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08.05.2018
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Hoamad in 52 Schwarzweißbildern

St. Oswald. „Wir setzen unsere Tradition außerordentlicher Lichtbildausstellungen fort“, so Museumsleiter Christian Binder am Donnerstagabend bei der Vernissage zur Fotoschau von Martin Waldbauer unter dem Titel Hoamad/Heimat. Bis November werden in der Nationalpark-Einrichtung 52 besondere Schwarzweißmomente präsentiert.
„Der Künstler zeigt uns die ganze Zeitspanne der Existenz“, sagte Martin Ortmeier, Leiter des Freilichtmuseums Finsterau, in seiner Laudatio. Viele Charakterköpfe werden „voller Würde“ dargestellt. „Man sieht Kälte, Dunkelheit, Einsamkeit – aber auch selbstbewusste Menschen, die in ihrer Arbeit aufgehen.“ Der Künstler ist darauf bedacht, die unverfälschte Wirklichkeit in Szene zu setzen – ganz handwerklich mit analoger Fotografie. Die Negative entwickelt Waldbauer selbst in der Dunkelkammer. Die so entstehenden Handabzüge auf Barytpapier sind wahre Unikate.

Freuten sich über regen Zuspruch bei der Vernissage zur neuen Ausstellung im Waldgeschichtlichen Museum: Künstler Martin Waldbauer (von links), Laudator Martin Ortmeier und Museumsleiter Christian Binder.Freuten sich über regen Zuspruch bei der Vernissage zur neuen Ausstellung im Waldgeschichtlichen Museum: Künstler Martin Waldbauer (von links), Laudator Martin Ortmeier und Museumsleiter Christian Binder.

„Ich wollte mit der Ausstellung erreichen, dass man sich unter dem Begriff Heimat etwas vorstellen kann“, erklärte Waldbauer. Dafür hat er alltägliche Situationen abgelichtet, nicht nur Menschen sondern auch Landschaften und Dinge, „die man beim ersten Mal hinschauen nicht gleich wahrnimmt.“
Musikalisch umrahmt wurde die gut besuchte Vernissage von der Formation Sal’in’Acoustic aus dem Zwieseler Winkel. Interessierte können die Ausstellung bis 7. November bei freiem Eintritt besuchen.
Geöffnet ist das Museum dafür dienstags bis sonntags je von 9 bis 17 Uhr. An Montagen ist geschlossen, Feiertage ausgenommen.


- sb

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Quellenangaben

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