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15.06.2017
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Neue Kutscher für das ARBERLAND

Das stetig wachsende Verkehrsaufkommen, aber auch traditionelle Veranstaltungen wie Umzüge und Paraden verlangen Reitern gesichertes Wissen bzw. Können ab. Dies gilt umso mehr, als neben der eigenen Sicherheit und der des Tieres auch auf zahlreiche andere Verkehrsteilnehmer zu achten ist. Nicht weiter verwunderlich also, dass die meisten Versicherungen für das Führen von Kutschen bereits den Nachweis einer Fahrprüfung verlangen.

Die Möglichkeit zum Erwerb des geforderten Basispasses Pferdekunde, des Kutschen-Führerscheins A und des Deutschen Fahrabzeichen der Klasse IV fanden Interessierte zuletzt bei Ausbilder Manfred Fritz aus Straubing. Auf dem Katzenbacher Paulihof bereitete er die Fahranfänger von März bis Mai 2017 auf ihre Prüfung und die späteren Herausforderungen eines Kutschführers vor.

Bevor man in den Kontakt mit dem Lebewesen Pferd trat, wurden Trockenübungen am Fahrlehrgerät, die korrekte Haltung des Fahrers sowie das sichere Führen der Leinen geübt. Es ging um die Grundlagen der Pferdekunde sowie um das Achenbasch’sche Fahr- und Annspannsystem. Die Person Benno von Achenbachs, des Begründers der Deutschen Fahrlehre, war dann auch Teil der mündlichen Theorieprüfung.

Alle Teilnehmer nach bestandener Prüfung mit dem Warmblutgespann von Martin Pauli.
Alle Teilnehmer nach bestandener Prüfung mit dem Warmblutgespann von Martin Pauli.

Wegen der großen Anzahl der Teilnehmer sollte der Abschlusstest in zwei Gruppen abgelegt werden. Als Prüfer zeichneten sich Johann Thieß aus Tacherting und Johann Raßhofer aus München verantwortlich. Sie ließen sich das Können der Fahranwärter jeweils an einem Gespann Kalt- und Warmblüter demonstrieren - und waren sichtlich zufrieden mit der Ausbildung ihrer Prüflinge. Diesen Eindruck hatten auch die frischgebackenen Kutscher. Selbst der Pferdefreund gab zu, noch eine Menge  dazugelernt zu haben und dankte Martin Pauli für das Bereitstellen der Pferde und Fahrgeräte.  Das erworbene Wissen wird sich in unserer Region zweifelsohne als nützlich erweisen, schließlich wirbt das ARBERLAND als ausgezeichnetes Pflaster für Ross und Reiter um die Gunst berittener Feriengäste.

Auf Anregung von Alfred Resch, früherer Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Rinchnach, hat sich der Landkreis Regen 2014 erfolgreich um den Titel „Pferdefreundliche Region“ beworben. Dieser wird alle vier Jahre von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) verliehen. Im vergangenen Jahr präsentierte man sich dann bei einer der größten europäischen Pferdemessen, „Pferd International“, in München. Die Auszeichnung ist auch Pflicht und Auftrag zugleich: Es geht unter anderem darum, die Angebote für Reiter ständig auszubauen, weiter zu verbessern und immer wieder aufs Neue zu zeigen, dass das ARBERLAND Deutschlands pferdefreundlichste Region ist.

Der nächste Kutscherlehrgang beginnt im Dezember 2017. Nähere Informationen können bei Ramona Pauli / Katzenbach erfragt werden.


- sb |


ARBERLAND REGio GmbHKreisentwicklung | Regen

Quellenangaben

ARBERLAND REGio GmbH



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