zurück zur Übersicht
20.05.2018
396 Klicks
teilen

Kindergartenleiterinnen bildeten sich weiter

Regen. „Sie alle leisten eine gute und sehr wertvolle Arbeit“, sagte Landrätin Rita Röhrl mit Blick auf die Leitungen der Kindertageseinrichtungen im Landkreis Regen. Für die Landrätin war der Besuch der Tagung der Leitungen eine weitere Premiere, zu der sie aber gern gekommen sei, weil vor allem die Arbeit im vorschulischen Bereich eine der wichtigsten „in der Bildungsentwicklung ist.“ Im Mittelpunkt des Nachmittages stand aber das Referat von Christine Hacker, sie referierte über „offene Arbeit“.

Zuvor hatten Michaela Müller und Rosemarie Artmann vom Landratsamt Regen das Wort. Sie sprachen aktuelle Themen an. So berichtete Müller davon, dass es auf lange Sicht angedacht sei, die Schließtage in den Einrichtungen auf 30 Tage im Jahr zu begrenzen. „Dies soll den Bedürfnissen der Eltern nachkommen“, sagte Müller und ergänzte, dass „pädagogisch inhaltliche Teamtage nur dann vom Landratsamt anerkannt werden, wenn es keine andere Möglichkeit gab das gesamte Team zu beteiligen.“ Rosemarie Artmann sprach danach die Pflege der Stammdaten und die Belegprüfung an. Auch die Asylrichtlinie wurde von den beiden Verantwortlichen kurz thematisiert. Sie wiesen darauf hin, dass hier ausschließlich Personalressourcen unterstützt werden.

Danach hatte Christine Hacker das Wort. Sie ging in ihrem Vortrag darauf ein, dass das Kind Akteur und Gestalter seiner eigenen Entwicklung sein kann, wenn man dies zulässt. Dabei gebe es aus ihrer Sicht keine offene Arbeit, sondern vielmehr eine Öffnung nach Innen. Damit diese Öffnung aber auch gelingt braucht es „Fachwissen, Professionalität und eine entsprechende Haltung im Team.“ Sie riet zu kleinen kontinuierlichen Schritten, wie das Analysieren der Rahmenbedingungen. Dabei müsse man sich fragen: „Was wäre möglich?“

(vorne v.li.) Landrätin Rita Röhrl, Michaela Müller und Rosemarie Artmann mit den Teilnehmern der Tagung.
(vorne v.li.) Landrätin Rita Röhrl, Michaela Müller und Rosemarie Artmann mit den Teilnehmern der Tagung.

Veränderungen sollten demokratisch geplant werden, sie könnten ihrer Ansicht nach nicht erzwungen werden. Auch die Kinder sollten hier so gut als möglich miteinbezogen werden. Dazu gehören auch verbindliche Regeln. Das Team müsse die Veränderungen dokumentieren und reflektieren. Bevor man dann den nächsten Schritt gehen kann müssten die positiven Erfahrungen für alle verbindlich verankert werden. Am Ende des Weges würden Kinder und Pädagogen von den Veränderungen profitieren, ist sich die Referentin sicher. Letztendlich würde sich die Atmosphäre im Haus verbessern und die Kinder würden selbständiger werden. „Wenn die innere Öffnung einer Kita vom Raumkonzept zu einer pädagogischen Haltung der Erwachsenen wird, in der die Bedürfnisse jeden Kindes, dessen Einzigartigkeit und Individualität in Mittelpunkt stehen geht sie mit einer hohen pädagogischen Qualität einher“, stellte Hacker abschließend fest.

Zusammen mit der stellvertretenden Sachgebietsleiterin Irmgard Weikl bedankten sich Müller und Artmann abschließend bei der Referentin für ihren Vortrag.


- sb

[PR]

Landratsamt RegenLandratsamt RegenRegen

Quellenangaben

Landratsamt Regen



Kommentare

Bitte registrieren Sie sich um hier Kommentare eintragen zu können!
» Jetzt kostenlos Registrieren oder haben Sie Loginprobleme?

Ähnliche Berichte

So klappt die Integration schon im KindergartenDie Integration von Kindern aus verschiedensten Ländern und Kulturen stellt die Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen immer wieder vor neue Herausforderungen, wie Michaela Müller, Fachberaterin im Landkreis Regen, aus Besuchen in den Kitas, weiß.Mehr Anzeigen 14.12.2018Luftballons für mehr Kinderrechte„Auch Kinder haben Rechte“, sagt Monika Winkler, die Vorsitzende des Kinderschutzbundes im Landkreis Regen. Zusammen mit ihrer Co-Vorsitzenden Ursula Holzfurtner, Daniela Seltsam-Schricker und Stephanie Kölbl (beide Arche Noah) war sie mit Kindern im Landratsamt Regen zu Besuch bei Landrätin Rita Röhrl.Mehr Anzeigen 07.10.2018An einer gemeinsamen Zukunft arbeitenRegens Landrätin und die Budweiser Kreishauptfrau trafen sich im Hotel Bodenmaiser Hof zu einem ersten Gespräch und stellten fest, dass es zwischen den beiden Regionen viele Gemeinsamkeiten gibt.Mehr Anzeigen 21.05.2018Landrätin begrüßt den neuen AgenturgeschäftsführerMit Bayerwaldschmankerl begrüßte Landrätin Rita Röhrl den neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Deggendorf im Landkreis Regen.Mehr Anzeigen 20.05.2018Ehrungen und Verabschiedungen im Landratsamt RegenErstmals durfte Landrätin Rita Röhrl als Amtsleiterin verdiente Mitarbeiter auszeichnen und verabschieden. Sie hatte zu einer Feierstunde in die Kantine des Landratsamtes eingeladen.Mehr Anzeigen 21.01.2018Ein besonderes Angebot für SeniorenViel Lob für die Organisatoren der Messe speziell für Senioren, gab es von Regens Landrätin Rita Röhrl. Die Messe findet am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Februar, in den Stadthallen in Deggendorf statt.Mehr Anzeigen 25.12.2017