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13.01.2020
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Neujahrsempfang der Stadt Grafenau

Traditionell hat die Stadt Grafenau zum Neujahrsempfang in den Kulturpavillon Grafenau geladen. Der 1. Bürgermeister Max Niedermeier begrüßte die zahlreichen Ehrengäste aus den verschiedensten Bereichen, wie Politik, Schule, Wirtschaft und Sicherheit. Darunter bspw. auch MdB Thomas Erndl und die stellvertretende Landrätin Freyung-Grafenaus Helga Weinberger.

Zu Gast in Grafenau mit Bürgermeister Max Niedermeier, die stv. Landrätin in Freyung-Grafenau Helga Weinberger und MdL Thomas Erndl.Zu Gast in Grafenau mit Bürgermeister Max Niedermeier, die stv. Landrätin in Freyung-Grafenau Helga Weinberger und MdB Thomas Erndl.


Wie gewohnt machte er einen Ausblick für Grafenau auf das neue Jahr 2020. Er hofft, „dass die konstruktive überparteiliche Zusammenarbeit der scheidenden Wahlperiode auch nach dem 1. Mai 2020 zum Wohle Grafenaus im neu gewählten Stadtratsgremium in gewohnter und bewährter Weise fortgesetzt werden wird“. „Auch wenn der neue Stadtrat nicht mehr die heutige Zusammensetzung haben wird, weil einige Kandidaten aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl stehen, gibt es doch viele Themen 2020, welche durch die aktuellen Stadtratsmitglieder auf den Weg gebracht und teilweise über die Jahre begleitet worden sind“, so Niedermeier. Darunter beispielsweise das stadtbildprägende Gebäude der Außenstelle des Finanzamts München und das Jobcenter im Baugebiet „Südlicher Schwaimberg“. Er erhofft sich auch Fortschritte im möglichen Bau des Kreisverkehrs Reismühle, um hier einen neuralgischen Unfallschwerpunkt beseitigen zu können und den Verkehrsfluss zu verbessern. Es werden umfangreiche Abbruch- und Neubauarbeiten auf dem Gelände des Feriendorfs stattfinden, um diesen touristischen Besuchermagneten wieder salonfähig zu machen. Auch freut er sich über die Sanierung und Wiedereröffnung des ehemaligen Steigenberger Hotels unter neuem Eigentümer. Herausragende Neuerungen bspw. im wirtschaftlichen Bereich sind die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus der Firma D&G in Haus i. Wald sowie der Erweiterungsbau der Firma AVS Römer in Reismühle. Durch die Maßnahmen werden langfristig Arbeitsplätze gesichert, neue geschaffen und der Wirtschaftsstandort Grafenau weiter gestärkt.

Über 100 geladenen Ehrengäste aus den verschiedensten Bereichen.Über 100 geladene Ehrengäste aus den verschiedensten Bereichen.


Auch die Stadt Grafenau hat in Sachen Bau 2020 vieles vor, darunter unter anderem die Erschließung von Bauparzellen im Baugebiet Haus i. Wald Südost II oder die Dorferneuerung in Neudorf.
Als wichtige Infrastrukturmaßnahmen und Pflichtaufgaben erläutert er die schrittweise Sanierung der Wasserver- und Abwasserentsorgungseinrichtungen sowie der weitere Ausbau der Breitbandversorgung. Im Bereich Hochbau steht 2020 die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus des Marienkindergartens und der Neubau des gemeinsamen Feuerwehrhauses der Wehren Haus i. Wald, Nendlnach und Furth an. Bedeutsam sind ebenso die Maßnahmen zur Ertüchtigung des Brandschutzes in der Grundschule Haus i. Wald, in der Mehrzweckhalle am Schwaimberg sowie am Rathaus. Die Planungen für die Sanierung der Mittelschule sollen unter Berücksichtigung des mittlerweile vorliegenden pädagogischen Raumfunktionsbuchs abgeschlossen werden. Auch steht die weitere Digitalisierung der Schulen im Vordergrund.
Im Bereich Freizeit- und Tourismuseinrichtungen sieht er die Sanierung des Freibades aber auch den Lückenschluss des Ilztalwanderweges zwischen Ettlmühle und Oberhüttensölden unter Zuhilfenahme entsprechender Fördermittel.

