Im Nationalpark Bayerischer Wald ist das Monitoring der Borkenkäfer für die neue Saison gestartet. Trotz eines vergleichsweise ruhigen Vorjahres bleibt das Thema für die Verantwortlichen weiterhin von großer Bedeutung.
Wie die Nationalparkverwaltung mitteilt, lag die Borkenkäferaktivität im vergangenen Jahr auf dem niedrigsten Stand seit rund 25 Jahren. In den Managementzonen am Rand des Schutzgebiets fielen lediglich etwa 8000 Festmeter befallenes Fichtenholz an.
Dennoch steht der Schutz der angrenzenden Wälder weiterhin im Fokus. Nationalparkleiterin Ursula Schuster betont, dass die rechtlichen Verpflichtungen zur Borkenkäferbekämpfung sehr ernst genommen werden. Durch vielfältige Maßnahmen könne ein effektiver Schutz der Privatwälder gewährleistet werden.
Mit dem Start der neuen Saison wurden nun die Monitoring Fallen im Gebiet aufgestellt. Die dabei erhobenen Daten werden regelmäßig an die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft übermittelt und ausgewertet. Sobald erste Hinweise auf einen Schwärmflug vorliegen, beginnen die gezielten Suchmaßnahmen im Wald.

Die Monitoring Fallen stehen, sind aber noch leer. Für die anstehende Borkenkäfer Saison sehen Jochen Linner links, Ursula Schuster und Jakob Geiger den Nationalpark gut gerüstet.
Auch organisatorisch sieht sich der Nationalpark gut vorbereitet. Neben eigenen Fachkräften stehen Ranger und externe Dienstleister bereit, um bei Bedarf schnell reagieren zu können. Zudem wurden ausreichende Unternehmerkapazitäten gesichert, um befallenes Holz zeitnah zu bearbeiten.
Die Verantwortlichen zeigen sich damit gut gerüstet für die kommende Borkenkäfer Saison und setzen weiterhin auf ein engmaschiges Monitoring sowie schnelle Maßnahmen zum Schutz der Wälder.

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Nationalpark Bayerischer Wald