecht werden. „Hier wird Industrie 4.0 verwirklicht und Digitalisierung hautnah erfahrbar gemacht“, zeigt sich MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler begeistert.
Mit der Inbetriebnahme des Bandsägewerks im Jahr 2012 und der Keilzinkanlage 2018 hat sich der Betrieb auf die Verarbeitung von Starkholz ab 40cm Durchmesser spezialisiert. Verarbeitet werden etwa 30.000 fm Rundholz im Jahr. Dieses Rundholz stammt aus guten Wuchsgebieten im Inneren Bayerischen Wald zwischen Hochficht und Rachel. Der „Brotbaum“ des Sägewerks ist nachwievor die Fichte, zunehmend an Bedeutung gewinnt die Tanne als eigenständiges Sortiment. Holz Resch verarbeitet auch starkes Buchen Rundholz.

MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler bei seinem Besuch im Sägewerk Holz Resch in Neureichenau – hier mit Geschäftsführer Baptist Resch und der CSU-Ortsvorsitzenden Kristina Urmann.MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler bei seinem Besuch im Sägewerk Holz Resch in Neureichenau – hier mit Geschäftsführer Baptist Resch und der CSU-Ortsvorsitzenden Kristina Urmann.


Der Sprung in die Digitalisierung, speziell durch die Scanner-Technologie, sei laut Resch eine Möglichkeit gewesen, um sich auch künftig auf dem Markt halten zu können. „Die Investitionen waren nötig und dankenswerter Weise sind wir vom Freistaat großzügig und zuverlässig unterstützt worden.“ Auch wenn sich im Bereich des Maschinenbaus in den letzten Jahrzehnten grundsätzlich wenig verändert habe, so unterliege vor allem die Vermessungstechnik einem rasanten Wandel.

Derzeit komme das Sägewerk mit der Verarbeitung des Sturmholzes kaum hinterher – es ist schwierig alle Aufträge zu erfüllen.“ Baptist Resch bat in diesem Zusammenhang MdL Waschler sich weiterhin für den sechsstreifigen Ausbau der A3 zwischen Passau und Regensburg einzusetzen.


- sb |



Quellenangaben

Abgeordnetenbüro Prof. Dr. Gerhard Waschler, MdL



Kommentare

Bitte registrieren Sie sich um hier Kommentare eintragen zu können!
» Jetzt kostenlos Registrieren oder haben Sie Loginprobleme?

Ähnliche Berichte

Gewerbegebiet im FokusNeureichenau Vorrangiges Thema bei einem Gemeindebesuch von MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler bei Bürgermeister Walter Bermann in Neureichenau, war die Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets.Mehr Anzeigen 28.08.2018TCG informiert Frauenauer Senioren über digitale MöglichkeitenFrauenau Der Technologie Campus Grafenau lud am vergangenen Donnerstag alle interessierten Bürger ab 55 Jahren zu einer Informationsveranstaltung über die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung in den Mehrzweckraum des Glasmuseums ein.Mehr Anzeigen 28.06.2018Keine Angst vorm Internet - Digitalisierung leicht gemachtGrafenau Speziell für die Zielgruppe BürgerInnen 55plus wird im Rahmen eines Projekts wirksame Hilfe angeboten, um die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten des Internets kennen zu lernen.Mehr Anzeigen 10.06.2018LichtBlick Seniorenhilfe engagiert sich für bedürftige RentnerPassau Seit dem Jahr 2013 engagiert sich der gemeinnützige Verein LichtBlick Seniorenhilfe für ältere Menschen und bedürftige Rentner. Gabriele Bergmann, freiberufliche LichtBlick-Mitarbeiterin betont die Wichtigkeit des Vereins.Mehr Anzeigen 18.04.2018Alles handgemacht!Passau „Kräuter haben großen Einfluss auf unseren Körper und sind unwahrscheinlich vielseitig einsetzbar“, schwärmt Helene Zitzelsberger beim Besuch des Stimmkreisabgeordneten Prof. Dr. Gerhard Waschler und Bezirksrat Josef Heisl. „Wenn man täglich mit Kräutern zu tun hat, dann stärkt das das Immunsystem enorm.“Mehr Anzeigen 10.04.2017