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11.06.2018
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Christian Früchtl zu Gast an der FOS BOS Regen

Regen. Seit Kurzem ist Christian Früchtl offizieller ARBERLAND-Botschafter und will sich im Zuge dessen für seine Heimatregion engagieren. Im Rahmen der Kooperation, federführend organisiert von der ARBERLAND REGio GmbH, werden einige Aktivitäten und Projekte zusammen in der Region durchgeführt. Auch im Bereich berufliche Orientierung sowie Motivation und Persönlichkeitsentwicklung will sich Christian Früchtl zusammen mit der Kreisentwicklungsgesellschaft verstärkt für die jungen Menschen in der Region einsetzen.Den Aufschlag hierbei machte der Bayern-Profi Anfang der Woche an der BOS FOS in Regen. Herbert Unnasch, der Geschäftsführer der ARBERLAND REGio GmbH stellte zu Beginn den Beweggrund der Kooperation heraus: „Wir wollen Euch, den jungen Menschen in der Region aufzeigen, dass alle beruflichen Wege in der Region offen stehen und es kein Nachteil ist, wenn man im Bayerwald geboren wird, im Gegenteil, wir haben beste Voraussetzungen.“

Auch Christian Früchtl hat diesen Weg eindrucksvoll gemeistert, von seinem Heimatverein SV Bischofsmais aus ging es zu Grün Weiß Deggendorf und danach mit 14 Jahren zum FC Bayern“. Christian äußert sich wie folgt zu seinem Werdegang: „Anfangs hatte ich da noch gar keinen Gedanken an eine Profikarriere, das hat sich nach und nach entwickelt, ich habe immer bei den Auswahlspielen mitgemacht und wurde dann vom FC Bayern München gesichtet“. Er führt aus, dass es zweifelsohne viel persönlichen Einsatz, auch Entbehrlichkeiten und Disziplin verlangt, um sich bei den Profis zu etablieren. „Ich war noch nie der Typ, der ständig auf Achse ist und jeden Abend in die Disco geht, von daher war das relativ leicht für mich“. Beste Voraussetzungen also, um erfolgreich sein zu können, da  die physische als auch mentale Fitness und Stärke aus seiner Sicht die wichtigsten Voraussetzungen neben dem Talent sind. Franz Hollmayr, Vorsitzender des Wirtschaftsforums fügte hinzu, dass man diese Charaktereigenschaften eins zu eins auf alle anderen Berufsarten übertragen könne, man müsse fleißig und ehrgeizig sein, um seine persönlichen, individuellen Ziele erreichen zu können.

v.l. Markus König, Wirtschaftsförderer ARBERLAND REGio GmbH, Franz Hollmayr, Vorsitzender Wirtschaftsforum Regen e.V., Ehrengast Christian Früchtl, FC Bayern, Herbert Unnasch, Geschäftsführer ARBERLAND REGio GmbH, Oswald Peter, Schulleiter FOS BOS Regen, Tobias Krenn, Schülersprecher FOS BOS Regen, Wolfgang Schneider, stv. Schulleiter FOS BOS Regen.v.l. Markus König, Wirtschaftsförderer ARBERLAND REGio GmbH, Franz Hollmayr, Vorsitzender Wirtschaftsforum Regen e.V., Ehrengast Christian Früchtl, FC Bayern, Herbert Unnasch, Geschäftsführer ARBERLAND REGio GmbH, Oswald Peter, Schulleiter FOS BOS Regen, Tobias Krenn, Schülersprecher FOS BOS Regen, Wolfgang Schneider, stv. Schulleiter FOS BOS Regen.

„Das Wirtschaftsforum Regen e.V. begrüßt die Kooperation mit Christian außerordentlich und unterstützt diese, da wir den jungen Menschen die guten und vielfältigen beruflichen Perspektiven aufzeigen wollen, Christian ist ein Vorbild und Aushängeschild für uns, wir freuen uns, dass er so bodenständig ist und er sich für unsere Belange engagiert.“ Markus König stellte die Frage, ob er auch mal aus dem „Nähkästchen“ plaudern könne, welch lustige und kuriose Situationen es mit den Profis bisweilen gab. „Frank Ribery hat mir in einem Training schon mal von der Seite ins Gesicht geschossen“, außerdem „zocke“ er des Öfteren meist mit Kimmich und Müller auf Nintendo Switch. Auch ganz praktische Fragen wurden gestellt, bspw. wie der tägliche Ablauf aussehe. Meist stehe ich gegen 8 Uhr auf, danach mache ich an der Säbener Straße ein kurzes Krafttraining, im Anschluss läuft der normale Trainingsbetrieb sowie Physio. Super ist, dass man bzgl. Mittagessen selber individuelle Wünsche äußern kann und danach gekocht wird. Nachmittags mache ich meist einen Dauerlauf bzw. eigene Übungen.“ Als einen der emotionalsten Momente nennt Christian die Test-Begegnung gegen den FC Arsenal auf der letztjährigen Chinareise nach Shanghai, er stand vor tausenden Zuschauern als Nummer 1 im Tor, da „läuft es einem schon mal kalt den Buckel runter - aber ich habe keine Angst, das ist positiver Stress“.

Wenn er mal frei habe, genießt Christian den Aufenthalt bei seiner Familie in Bischofsmais. „Ich bin gerne daheim und wandere dann gerne mal auf den Geißkopf oder Großer Arber, fahre  Mountainbike oder treffe mich mit meinen langjährigen Freunden z.B. am Heimatfest.“

Schulleiter Oswald Peter und sein Stellvertreter Wolfgang Schneider bedankten sich bei Christian Früchtl für seinen Besuch und wünschten ihm für seinen weiteren Werdegang alles erdenklich Gute.


- sb

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ARBERLAND REGio GmbHRegen

Quellenangaben

ARBERLAND REGio GmbH



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