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20.12.2022
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Mit Bus und Bahn umweltfreundlich in Nationalpark und Naturpark

Die Nationalparkregion ist seit wenigen Tagen noch leichter mit dem Zug erreichbar. Möglich macht das die Einführung des Stundentaktes auf der Waldbahnstrecke zwischen Zwiesel und Grafenau. Beim Jahrestreffen der regionalen Trägergruppe Fahrtziel Natur in Spiegelau, würdigten die verschiedenen Akteure den neuen Takt als „Rückgrat des Öffentlichen Nahverkehrs in der Nationalparkregion“.

„Eine gute Taktung ist für einen funktionierenden ÖPNV essenziell. Umso mehr begrüßen wir als regionale Trägergruppe Fahrtziel Natur und auch als Nationalpark Bayerischer Wald den neuen Stundentakt der Waldbahn zwischen Zwiesel und Grafenau“, richtete sich Teresa Schreib, beim Nationalpark zuständig für Regionalentwicklung und Tourismus, an die Sitzungsteilnehmer in der Tourist-Info Spiegelau. Bei ihrem Jahrestreffen waren sich die verschiedenen Teilnehmer aus Landkreisen, Verkehrsunternehmen, Naturschutz und Tourismus einig: Die deutlich engere Taktung im Zugverkehr stärkt den gesamten Öffentlichen Nahverkehr in der Nationalparkregion.

„Ein weiterer großer Vorteil ist die leichtere Erreichbarkeit der Region aus dem Fernverkehr. Das ist ein großer Gewinn“, fügte Teresa Schreib an. „Als Nationalpark und als regionale Trägergruppe der bundesweiten Initiative Fahrtziel Natur arbeiten wir stetig daran, den ÖPNV in der Region zu verbessern und damit den Individualverkehr in die Nationalparkregion zu verringern. Der neue Stundentakt der Waldbahn bildet dabei nun das neue Rückgrat, um Anwohner noch mehr zu entlasten und auch einen wichtigen Teil zum Klimaschutz in Urlaub und Freizeit beitragen zu können.“

 

Die regionale Trägergruppe Fahrtziel Natur überzeugte sich am umgebauten Kreuzungsbahnhof in Spiegelau vom neuen Stundentakt der Waldbahn. v.l.: Teresa Schreib (Nationalpark Bayerischer Wald), Ulrike Eberl-Walter (Tourismusverband Ostbayern), Hartwig Löfflmann (Naturpark Bayerischer Wald), Hans Madl-Deinhart (Ilztalbahn), Christina Wibmer (Lkr. Regen/ÖPNV), Christian Burger (Nationalpark-Partner), Reinhard Wolf (Lkr. Freyung-Grafenau), Veronika Eisch (Lkr. Regen/GUTi), Günter Reimann (Tourismusverband Ostbayern), Prof. Dr. Thomas Schempf (Ilztalbahn), Petra Meindl (Lkr. Cham), Robert Kürzinger (Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald), Elisabeth Unasch (Arberland Tourismus) (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)
Die regionale Trägergruppe Fahrtziel Natur überzeugte sich am umgebauten Kreuzungsbahnhof in Spiegelau vom neuen Stundentakt der Waldbahn. v.l.: Teresa Schreib (Nationalpark Bayerischer Wald), Ulrike Eberl-Walter (Tourismusverband Ostbayern), Hartwig Löfflmann (Naturpark Bayerischer Wald), Hans Madl-Deinhart (Ilztalbahn), Christina Wibmer (Lkr. Regen/ÖPNV), Christian Burger (Nationalpark-Partner), Reinhard Wolf (Lkr. Freyung-Grafenau), Veronika Eisch (Lkr. Regen/GUTi), Günter Reimann (Tourismusverband Ostbayern), Prof. Dr. Thomas Schempf (Ilztalbahn), Petra Meindl (Lkr. Cham), Robert Kürzinger (Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald), Elisabeth Unasch (Arberland Tourismus) (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)

 

Deshalb ging aus der Trägergruppe auch ein Dank an die Deutsche Bahn und die Bayerische Eisenbahngesellschaft, die für die neue Taktung insgesamt 19 Bahnübergänge entlang der Strecke ertüchtigt und 34 Millionen Euro investiert haben. Am Bahnhof Spiegelau ist im Rahmen dieser Maßnahmen zudem ein barrierefreier Kreuzungsbahnhof entstanden. Im Anschluss an die Sitzung überzeugte sich die Trägergruppe Fahrziel Natur noch persönlich von den Vorteilen des neuen Stundentaktes. Gegen 12.30 Uhr fanden sich die Teilnehmer am Bahnhof Spiegelau ein, wo sich die Züge in beide Richtungen nun begegnen können und traten anschließend die Heimreise mit der Waldbahn an.


- SB


Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldGrafenau

Quellenangaben

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

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