Weihnachtssturm hinterlässt Spuren im Nationalpark

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02.01.2026
Grafenau
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Die Folgen des Weihnachtssturms sind im Nationalpark Bayerischer Wald auch am 2. Weihnachtsfeiertag noch deutlich sichtbar. Besonders betroffen ist die Schwarzachstraße zum Gfäll-Parkplatz unterhalb des Großen Rachels, die aktuell durch mehrere umgestürzte Bäume blockiert ist. Die Straße soll am Samstag, den 27. Dezember, durch einen Maschineneinsatz wieder befahrbar gemacht werden. Über die Freigabe wird auf den Kanälen des Nationalparks informiert.

 

Auch im Bereich Falkenstein und rund um Zwieslerwaldhaus gab es zahlreiche Schäden, sodass einige Wanderwege zunächst unpassierbar waren. Bereits seit dem 1. Weihnachtsfeiertag laufen punktuelle Aufräumarbeiten, etwa am Weg durchs Urwaldgebiet Watzlik-Hain. Neben den Mitarbeitern des Nationalparks waren auch örtliche Feuerwehren im Einsatz, um die Fahrbahnen von umgestürzten Bäumen zu befreien.

 

Ein winterlicher Wald mit schneebedecktem Boden und zahlreichen umgestürzten sowie abgebrochenen Ästen. Im Vordergrund steht ein dicker Baum mit einer Wegmarkierung. Die Bäume sind kahl, und durch den Sturm liegen viele Äste kreuz und quer am Boden.
Auf Wanderwegen im Nationalpark kann es derzeit zu Behinderungen kommen.

 

Jochen Linner, Sachgebietsleiter für Wald- und Flächenmanagement, betont, dass die Folgen für Besucher so schnell wie möglich beseitigt werden sollen. Dennoch ist in den kommenden Tagen weiterhin mit Behinderungen zu rechnen. Ausflügler werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein, da nach Sturmlagen jederzeit loses Astmaterial aus den Baumkronen herabfallen kann. Ein besonderer Dank gilt allen Helfern, die auch an den Feiertagen im Einsatz waren.


- JS


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Quellenangaben

Nationalpark Bayerischer Wald, Gregor Wolf

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