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29.01.2020
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Kommunalpolitik ist die Königsdisziplin

Hundert Prozent Zustimmung gab es für die vorgeschlagene Gemeinderatsliste der CSU anlässlich der Nominierungsversammlung des Ortsverbandes in Schöfweg, an welcher auch Landrat Sebastian Gruber, Bürgermeister Josef Kern aus Innernzell, Bürgermeister Alfons Schinabeck aus Neuschönau sowie Kreisrat Tassilo Pichlmeier teilnahmen. Nachdem Markus Hies bereits als Bürgermeisterkandidat nominiert wurde (PNP berichtete), ist die Mannschaft der CSU Schöfweg für die Kommunalwahl am 15. März 2020 nun komplett.

CSU-Ortsvorsitzender Mario Hobelsberger zeigte sich erfreut, dass es gelungen ist, eine vielseitige Gemeinderatsliste zusammenstellen, welche sowohl aus erfahrenen Gemeinderäten als auch aus motivierten, jungen Kräften besteht und ein breites Spektrum an beruflichen Hintergründen und ehrenamtlichen Tätigkeiten abdeckt. Unter den Gemeinderatskandidaten im Alter zwischen 22 und 73 Jahren befinden sich Angestellte und Selbstständige, Handwerker und Landwirte - Ein gesellschaftlicher Querschnitt vom Jugendlichen bis zum Rentner. Mit der stellvertretenden Landrätin Helga Weinberger auf der CSU-Liste sowie Mario Hobelsberger und Simon Greipl auf der JWU-Liste verfüge man zudem über drei repräsentative Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag, so der Vorsitzende.

Bürgermeisterkandidat Markus Hies freute sich über die breite Unterstützung, die ihm vom jungen Kandidaten bis zum erfahrenen Gemeinderat zu Teil werde. Die Gemeinde Schöfweg benötige einen neuen Aufbruch, um mit frischen Ideen und klaren Zielen die Zukunft gestalten zu können. „Es wäre wünschenswert, wenn es uns gemeinsam gelingen könnte, die Allianz der „Vernünftigen“ vor Ort zu bündeln, den Ausgleich der Generationen herzustellen und den Kompromiss in den Mittelpunkt unserer Arbeit für die Gemeinde zu stellen“, so Hies, der als parteiloser Kandidat seitens des CSU-Ortsverbandes einstimmig für das Bürgermeisteramt nominiert wurde und auch die Gemeinderatsliste der CSU Schöfweg für die Kommunalwahl 2020 anführt.

Landrat Sebastian Gruber gratulierte seinen Parteifreunden in Schöfweg zu einer ausgewogenen und starken Gemeinderatsliste sowie einem jungen, motivierten Bürgermeisterkandidaten. In seinem Grußwort stellte er die Entwicklung des Landkreises in den vergangenen sechs Jahren kurz dar und gab einen Ausblick auf seine weiteren Ansätze und Ziele. Besonders erfreulich sei, dass eine allgemeine Trendumkehr erreicht werden konnte. Die prognostizierte Negativentwicklung hinsichtlich der Bevölkerungszahlen sei nicht wie befürchtet eingetreten, es können 4.000 neue Arbeitsplätze im Landkreis verzeichnet werden, die Einpendlerquote sei gestiegen und die Arbeitslosigkeit unter 3 Prozent gesunken. Diese Zahlen dienen als Beleg, dass eine aktive, mutige und zukunftsorientierte Politik auf kommunale Ebene scheinbaren Megatrends effektiv entgegenwirken könne, so Gruber.

Die Gemeinderatskandidaten der CSU Schöfweg: (hinten; v. links n. rechts) Herbert Veit, Sandra Hobelsberger,  Angelika Schmid, Bürgermeisterkandidat Markus Hies, Manfred Zeintl, Ingo Müller, Simon Greipl,  (vorne; v. links n. rechts) Frank Füller, Christian Sigl, Mario Hobelsberger und Reinhard Schiller.Die Gemeinderatskandidaten der CSU Schöfweg: (hinten; v. links n. rechts) Herbert Veit, Sandra Hobelsberger,
Angelika Schmid, Bürgermeisterkandidat Markus Hies, Manfred Zeintl, Ingo Müller, Simon Greipl,
(vorne; v. links n. rechts) Frank Füller, Christian Sigl, Mario Hobelsberger und Reinhard Schiller.


Zum Thema Gesundheitsvorsorge erklärt Gruber, dass die Schließung des Krankenhauses Waldkirchen einen Einschnitt für den Landkreis darstellte, den es in den letzten 50 Jahren in dieser Form nicht gegeben hat. Dennoch handle es sich hierbei um eine richtige und unaufschiebbare Entscheidung, um die Landkreiskrankenhäuser auch in Zukunft in kommunaler Trägerschaft halten zu können. Ferner werde durch die Nachnutzung des Standortes Waldkirchen als Facharztzentrum eine Verbesserung des medizinischen Angebotes und seiner Qualität für die gesamte Region erreicht.

Ein weiterer Fokus des Landrats liegt im Bereich der kommunalen Bildungspolitik. Hierbei könne ein im Allgemeinen sehr guter Zustand der regionalen Schulen verzeichnet werden, welcher sich im Vergleich mit den Nachbarlandkreisen durchaus sehen lassen kann. An den weiterführenden Schulen im Landkreis könne man im Gegensatz zu jenen in den Metropolregionen noch als „Schulfamilie“ leben, wie Gruber betont. Ein Investitionsfokus liegt ferner im Bereich der beruflichen Bildung.  An den Berufsschulstandorten Waldkirchen und Grafenau werden bis ins Jahr 2025 Investitionen in Höhe von ca. 50 Millionen Euro getätigt. Auch mit dem Vorstoß zur Einrichtung einer neuen Fachakademie am Standort Schlag bestünden weitere Pläne zu Investition in die Zukunft.

 

Die Kandidaten:

  • Platz 01  Markus Hies
  • Platz 02  Mario Hobelsberger
  • Platz 03  Reinhard Schiller
  • Platz 04  Herbert Veit
  • Platz 05  Simon Greipl
  • Platz 06  Manfred Zeintl
  • Platz 07  Ingo Müller
  • Platz 08  Sandra Hobelsberger
  • Platz 09  Christian Sigl
  • Platz 10  Frank Füller
  • Ersatz  Angelika Schmid

- sb


CSU Kreisverband Freyung-GrafenauFreyung

Quellenangaben

CSU Schöfweg



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