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27.10.2016
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Eishockey-Trainingscamp im Arberland

Berliner Sportnachwuchs besucht den Landkreis Regen

"Schulterklopfen ist nur 50 Zentimeter von einem Tritt in den Hintern entfernt" - Camp-Coach Toby Himmelstoß muss grinsen, als er die Eishockeylegende Uwe Krupp zitiert. Wie zum Beweis krachen zwei seiner Schützlinge in die Bande der Regener Eissporthalle. Bereits das dritte Jahr in Folge besuchte der ECC Preußen den Arber-Landkreis, um bei uns sein Trainingslager aufzuschlagen. Organisiert werden die Camps vom Eishallenbetreiber ARBERLAND Betriebs gGmbH. Heuer reisten die Berliner mit ihrer Kleinschüler-Mannschaft aus 21 Kindern, zwei Trainern, einem Betreuer und dem Mannschaftsleiter an. Auf eine Woche „Landurlaub“ kamen 20 intensive Trainingseinheiten und so traf es sich gut, dass dem Eishockeynachwuchs in der Bayerwald-Akademie Weißenstein jeder Wunsch von den Augen abgelesen wurde und so mancher blaue Fleck schnell kuriert werden konnte. Auch beim Rahmenprogramm hatten sich die Veranstalter und Helfer nicht lumpen lassen: Zunächst machten die Sportler in Regens Bundeswehrstützpunkt Station, wo die freundlichen Soldaten des Panzergrenadierbataillon 112 den Kindern spielerisch den Alltag in einer Kaserne näherbrachten. Organisiert wurde der Besuch vom einstigen Kasernenleiter Oberstleutnant Heiko Diehl, der mit dem heimischen Eissport noch immer eng verbunden ist. Tags darauf stand eine Reise von der Moderne ins Mittelalter auf dem Programm: In der Burganlage Weißenstein erläuterte Josef Niedermeier das bayerische Ritterleben, ließ Rüstungen anprobieren und wusste allerhand Sagen und Mythen aus der Region zu erzählen. Die Freizeitaktivitäten endeten mit einem zünftigen Besuch der Privatbrauerei Falter, wo die Gäste regionale Schmankerl kosteten. Gebräu und Spirituosen blieben allerdings den Erwachsenen vorbehalten.

Toby Himmelstoß als Schiri des Freundschaftsspiels ECC Preußen gegen den DSC Deggendorf.
Toby Himmelstoß als Schiri des Freundschaftsspiels ECC Preußen gegen den DSC Deggendorf.

Seinen Höhepunkt fand das Camp beim Freundschaftsspiel gegen den DSC Deggendorf. Dieses vergaben die jungen Berliner aufgrund verständlicher Ermüdungserscheinungen zwar 12:4, bewiesen im 1. und 3. Drittel allerdings Kampfgeist und kombinierten geschickt. "Man merkt deutlich, dass die Mannschaft sich verbessert hat", lobte Coach Christian Milhahn: "Wir waren in Regen wie immer wunderbar aufgehoben, konnten uns gut mit den Organisatoren und dem Deggendorfer Eishockeyclub austauschen und hoffen, dass wir nächstes Jahr wiederkommen dürfen!“ Dies bejahte Wittenzellner: „Never change a winning team. Was zusammenpasst, soll Tradition werden!“


- sb |


ARBERLAND REGio GmbHKreisentwicklung | Regen

Quellenangaben

ARBERLAND REGio GmbH



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