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16.04.2015
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Das Kind hat einen Namen – in Freyung entsteht die „Volksmusikakademie Bayern“

In den letzten Wochen wurde das Projekt „Volkmusikakademie Bayern“ ein großes Stück voran gebracht.

Bis vor Kurzem existierten für das gleiche Projekt sowohl der Begriff „Volksmusikakademie“ als auch der Begriff „Volksmusikzentrum“. Nun wurde entschieden, dass in Freyung die „Volksmusikakademie Bayern“ entstehen wird. Ausschlaggebend dafür war vor allem die Besinnung auf die ursprüngliche Idee, eine bayernweit einzigartige Einrichtung zu schaffen, deren Anspruch und Qualität höchste Ziele verfolgen.

Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, Georg Kenst und 1. Vorstand des Fördervereins Paul Brunner (v. rechts) bei der Übergabe der Chronik.
Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, Georg Kenst und 1. Vorstand des Fördervereins Paul Brunner (v. rechts) bei der Übergabe der Chronik.

Nachdem nun der Name feststeht, kann intensiv an dem Markenauftritt der Volksmusikakademie gearbeitet werden. Verantwortlich dafür zeichnet Helena Petzi. Frau Petzi wurde von einer lokalen Design- und Kommunikationsagentur zur Mediengestalterin (Digital und Print) ausgebildet und ist dort mittlerweile als Junior Artdirector beschäftigt. Aktuell schließt sie ihr Studium zur Kommunikationswirtin ab. Die dafür nötige Diplomarbeit fertigt sie über die Volksmusikakademie Bayern an - ein Glücksfall für das Projekt. Eine erste Präsentation ihrer Ergebnisse wird Frau Petzi noch im April vorstellen.


Des Weiteren wurde der Architektenauftrag für die Volksmusikakademie an die Freyunger Planungsgruppe ppp vergeben. ppp hatte sich bei der europaweiten Ausschreibung durchgesetzt und den Auftrag vom Stadtrat erhalten. Mittlerweile fand ein erstes konstruktives Treffen mit den Architekten und einer Expertengruppe von Volksmusikern statt, die ppp ehrenamtlich und beratend bei den Planungen unterstützt.
Ein großzügiges Geschenk hat die Volkmusikakademie zudem erhalten. Herr Georg Kenst aus Kumreut hat die selbstentworfene Chronik „Volksmusikalisches Kumreut. Chronik eines Bayerwald-Dorfes“ an Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich überreicht. Sie soll eine neue Heimat in der Volksmusikakademie finden. Die Chronik enthält neben Informationen über die Geschichte der Volksmusik in der Region ein zweites Kapitel über das Kumreuter „Herbstblatt’l“. Organisiert von Georg Kenst fand die Veranstaltungsreihe zwischen 2000 und 2010 einmal jährlich mit vier bis fünf Musikgruppen im Gibis-Wirtshaus in Kumreut statt. Die letzten Seiten der Chronik sind noch leer. Die Volksmusikakademie Bayern wird die Geschichte der Volksmusik in der Region mit Sicherheit weiter schreiben.


Der bauliche Fortschritt der Volksmusikakademie kann ab sofort über eine Webcam verfolgt werden. Die Firma Sedlmayr gestattete der Stadtverwaltung eine Kamera an ihrem Gebäude anzubringen um die Entwicklung der Volksmusikakademie zu dokumentieren. Der aktuelle Stand ist einsehbar unter http://www.freyung.de/home/stadtinfo/webcam.html.

Eine Aufnahme der Webcam vom 11. April 2015.
Eine Aufnahme der Webcam vom 11. April 2015.

Ein Veranstaltungs-Highlight im Mai ist ebenfalls ganz eng mit der Volksmusikakademie verbunden. Der Förderverein organisiert am 16.05.2015 die erste Wirtshaustour in Freyung. Ab 18 Uhr spielen die vier Volksmusikgruppen Böhmwind-Musi, Schleudergang, Wanznpress und d'Wolfstoana in den vier Wirtshäusern Passauer Hof, Zum Wendl, Perle Tirols und Veicht. Die Gäste können an einem Abend vier Musikgruppen im Wechsel erleben. Zusätzlich zur gewohnten Speisekarte gibt es an diesem Abend in jedem der vier Lokale einen "Schwiazer-Teller" für 8,90 Euro.

Der Eintritt ist frei.
Bitte reservieren Sie sich einen Platz direkt in dem Wirtshaus Ihrer Wahl:

Passauer Hof, Tel: 08551/7020
Zum Wendl, Tel: 08551/57960
Perle Tirols, Tel: 08551/9179292
Veicht, Tel: 08551/910165


- ab

Stadt FreyungFreyung

Quellenangaben

Foto: Stadt Freyung



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