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08.05.2021
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Das Zeugnis als Wertpapier

Anstrengende Wochen und Monate liegen hinter 266 jungen Erwachsenen aus ganz Niederbayern. Sie hatten meist neben ihrem Beruf eine Fortbildung absolviert und legten kürzlich ihre Prüfung bei der IHK Niederbayern ab. Den verdienten Lohn für ihre Mühen erhielten die frisch gebackenen Absolventen bereits in Form des Abschlusszeugnisses. Vergangene Woche folgte nun eine virtuelle Auszeichnungsfeier, die die IHK für die Absolventen auf die Beine gestellt hat.

Aus dem Landkreis Freyung-Grafenau nahmen 33 Frauen und Männer erfolgreich an den Fortbildungskursen teil. Sie dürfen sich jetzt Betriebswirt, Fachkaufmann/-frau, Fachwirt oder Industriemeister nennen.

„Sie dürfen stolz sein“, sagte IHK-Präsident Thomas Leebmann per Video-Einspieler zu den Absolventen. „Oftmals haben Sie neben dem Job viel Energie aufgebracht und viel Freizeit geopfert, um sich die Qualifikation und die Kompetenz zu erarbeiten, die Ihnen Ihr Abschlusszeugnis jetzt bescheinigt. Und das coronabedingt unter erschwerten Bedingungen“, so Leebmann.  Doch die Mühen werden sich auszahlen – da ist sich Leebmann sicher. „Ihr Fortbildungszeugnis ist ein Wertpapier. Sie haben damit die nächste Sprosse einer Karriereleiter erklommen, die sie weiter nach oben führen wird. Genau solche Nachwuchskräfte braucht die niederbayerische Wirtschaft.“

Auch IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner beglückwünschte die Absolventen – zu ihrem Zeugnis, aber auch zu dem Pfad, den sie eingeschlagen haben. „Mit dem Karriereweg der beruflichen Bildung liegen Sie goldrichtig. Sie bleiben mit Ihrer Fortbildung fest verankert in der betrieblichen Praxis und haben genau das Wissen und das Können vermittelt bekommen, das in den Betrieben wirklich gebraucht wird.“ 

In einem kurzen Impulsvortrag erinnerte bei der Auszeichnungsfeier Romina Schuck daran, dass nun die Zeit sei, die gute Ausgangsposition zu nutzen. Schuck war früher Leistungssportlerin und ist heute eine Expertin für Führungserfolg. Sie gab den jungen Erwachsenen Tipps für die Zukunft mit auf den Weg. So sollten sie sich beispielsweise darauf konzentrieren, die eigenen Stärken auszubauen und daraus Nutzen ziehen. Dann stehe einer erfolgreichen Karriere nichts im Weg. „Sie können jetzt voll durchstarten.“

Das Bild zeigt einen Teil der Fortbildungs-Absolventen aus dem Landkreis Freyung-Grafenau.Das Bild zeigt einen Teil der Fortbildungs-Absolventen aus dem Landkreis Freyung-Grafenau.

Absolventen aus dem Landkreis Freyung-Grafenau

(die der Veröffentlichung zugestimmt haben)

  • Geprüfte Betriebswirte: Matthias Simmet (St. Oswald)
  • Geprüfte Handelsfachwirte: Johanna Friedl (Ringelai)
  • Geprüfte Industriefachwirte: Janine Ascher (Waldkirchen), Johannes Holler (Schöfweg), Theresa Koran (Waldkirchen), Lena Öttl (Hohenau), Anita Stangl (Zenting), Viktoria Vater (St. Oswald), Hanna Weber (Freyung)
  • Industriemeister – Fachrichtung Elektrotechnik: Markus Hartl (Thurmansbang), Dominik Schneider (Spiegelau), Markus Unterhofer (Saldenburg), Wolfgang Wende (Spiegelau)
  • Industriemeister – Fachrichtung Mechatronik: Thomas Schlehaber (Grafenau), Christoph Schreiner (Hohenau)
  • Geprüfte Industriemeister – Fachrichtung Metall: Julia Hobelsberger (Hohenau)
  • Geprüfte Logistikmeister: Benjamin Thür (Neureichenau)
  • Geprüfte Personalfachkaufleute: Stephanie Braumandl (Schönberg), Katrin Kern (Neuschönau), Manuela Natascha König (Spiegelau)
  • Geprüfte Wirtschaftsfachwirte: Laura Franziska Fischer (Perlesreut), Marcel Friedl (Schönberg), Johannes Teufel (Freyung), Alexander Weiß (Neureichenau)

- SB


IHK für Niederbayern in PassauPassau

Quellenangaben

IHK für Niederbayern in Passau

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