In den beiden Luchs-Gehegen des Nationalparks Bayerischer Wald wird derzeit umgezogen. Die Tiere werden neu organisiert, um sowohl erneut Nachwuchs im Nationalparkzentrum Falkenstein zu ermöglichen als auch die Option zu schaffen, ein junges Luchs-Weibchen für ein Auswilderungsprogramm bereitzustellen.
Die beiden Jungtiere, die im Mai 2025 in Ludwigsthal zur Welt kamen, haben ihr bisheriges Gehege bereits verlassen. Nach einem umfassenden Gesundheitscheck ziehen sie in das Gehege des Tier-Freigeländes im Nationalparkzentrum Lusen bei Neuschönau um.
Sollte sich das junge Weibchen als geeignet erweisen, könnte es noch in diesem Jahr in ein Auswilderungsprogramm überführt werden. Als mögliche Zielregionen gelten Baden Württemberg, Thüringen oder Sachsen. Damit würde ein weiterer Beitrag zum länderübergreifenden Artenschutzprojekt für den Luchs geleistet.

Die Besetzung der beiden Luchsgehege im Nationalpark wird aktuell durchgetauscht.
Im Gegenzug wechselt der Vater der beiden Jungtiere von Neuschönau nach Ludwigsthal. Mit dieser Umsetzung soll, sofern alles planmäßig verläuft, erneut Luchs-Nachwuchs im Gehege am Fuße des Hauses zur Wildnis ermöglicht werden.
Mit der Neuorganisation der Luchs-Gehege unterstreicht der Nationalpark Bayerischer Wald einmal mehr sein Engagement im Bereich Artenschutz und Erhalt bedrohter Tierarten.

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald