zurück zur Übersicht
16.04.2015
1829 Klicks
teilen

Das Kind hat einen Namen – in Freyung entsteht die „Volksmusikakademie Bayern“

In den letzten Wochen wurde das Projekt „Volkmusikakademie Bayern“ ein großes Stück voran gebracht.

Bis vor Kurzem existierten für das gleiche Projekt sowohl der Begriff „Volksmusikakademie“ als auch der Begriff „Volksmusikzentrum“. Nun wurde entschieden, dass in Freyung die „Volksmusikakademie Bayern“ entstehen wird. Ausschlaggebend dafür war vor allem die Besinnung auf die ursprüngliche Idee, eine bayernweit einzigartige Einrichtung zu schaffen, deren Anspruch und Qualität höchste Ziele verfolgen.

Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, Georg Kenst und 1. Vorstand des Fördervereins Paul Brunner (v. rechts) bei der Übergabe der Chronik.
Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, Georg Kenst und 1. Vorstand des Fördervereins Paul Brunner (v. rechts) bei der Übergabe der Chronik.

Nachdem nun der Name feststeht, kann intensiv an dem Markenauftritt der Volksmusikakademie gearbeitet werden. Verantwortlich dafür zeichnet Helena Petzi. Frau Petzi wurde von einer lokalen Design- und Kommunikationsagentur zur Mediengestalterin (Digital und Print) ausgebildet und ist dort mittlerweile als Junior Artdirector beschäftigt. Aktuell schließt sie ihr Studium zur Kommunikationswirtin ab. Die dafür nötige Diplomarbeit fertigt sie über die Volksmusikakademie Bayern an - ein Glücksfall für das Projekt. Eine erste Präsentation ihrer Ergebnisse wird Frau Petzi noch im April vorstellen.


Des Weiteren wurde der Architektenauftrag für die Volksmusikakademie an die Freyunger Planungsgruppe ppp vergeben. ppp hatte sich bei der europaweiten Ausschreibung durchgesetzt und den Auftrag vom Stadtrat erhalten. Mittlerweile fand ein erstes konstruktives Treffen mit den Architekten und einer Expertengruppe von Volksmusikern statt, die ppp ehrenamtlich und beratend bei den Planungen unterstützt.
Ein großzügiges Geschenk hat die Volkmusikakademie zudem erhalten. Herr Georg Kenst aus Kumreut hat die selbstentworfene Chronik „Volksmusikalisches Kumreut. Chronik eines Bayerwald-Dorfes“ an Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich überreicht. Sie soll eine neue Heimat in der Volksmusikakademie finden. Die Chronik enthält neben Informationen über die Geschichte der Volksmusik in der Region ein zweites Kapitel über das Kumreuter „Herbstblatt’l“. Organisiert von Georg Kenst fand die Veranstaltungsreihe zwischen 2000 und 2010 einmal jährlich mit vier bis fünf Musikgruppen im Gibis-Wirtshaus in Kumreut statt. Die letzten Seiten der Chronik sind noch leer. Die Volksmusikakademie Bayern wird die Geschichte der Volksmusik in der Region mit Sicherheit weiter schreiben.


Der bauliche Fortschritt der Volksmusikakademie kann ab sofort über eine Webcam verfolgt werden. Die Firma Sedlmayr gestattete der Stadtverwaltung eine Kamera an ihrem Gebäude anzubringen um die Entwicklung der Volksmusikakademie zu dokumentieren. Der aktuelle Stand ist einsehbar unter http://www.freyung.de/home/stadtinfo/webcam.html.

Eine Aufnahme der Webcam vom 11. April 2015.
Eine Aufnahme der Webcam vom 11. April 2015.

Ein Veranstaltungs-Highlight im Mai ist ebenfalls ganz eng mit der Volksmusikakademie verbunden. Der Förderverein organisiert am 16.05.2015 die erste Wirtshaustour in Freyung. Ab 18 Uhr spielen die vier Volksmusikgruppen Böhmwind-Musi, Schleudergang, Wanznpress und d'Wolfstoana in den vier Wirtshäusern Passauer Hof, Zum Wendl, Perle Tirols und Veicht. Die Gäste können an einem Abend vier Musikgruppen im Wechsel erleben. Zusätzlich zur gewohnten Speisekarte gibt es an diesem Abend in jedem der vier Lokale einen "Schwiazer-Teller" für 8,90 Euro.

Der Eintritt ist frei.
Bitte reservieren Sie sich einen Platz direkt in dem Wirtshaus Ihrer Wahl:

Passauer Hof, Tel: 08551/7020
Zum Wendl, Tel: 08551/57960
Perle Tirols, Tel: 08551/9179292
Veicht, Tel: 08551/910165


- ab

Stadt FreyungFreyung

Quellenangaben

Foto: Stadt Freyung



Kommentare

Bitte registrieren Sie sich um hier Kommentare eintragen zu können!
» Jetzt kostenlos Registrieren oder haben Sie Loginprobleme?

Ähnliche Berichte

Volksmusikakademie ist ein „Glücksfall“ für NiederbayernFreyung Freyung. Nach gut dreijähriger Bauzeit wurde am Samstag in Freyung die Volksmusikakademie in Bayern mit 400 geladenen Gästen und einem anschließenden Tag der Offenen Tür, den tausende Besucher nutzten, feierlich eingeweiht. Bürgermeister und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich verglich das Gebäude mit einem Edelstein, der zunächst ausgegraben und dann von vielen Menschen gemeinsam geschliffen und poliert wurde.Mehr Anzeigen 14.05.2019Bayern singt, tanzt und musiziertMünchen Eine Akademie für die Volksmusik? Gibt es dafür überhaupt Bedarf und wenn ja, warum wurde diese nicht in der Landeshauptstadt gebaut? Antworten auf diese und viele andere Fragen gab es am Mittwoch im Presseclub München, von den Initiatoren von Bayerns erster und bisher bundesweit einziger „Volksmusikakademie“.Mehr Anzeigen 16.04.2019Volksmusikakademie „Tanzt... RICHTIG GUT"Freyung Die Volksmusikakademie in Bayern macht durch zahlreiche Aktionen schon im Vorfeld zur Eröffnung 2019 von sich reden. Erst kürzlich wurde der erste Proberaum in der Akademie fertiggestellt und von Volksmusikanten und Sängern ausgiebig getestet.Mehr Anzeigen 08.09.2018Volksmusikakademie in Bayern wird RICHTIG GUT!Freyung Musizieren, Singen, Tanzen! Mit diesem musikalischen Dreiklang wird die Volksmusikakademie in Bayern schon bald Volksmusikanten, Sänger und Tänzer in Freyung willkommen heißen.Mehr Anzeigen 22.05.2018Volksmusikakademie beruft Künstlerischen LeiterFreyung Zum Jahreswechsel wurde Dr. Philipp Ortmeier zum Künstlerischen Leiter der „Volksmusikakademie in Bayern“ berufen, die zurzeit in Freyung entsteht. Der gebürtige Passauer hat Musikwissenschaft in Würzburg studiert.Mehr Anzeigen 07.02.2018Bayerisch-böhmischer OstermarktRegen (Zentrum) Am Palmsonntag, 29. März findet im Niederbayerischen Landwirtschaftsmuseum in Regen von 10-17 Uhr erstmals ein bayerisch-böhmischer Ostermarkt statt. Rund zwei Dutzend ausgesuchte Kunsthandwerker präsentieren sich in den Räumlichkeiten und im Innenhof des Museums und zeigen die Vielfalt österlicher Traditionen.Mehr Anzeigen 24.03.2015