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24.03.2015
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IHK-Auszeichnung für die Besten der Ausbildung

Einser-Absolventen aus Passau und Freyung-Grafenau geehrt

Rund 1.780 Auszubildende aus Niederbayern haben zuletzt bei der IHK ihre Abschlussprüfung abgelegt – 101 von ihnen, das entspricht sechs Prozent der Absolventen, haben die Traumnote 1 erreicht. 26 dieser Prüfungsbesten der Ausbildung kommen aus Stadt und Landkreis Passau, drei aus dem Landkreis Freyung-Grafenau. IHK-Vizepräsident Thomas Leebmann und der Vorsitzende des IHK-Gremiums Freyung-Grafenau, Alois Atzinger, haben sie im Rahmen einer Feierstunde in der IHK in Passau mit einer Urkunde und einem Ehrenpreis ausgezeichnet.

Die Passauer Prüfungsbesten mit IHK-Vizepräsident Thomas Leebmann (hintere Reihe links) und den Leitern der beiden Passauer Berufsschulen, Eduard Weidenbeck und Robert Lindner (vordere Reihe von rechts)
Die Passauer Prüfungsbesten mit IHK-Vizepräsident Thomas Leebmann (hintere Reihe links) und den Leitern der beiden Passauer Berufsschulen, Eduard Weidenbeck und Robert Lindner (vordere Reihe von rechts)


„Ich wünsche mir, dass Sie auf diesen tollen Erfolg stolz sind“, sagte Leebmann zu den Einser-Absolventen. „Sie haben Ihre Chance genutzt und gezeigt, was in Ihnen steckt.“ Der Lohn für diese Mühen, das IHK-Zeugnis, sei ein „Wertpapier ohne Risiken, mit sicherer Zukunftsdividende“, meinte Leebmann. Seine Glückwünsche verband er mit einem Dank an die Betriebe und Ausbilder der jungen Leute, an die Berufsschulen sowie an die über 2.200 ehrenamtlichen Prüfer im Bereich der beruflichen Ausbildung aus dem IHK-Bezirk Niederbayern.

Die Prüfungsbesten aus Freyung-Grafenau mit dem IHK-Gremiumsvorsitzenden Alois Atzinger (links) und Uwe Burghardt, Leiter der Berufsschule Waldkirchen (rechts)
Die Prüfungsbesten aus Freyung-Grafenau mit dem IHK-Gremiumsvorsitzenden Alois Atzinger (links) und Uwe Burghardt, Leiter der Berufsschule Waldkirchen (rechts)


Daneben griff Leebmann den Trend zu immer höheren Schulabschlüssen und zum Hochschulstudium auf: „Unsere duale Ausbildung ist ein wertvoller Schatz, um den uns die ganze Welt beneidet. Leider gerät sie im eigenen Land immer stärker unter Druck.“ Der Bedarf der Betriebe gehe in eine andere Richtung. Leebmann zufolge bezieht sich der Großteil des kommenden Fachkräftebedarfs der Betriebe nicht auf Akademiker, sondern auf beruflich Qualifizierte – das belegten die Prognosen des IHK-Fachkräftemonitors. Gleichzeitig stellte der IHK-Vizepräsident klar: „Die Wirtschaft braucht gleichermaßen Hochschulabsolventen und praxisnahe Mitarbeiter, aber die Mischung muss stimmen.“ Es gehe um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung, und dafür sei die Auszeichnungsfeier der Prüfungsbesten ein gutes Signal: „Mit dieser Auszeichnung wird nach außen deutlich gemacht, dass sich eine solide berufliche Ausbildung lohnt – für den einzelnen Menschen, für den ausbildenden Betrieb und nicht zuletzt für die gesamte Gesellschaft.


- ab


IHK für Niederbayern in PassauPassau

Quellenangaben

Foto: IHK Niederbayern



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