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02.05.2022
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Schnell, umweltfreundlich, gesund!

Sich bewegen, schnell vorwärts kommen und trotzdem nicht zu sehr zu schwitzen - eBikes machen es möglich. So zeigt eine Marktstudie, dass es jedem Dritten wichtig ist das eBike zum Pendeln einzusetzen. Vor allem im schönen und mitunter äußerst bergigen Gebiet des Bayerischen Waldes ist wohl das eBike das optimale Verkehrsmittel. Genau darauf setzen die „Kliniken Am Goldenen Steig“. So haben die Klinik-Mitarbeiter die Möglichkeit über das neue „Dienstrad-Leasing“ zum erschwinglichen Preis auf ein eBike umzusatteln.

73 Mitarbeiter der „Kliniken Am Goldenen Steig“ in Freyung, Grafenau und Waldkirchen haben bereits Verträge abgeschlossen.
„Meine Frau Nicole und ich freuen uns über das neue Angebot für die Mitarbeiter der Kliniken gGmbH. Mit Anhänger und Helm sind wir bestens ausgestattet und haben bereits erste Touren unternommen“, so Stefan Hagenstein. Fam. Hagenstein hat die ersten Leasingverträge bei der Kliniken Am Goldenen Steig gGmbH eingereicht.

Und so funktioniert’s: Beim Fahrrad-Leasing wird ein Teil des Gehaltes umgewandelt. Der Mitarbeiter erhält also diesen Teil weniger Gehalt und erhält dafür ein Fahrrad oder eBike für den Weg zur Arbeit und ebenso für die private Nutzung. Anstatt hoher Anschaffungskosten können die Mitarbeiter in überschaubaren monatlichen Raten ihr Rad über den Arbeitgeber beziehen, inklusive obligatorischer Vollkaskoversicherung und Inspektion beim regionalen Fachhändler des Vertrauens. Dienstrad-Leasing leicht gemacht.

Nicole Hagenstein, Gesundheits- und Krankenpflegerin und ihr Mann Stefan, stv. IT-Leiter (beide bei der Kliniken gGmbH beschäftigt) freuen sich mit ihren Kindern Theo und Romy über die neuen eBikes.
Nicole Hagenstein, Gesundheits- und Krankenpflegerin und ihr Mann Stefan, stv. IT-Leiter (beide bei der Kliniken gGmbH beschäftigt) freuen sich mit ihren Kindern Theo und Romy über die neuen eBikes.

Nicht auf den Kopf gefallen:

Der neue Unfallchirurg und Kinderorthopäde am Klinikum Freyung empfiehlt Fahrradhelme für Kinder

Der Trend geht zur Kopfbedeckung: Nach Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen steigt die Zahl der Helm tragenden Radfahrer seit Jahren kontinuierlich. Insgesamt bleibt der Anteil allerdings immer noch sehr gering: 2011 lag die Helmfahrerquote insgesamt bei gerade elf Prozent, 56 Prozent der Kinder unter zehn Jahren traten nur mit Schutzausrüstung in die Pedale. Erschreckend - findet Dr. med. Johannes Gusinde, Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie und Kinderorthopädie. Er ist seit Jahresbeginn Chefarzt am Klinikum Freyung in der Orthopädie und Unfallchirurgie, Kinderorthopädie. „Ich kann nur hoffen, dass in diesem Sommer nicht fast jedes zweite Kind ungeschützt mit dem Fahrrad im Straßenverkehr unterwegs ist. Fahrradhelme können Leben retten.“

Der Helm als Blitzableiter

Nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung endet ein Fünftel aller Schulwegunfälle mit dem Rad mit einer Kopfverletzung. 2019 betrafen etwa 60% aller berufsgenossenschaftlichen Verletzungen bei Vorschulkindern den Schädel, bei Grundschülern immerhin noch 24% und bei höheren Schulen 13%. Auch wenn die Studienlage zur Sicherheit von Fahrradhelmen komplex ist: Experten gehen davon aus, dass 95 Prozent der tödlich verunglückten Radler mit einem Helm hätten gerettet werden können. Helme, auch das belegt eine Studie, senken das Risiko einer schweren Hirnverletzung mit Langzeitfolgen um nahezu die Hälfte. „Gerade im Vorschulalter passieren gefährliche Stürze vom Rad“, so Dr. Gusinde. „Kinder in diesem Alter sind sich der möglichen Gefahren nicht bewusst. “ Ein Fahrradhelm gehöre deshalb zur Grundausstattung. Wichtig: Er muss qualitativ hochwertig sein und richtig sitzen. Dann übernimmt der Helm die Funktion einer belastbaren Knautschzone. Der Sturz wird abgefedert und die auf den Kopf einwirkende Energie durch die große Aufprallfläche des Helms „wie bei einem Blitzableiter“ besser verteilt. „Ein Fahrradhelm ist in jedem Fall eine sinnvolle Investition – nicht nur für Kinder“, fasst Dr. Gusinde zusammen.

In jedem Fall zum Arzt

Ein Sturz auf den Kopf kann dramatische Folgen haben: von Platzwunden über Prellungen bis zu lebensbedrohlichen Hirnblutungen, Schädelbasisbrüchen und schwere Verletzungen an den Halswirbeln. Die häufigste Form einer Kopfverletzung in Folge eines Sturzes ist nach der oberflächlichen Platzwunde die Gehirnerschütterung. Dabei kommt es je nach Schwere zu vorübergehenden Störungen der Hirnfunktionen. Erkennbare Symptome sind Übelkeit und Gedächtnisverlust. „Gehirnerschütterungen bei Kindern sind nicht zu unterschätzen – in 3% der Fälle kommt es nach unspezifischen Symptomen zu einer schweren Komplikation mit Hirnblutung“, so Dr. Gusinde. „Egal, was passiert ist: Nach einem schweren Sturz auf den Kopf, gehört jedes Kind zur genauen Diagnosestellung und Überwachung zunächst ins Krankenhaus.“ Blutungen im Schädelinneren können auch später bis zu 48 Stunden auftreten und sind so selten sofort zu erkennen. Auch mögliche Verletzungen an Wirbelsäule oder Rückenmark müssen ausgeschlossen werden. Im Zweifel schafft eine Computertomografie Klarheit – anhand der Bilder können wir Blutungen, aber auch Schädelbrüche sichtbar machen.
Dabei werden drei Arten von Blutungen unterschieden: Blutungen über der Hirnhaut, Blutungen unter der Hirnhaut und Blutungen ins Hirngewebe hinein. „Wenn eine Blutung unter der Hirnhaut vorliegt, ist in der Regel die Hirnsubstanz bereits verletzt“, erklärt Dr. Gusinde. „Eine Blutung über der Hirnhaut indes kann häufig erfolgreich operiert werden.“

Beim Schädelbruch dagegen kommt es nur zur Operation, wenn Hirnhaut verletzt ist oder die Knochen stark gegeneinander versetzt sind. „Kinder sind noch im Wachstum. Kleinere Verletzungen am Schädelknochen wachsen sich zum Glück wieder aus“, so Dr. Gusinde.


- SB


Kliniken Am Goldenen SteigFreyung

Quellenangaben

Kliniken Am Goldenen Steig gGmbH

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