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08.10.2019
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Klimaschutzmanagerin des Bezirks Niederbayern startet ab 1. Januar 2020

Der Bezirk Niederbayern bekommt eine Klimaschutzmanagerin: Andrea Müller ist derzeit noch Klimaschutzmanagerin beim Umweltamt der Stadt Regensburg und wird im kommenden Jahr beim Bezirk Niederbayern die Koordinierung der Maßnahmenumsetzung aus dem Klimaschutz-Teilkonzept übernehmen.

Der Bezirk Niederbayern hat sich zum Ziel gesetzt, Energie und somit Kohlendioxid-Emissionen in seinen Gebäuden einzusparen. Er leistet damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Um die Potentiale zu ermitteln, wurde 2017 ein Klimaschutz-Teilkonzept in Auftrag gegeben. Im Ergebnis zeigte sich, dass jährlich bis zu 935 Tonnen Kohlendioxid und 400.000 Euro Energiekosten eingespart werden können. Die entsprechenden Maßnahmen wie energetische Sanierungen sollen sukzessive umgesetzt werden. Mit der Aufgabe betraut wird nun Andrea Müller, die ab Januar 2020 ihre Arbeit beim Bezirk Niederbayern aufnehmen wird. „Wir gehen die Reduktion der Emissionen sowohl bei investiven Maßnahmen als auch bei der Schulung des Personals an“, erläutert Bezirkstagspräsident Heinrich bei der Vorstellung der neuen Klimaschutzmanagerin in der Bezirkshauptverwaltung in Landshut.

(v. l.): Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Klimaschutzmanagerin Andrea Müller und Matthias Kopf, Leiter des Referats für Bauangelegenheiten des Bezirks Niederbayern(v. l.): Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Klimaschutzmanagerin Andrea Müller und Matthias Kopf, Leiter des Referats für Bauangelegenheiten des Bezirks Niederbayern


Fachliche Unterstützung bei Baumaßnahmen

Andrea Müller schloss 2012 ihr Studium ‚Umweltsicherung‘ an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf als Bachelor of Engineering ab. 2014 machte die gebürtige Straubingerin ihren Abschluss als Master of Science an der TUM, Campus Straubing, im Studiengang ‚Nachwachsende Rohstoffe‘.

In ihrer Funktion als Klimaschutzmanagerin des Bezirks Niederbayern wird sie fachliche Unterstützung bei Baumaßnahmen leisten, ein Controlling-System aufbauen, Fördermittel generieren und interne Mitarbeiterschulungen durchführen sowie Ansprechpartnerin für alle Einrichtungen des Bezirks Niederbayern in energie- und klimaschutzrelevanten Belangen sein. Die Stelle für das Klimaschutzmanagement wird zunächst für zwei Jahre vom Bund gefördert.

„Von den Maßnahmen des Klimaschutz-Teilkonzepts werden jene umgesetzt, die wirtschaftlich sinnvoll sind. Vorschläge, die sich erst in 50 oder mehr Jahren amortisieren würden, werden nicht dazu gehören. Ich freue mich, dass wir mit Ihnen eine Klimaschutzmanagerin mit Erfahrung gewinnen konnten und bin gespannt auf Ihre fachliche Expertise“, sagt Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich im Gespräch. „Ich freue mich auf diese spannende Aufgabe beim Bezirk Niederbayern“, erwidert Müller.


- sb |


Bezirk NiederbayernLandshut

Quellenangaben

Bezirk Niederbayern



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