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28.01.2020
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Junge Wähler Union unterstützt Sebastian Gruber

Auf Empfehlung von Kreisvorsitzenden Sebastian Schlutz beschlossen die Mitglieder und Kreistagskandidaten der Jungen Wähler Union auf ihrer letzten Mitgliederversammlung einstimmig Sebastian Gruber als Landratskandidaten zu unterstützen. Landrat Sebastian Gruber bedankte sich für das überwältigende Vertrauen und die wertvolle Unterstützung der zahlreichen Anwesenden und der Jungen Wähler Union.

Im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung der Jungen Wähler Union stellte auf Einladung von Sebastian Schlutz Landrat Gruber seine Ziele für die kommenden sechs Jahre vor und zog zuvor eine kurze Bilanz des bisher Erreichten. Gruber stellte dabei fest, dass man es sich in den vergangenen Jahren hätte leicht machen können und schwierige Themen wie die Krankenhausreform hätte aussitzen können. Dies hätte jedoch möglicherweise den totalen Verlust aller Krankenhäuser aus den Händen der öffentlichen Hand bedeuten können oder erhebliche Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des Landkreises in anderen Bereichen, z. B. bei Schul- und Straßensanierungen haben können. Stattdessen sei man bewusst den unpopulären aber verantwortungsbewussten Weg gegangen und habe schwierige Entscheidungen, wie die Umwandlung des Krankenhauses Waldkirchen in ein ambulantes medizinisches Versorgungszentrum beschlossen. Das Konzept wurde auch von einer überwältigenden Mehrheit des Kreistages mitgetragen. Die Früchte der Entscheidungen seien nun absehbar: die Patientenzahlen sind stabil und die zuvor erheblichen Verluste der Kliniken gGmbH können absehbar von zuletzt 5,2, Mio. Euro Defizit in 2018 auf rund 3 Mio. Euro in 2019 und voraussichtlich auf eine schwarze Null in 2020 deutlich reduziert werden. Die Kliniken gGmbH stehe nun moderner und qualitativ besser da als zuvor. Das Zentrum Waldkirchen sei inzwischen gut ausgelastet und knapp 200 Beschäftigte arbeiten dort bei verschiedenen Arbeitgebern. Mitglieder und Kreisräte der Jungen Wähler Union hätten hieran ihren Anteil.

Sebastian Gruber verwies aber auch auf die gesteigerten Investitionen in den Erhalt der Infrastruktur, die Erfolge des Regionalmanagements und ein neues Bewusstsein für unsere Heimat. Entgegen den Erwartungen konnte die Abwanderung gestoppt werden und man verzeichne wieder zunehmende Einwohnerzahlen im Landkreis. Die Arbeitslosenzahlen der vergangenen sechs Jahre sind die historisch niedrigsten. Neben Dingolfing habe man als einziger Landkreis nahezu Vollbeschäftigung. Die Zahl der Arbeitsplätze in der Heimatregion sei auf einem Rekordhoch, wodurch auch die Zahl der Einpendler in den Landkreis zunehme. Es gäbe nicht mehr nur die Auspendler.

Schlutz gratuliert Gruber

Dabei stellte Gruber aber auch fest, dass man sich nicht auf dem Erreichten ausruhen könne. Vielmehr müsse es Ziel sein, die Erfolge auszubauen und dafür zu sorgen, dass der gesamte Landkreis von den Fortschritten profitiere. So sieht er vor allem drei Schwerpunkte für seine künftige Arbeit, sofern er wiedergewählt werde. Erstens sei die regionale Gesundheitsversorgung weiter zu stabilisieren. Priorität habe die kommunale Trägerschaft und die Qualitätssicherung für die Patienten sowie eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit.

Als zweite Herausforderung sieht er den Ausbau und die Erweiterung der Bildungsinfrastruktur. Neben den in den vergangenen Jahren umfassend modernisierten Gymnasien und Realschulen sowie der laufenden Modernisierung des Berufsschulzentrums Waldkirchen wolle man zeitnah eine Fachakademie für Sozialpädagogik zur heimatnahen Ausbildung von Erziehern in Grafenau etablieren. Der Bedarf sei gegeben, da die Geburtenzahlen erfreulicherweise zunehmen und angehende Erzieher bisher in andere Landkreise auspendeln müssten. Damit könnten junge Menschen heimatnah qualifiziert werden und könnten hier wohnen bleiben.

Drittens möchte Landratskandidat Gruber die regionale Wertschöpfung steigern durch eine Fokussierung auf nachhaltigen Tourismus und nachhaltige Direktvermarktung. Unsere Heimat solle deutschlandweit als DIE herausragende, naturbelassene Region bekannt werden. Gerade durch eine Verstärkung der und Förderung der Direktvermarktung erhofft sich Gruber für die zuletzt arg gebeutelten Landwirte neue und zusätzliche Einnahmequellen und eine Alternative zu dem Druck durch die Lebensmittelkonzerne, die sich auf den bäuerlichen Mittelstand auswirken.

JWU Kreisvorsitzender Sebastian Schlutz dankte Gruber für die Vorstellung seines zielorientierten Programms und sah deutliche Gemeinsamkeiten mit dem Wahlprogramm der Jungen Wähler Union. Schlutz stellte klar, dass man eine regionale Strategie für den Erhalt der landwirtschaftlichen Betriebe zusammen mit dem Regionalmanagement und der Wirtschaftsförderung des Landkreises entwickeln wolle, um die Nahversorgung mit heimischen Produkten auszubauen und regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken. Auch den Wunsch nach einer Fachakademie für Sozialpädagogen begrüße man, da akuter Mangel an Fachkräften in sozialen Berufszweigen herrsche.

Schlutz zeigt sich auch überzeugt, dass man mit einem wiedergewählten Landrat die eigenen Ziele am ehesten umsetzen könne, wie z. B. verstärkte Unterstützung für das Ehrenamt, von dem die Gesellschaft lebe und das die Heimat lebenswert mache, oder den Erhalt der Dorfkerne mit ihren traditionellen Gastwirtschaften als Wohn- und Lebensraum oder eben auch zeitnah eine erste Wasserstofftankstelle an zentralem Standort im Landkreis, um Pkw, Lkw und Bahn in Zukunft mit Wasserstoffantrieb nutzen zu können, da E-Autos aufgrund der klimatischen Bedingungen weniger geeignet sind.

Nach den Reden begründeten Gerhard Poschinger, Bürgermeister in Perlesreut und Kreistagskandidat der JWU sowie Johannes Reihofer, Bürgermeisterkandidat in Ringelai und JWU Kreistagskandidat, stellvertretend für die vielen weiteren Mitglieder ihre Unterstützung von Sebastian Gruber, weil er keine Scheu hat Wahrheiten auszusprechen, dabei notwendige wenn auch unpopuläre Projekte anpackt, um der Heimat weiterhin eine positive Entwicklung zu garantieren  und weil er den Landkreis nachhaltig gestaltet und auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereitet.


- sb


Junge Wähler Union Freyung-GrafenauFreyung

Quellenangaben

JWU Freyung-Grafenau



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