Februarwetter 2026 im Bayerwald

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06.03.2026 9:00 Uhr
Grainet
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Viel Ostwind und wenig Sonne

Dr. Fritz Haselbeck

 

Das vergangene Februarwetter lässt sich auf folgenden Nenner bringen: Das Temperaturmittel von Tag und Nacht lag mit plus 1,5 Grad im gemäßigten Bereich (2024: +5 Grad / 2025: + 0 Grad). 68 Stunden Sonnenscheindauer entsprechen einem eher niedrigen Maß, wozu allein die letzten 4 Monatstage mit 38 Stunden mehr als 50 Prozent beigetragen haben (2024: 30 Std. / 2025: 125 !!!). Die Niederschlagsmenge fiel mit 130 Litern pro qm höher aus als in den beiden Jahren zuvor (2024: 105 l/qm / 2025: 24 l/qm). Die Schneedecke erreichte auf mittleren Höhen 30 bis 40 cm, in den Hochlagen, je nach Windverfrachtung, 70 bis 100 cm.

Im Mittel erreichten die Maximaltemperaturen im Februar plus 5 Grad, die Minimalwerte pendelten sich bei minus 2 Grad ein. Den wärmsten Tag konnte man mit plus 16 Grad für den 27. Februar verzeichnen. Die kälteste Frostnacht trat mit minus 6,5 Grad am 15. Februar auf. 

 

Das heurige Februarwettter bestimmten anhaltende Luftströmungen aus östlichen und nordöstlichen Richtungen. Dabei entwickelten sich böige, z. T. auch stürmische Winde, die phasenweise einige Tage anhielten. So pfiff ein schneidender „Böhmwind“ an den ersten vier Monatstagen, am 13. und 14. und um den 19./20. Februar.

 

Winterliche Berglandschaft mit schneebedeckten Felsen und wenigen kahlen Bäumen. Am Horizont ist ein rosa-orangefarbener Sonnenaufgang zu sehen, der den Himmel über dem verschneiten Gelände färbt.

 

Der zweite Jahresmonat präsentierte nicht allzuviel Sonnenschein: Länger als 7 Stunden zeigte sich die Sonne nur an 4 Tagen, mehr als 6 Stunden an 6 Tagen, an 16 Tagen ließ sie sich gar nicht oder nur marginal blicken.

Die Niederschlagsmenge entsprach mit 132 Litern pro qm einem erhöhten Wert (2024: 105 l/qm / 2025: 24 l/qm). Insgesamt waren 14 niederschlagsfreie Tage zu verzeichnen, den regenreichsten Tag gab es mit 32 l/qm am 22. Februar. Der Niederschlag fiel in allen Höhenlagen die meiste Zeit als Schnee. Erst nach dem 20. Februar setzte, durch Drehung der Luftströmung auf West, Milderung ein, der Schnee ging bis in die Kammlagen hinauf in Regen über. 

 

Gegen Monatsende hin baute sich ein stabiles Hochdruckgebiet auf, dabei kündigte sich mit 16 Grad plus und prallem Sonnenschein markant der Frühling an! 


- DH



Quellenangaben

Foto_ Archiv Haselbeck
Bildupload: Dr. Fritz Haselbeck

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