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04.11.2019
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Christbaum für den Münchner Christkindlmarkt offiziell übergeben

Sehr warmherzig und gastfreundlich ist eine Delegation aus dem Landkreis Freyung-Grafenau in München begrüßt worden. Die Delegation mit Landrat Sebastian Gruber an der Spitze war zur Eröffnung des Christkindlmarktes am Münchner Marienplatz angereist. Der Hintergrund: Zum zweiten Mal nach 2004 kommt der Baum für den Münchener Christkindlmarkt in diesem Jahr aus dem Landkreis Freyung-Grafenau, genauer gesagt aus der Managementzone des Nationalparks im Bereich der Gemeinde Mauth.

Eröffneten feierlich den Münchner Christkindlmarkts Rathausbalkon vom aus (vorne von rechts): Oberbürgermeister Dieter Reiter, mit seiner Frau Petra und Landrat Sebastian Gruber, mit Lebensgefährtin Miriam Scholz und Sohn Nepomuk. Dahinter (links) der Mauther Bürgermeister Ernst Kandlbinder und Bürgermeister Max Niedermeier aus Grafenau (rechts).Eröffneten feierlich den Münchner Christkindlmarkts Rathausbalkon vom aus (vorne von rechts): Oberbürgermeister Dieter Reiter, mit seiner Frau Petra und Landrat Sebastian Gruber, mit Lebensgefährtin Miriam Scholz und Sohn Nepomuk. Dahinter (links) der Mauther Bürgermeister Ernst Kandlbinder und Bürgermeister Max Niedermeier aus Grafenau (rechts).


Landrat Sebastian Gruber durfte deshalb zusammen mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter vor tausenden Zuschauern den Münchner Christkindlmarkt vom Rathausbalkon und dabei den Baum offiziell an die Stadt München übergeben.

Prachtvoll leuchtet der Christbaum aus dem Landkreis Freyung-Grafenau vor dem Münchner Rathaus.Prachtvoll leuchtet der Christbaum aus dem Landkreis Freyung-Grafenau vor dem Münchner Rathaus.


Mit zwei Bussen war man nach München aufgebrochen, einer allein für die Blaskapelle des Musikvereins Schlag, die bei den Münchnern für viele interessierte Blicke sorgte. Landrat Gruber sprach von einer „absolut tollen Aktion“. Gruber weiter: „Ich denke, dass sich der Landkreis Freyung-Grafenau mit dem Baum und mit der Kapelle des Musikvereins Schlag bestens präsentiert hat und das mit dem Informations- und Verkaufsstand im Rathausinnenhof in den kommenden vier Wochen weiterhin tun wird.“

„Mit dem Baum und mit der Kapelle des Musikvereins Schlag hat sich der Landkreis bestens präsentiert in München.“ Bei einem Standkonzert in der Fußgängerzone zog die Blaskapelle Schlag schon vor der Eröffnung des Christkindlmarktes auf sich (von links) 1. Vorsitzender Eduard Hable, stellv. Landrätin Helga Weinberger, Landrat Sebastian Gruber, stellv. Landrätin Renate Cerny und Dirigent Robert Maier.„Mit dem Baum und mit der Kapelle des Musikvereins Schlag hat sich der Landkreis bestens präsentiert in München.“ Bei einem Standkonzert in der Fußgängerzone zog die Blaskapelle Schlag schon vor der Eröffnung des Christkindlmarktes auf sich (von links) 1. Vorsitzender Eduard Hable, stellv. Landrätin Helga Weinberger, Landrat Sebastian Gruber, stellv. Landrätin Renate Cerny und Dirigent Robert Maier.


Neben Gruber, seinen beiden Stellvertreterinnen Helga Weinberger und Renate Cerny sowie den Musikern aus Schlag waren unter anderem die Fraktionsvorsitzenden aus dem Kreistag mit nach München gekommen, als Vertreter des Nationalparks der Leiter der Nationalparkverwaltung Dr. Franz Leibl, der Bürgermeister der Gemeinde Mauth Ernst Kandlbinder, Bürgermeister Max Niedermeier aus Grafenau und alle, die an der Baumlieferung und Konzeptionierung des Auftritts in München sowie Bau und Aufbau des Standes beteiligt waren.

Gruber erklärte in seiner Ansprache vom Rathausbalkon, dass er sich freue, dass mit der Fichte aus dem Bayerischen Wald „ein Stück der wunderschönen Natur aus unserer Region mitten in die Stadt gekommen ist“. Sie biete nun vier Wochen einen Platz, wo Menschen sich treffen und sich friedlich und gesellig auf Weihnachten einstimmen könnten. Angetan war der Landrat von der unkomplizierten Art von Oberbürgermeister Dieter Reiter, der schon auf dem Balkon, aber auch beim anschließenden gemeinsamen Essen, zu dem die Gäste aus Freyung-Grafenau eingeladen waren, lobende Worte zum Auftritt des Landkreises in München fand. Zum Baum meinte Reiter bei seiner Ansprache: „Schaud doch guad aus, oder?“ und spielte darauf an, dass der Baum ja nur der „Plan-B-Baum“ gewesen sei, nachdem der eigentlich vorgesehene abgebrochen war.

Als Baumspender darf sich der Landkreis in den kommenden gut vier Wochen den Besuchern des Münchner Christkindlmarkts an einem Stand im Innenhof des Rathauses vorstellen, „als Landkreis in dem es sich sehr gut leben, arbeiten und urlauben lässt“, wie Gruber zusammenfasste. An dem Stand soll es am Sonntag, 15. Dezember, auch eine größere Aktion für gebürtige Landkreisbewohner geben, die jetzt in München leben und arbeiten. Schon das Aufstellen des Baumes Mitte November hatten einige von ihnen live vor Ort verfolgt. Was die Idee entstehen ließ ein Treffen am Stand in München zu organisieren. Am Sonntag, 15. Dezember, um 15 Uhr wird es deswegen ein Heimattreffen dieser so genannten Exil-FRG-ler geben, am Stand im Rathaus-Innenhof. Für jeden Landkreisbewohner, der in München und Umgebung lebt und zu dem Treffen kommt, gibt es dort einen Glühwein und eines der eigens für den Auftritt in München gestalteten FRG-Glühwein-Gläser als Erinnerung, so Gruber.

Tausenden Zuschauer warteten vor dem Rathaus darauf, dass die Lichter am Christbaum zum ersten Mal eingeschaltet werden und damit der Münchner Christkindlmarkt offiziell eröffnet ist.Tausenden Zuschauer warteten vor dem Rathaus darauf, dass die Lichter am Christbaum zum ersten Mal eingeschaltet werden und damit der Münchner Christkindlmarkt offiziell eröffnet ist.


- sb

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Quellenangaben

Landratsamt Freyung-Grafenau
Fotos: Fotostudio Eder



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