Für gute Unterhaltung sorgte die „Stehaufmusi Grafenau“ unter der Leitung von Sabine Jungwirth.Für gute Unterhaltung sorgte die „Stehaufmusi Grafenau“ unter der Leitung von Sabine Jungwirth.


Vormerken darf man sich für 2020 bereits den Termin zum 50-jährigen Jubiläum des Nationalparks Bayerischer Wald,  insbesondere weil Grafenau die inoffizielle Hauptstadt des Nationalparks mit dem Verwaltungssitz sei, so Niedermeier. Abschließend bedankte er sich beim Stadtrat für die stets konstruktive und zielführende Zusammenarbeit, bei den Vertretern des Landratsamtes, im Besonderen Herrn Landrat Gruber, sowie den Bezirks- und Regierungsvertretern als auch bei den Landtags- und Bundestagsabgeordneten für die allzeitige Unterstützung und kollegiale Zusammenarbeit. Danke sagte er auch zu den Mitarbeitern der Stadtverwaltung sowie des Bauhofs.
Für die musikalische Umrahmung sorgte die „Stehaufmusi Grafenau“ unter der Leitung von Frau Sabine Jungwirth, hier wies Niedermeier darauf hin, dass die Gruppe 2019 im Wettbewerb „Volksmusiknachwuchs Niederbayern“ gewonnen hat. Die kirchlichen Worte kamen heuer von Pfarrer Christopher Fuchs der Pfarrei Haus i. Wald. Es ist noch nicht lange her seit wir uns einen „Guten Rutsch“ gewünscht haben, so Fuchs. Er erklärte, dass das nicht vom Ausrutschen, sondern vom hebräischen Wort „Rosch“ mit der Bedeutung „Anfang“ kommt. Wir sprechen uns mit „Guten Rutsch“ also einen „guten Anfang“ zu, so Fuchs. Er appellierte auch, dass man sich wieder öfters mit „Grüß Gott!“ begrüßen sollte, da das Wort im Süden Deutschlands am Absterben sei.
Auch die Stadtoberhäupter aus den Partnerstädten Schärding (A) mit Herrn Bürgermeister Ing. Franz Xaver Angerer und Bergreichenstein (CZ), Frau Bürgermeisterin Bohuslava Bernardova bedankten sich für die Einladung und grüßten die Gäste.

Die Geehrten mit Grafenaus Bürgermeister Max Niedermeier v.L. Eva Pongratz (Schöner Bayerischer Wald), Albert Lehner (Karikaturist), Franz Schopf (Firma Knauf AMF Grafenau) und Frau Anneliese Stöger (60 Jahre Chorleiterin und Organistin in dir Pfarrgemeinde Haus i. Wald).Die Geehrten mit Grafenaus Bürgermeister Max Niedermeier v.L. Eva Pongratz (Schöner Bayerischer Wald), Albert Lehner (Karikaturist), Franz Schopf (Firma Knauf AMF Grafenau) und Frau Anneliese Stöger (60 Jahre Chorleiterin und Organistin in der Pfarrgemeinde Haus i. Wald).


Traditionell wurden beim Neujahrsempfang auch dieses Jahr wieder besondere Persönlichkeiten und Botschafter aus dem Stadtgebiet Grafenau geehrt, darunter Frau Eva Pongratz (Schöner Bayerischer Wald), Albert Lehner (Karikaturist), Karl Wenig und Franz Schopf (Firma Knauf AMF Grafenau) und Frau Anneliese Stöger (60 Jahre Chorleiterin und Organistin in der Pfarrgemeinde Haus i. Wald).


- sb

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Quellenangaben

Stadt Grafenau, T. Erndl, S. Behringer

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