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10.06.2017
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ARTenSCHUTZ im Haus zur Wildnis

Ludwigsthal. Seit wenigen Tagen empfängt das Haus zur Wildnis im Nationalparkzentrum Falkenstein bei Ludwigsthal seine Besucher mit neuen Hinguckern, großformatigen Zeichnungen und stilvollen Fotografien. ARTenSCHUTZ nennt sich die erste gemeinsame Ausstellung der Viechtacher Künstlerin Britta Wahlers und des Kieler Fotografen Robert Marc Lehmann. Mit 33 imposanten Arbeiten will das Duo zum Nachdenken anregen.
„In unserer Welt verschwinden immer mehr Arten“, erklärt Wahlers. „Das Thema lässt mich einfach nicht los.“ Man müsse versuchen diese Entwicklung zu ändern, in den Köpfen der Menschen etwas zu bewegen. „Viele wissen einfach nicht, was etwa Konsum anrichten kann“, ergänzt Lehmann. Die von ihm fotografierten Orang Utans seien etwa alle Waisen. „Die Eltern starben, als Bäume abgebrannt wurden, um mehr Palmöl anzubauen.“

Die Künstler Britta Wahlers und Robert Marc Lehmann posieren im Haus zur Wildnis vor einer der großformatigen Tierzeichnungen.
Die Künstler Britta Wahlers und Robert Marc Lehmann posieren im Haus zur Wildnis vor einer der großformatigen Tierzeichnungen.

Die Intension hinter den Kunstwerken ist also klar: „Artenschutz betrifft jeden“, unterstreicht Wahlers. „Und jeder kleine Schritt ist bedeutend.“ „Wir müssen jetzt handeln“, findet auch Lehmann.
Nur so könne die Biodiversität auch in Zukunft erhalten bleiben. Und da kommen dann auch wieder die in der Ausstellung gezeigten Fischotter, Haie, Wisente oder Orang Utans ins Spiel.
Die Kunstwerke können noch bis 30. Juli täglich von 9 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt bestaunt werden.


- sb


Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldGrafenau

Quellenangaben

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald



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