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07.07.2019
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Wenn sich der Nationalpark durch die ganze Schule zieht

Nun ist die Nationalpark-Ecke feierlich eröffnet. Wobei es eigentlich nicht nur eine Ecke ist, sondern eine ganze Reihe von Ecken, die sich durch die Georg von Pasterwiz-Schule Hohenau schlängeln. Damit zeigt die Nationalpark-Partnerschule ihre enge Verbundenheit zum Schutzgebiet. „Wir sind auch sehr stolz darauf eine von nur zehn Partnerschulen zu sein“, sagt Schulleiterin Uta Hoffmann. „Schließlich ist der Nationalpark fester Bestandteil unserer Schule geworden.“

Seit 2014 gehört die Hohenauer Schule dem Kreis der Partnerschulen an. „Bei den Kindern sind wir auch genau richtig aufgehoben, weil sie Dinge ganz unvoreingenommen angehen“, erklärte Prof. Jörg Müller, stellvertretender Leiter des Nationalparks, den Ansatz der Kooperation. Der Forscher zählte dann einige der Aktionen auf, die die Schüler schon im Schutzgebiet umgesetzt haben: Etwa Projekttage zum Thema Lebensraum Gewässer, einen Schüleraustausch mit dem Nationalpark Sächsische Schweiz, den Bau von Hochbeeten und Insektenhotels oder die Mitwirkung bei der pädagogischen Ausbildung von Studenten. „Danke für die tolle Arbeit“, lobte daher auch Hohenaus Bürgermeister Eduard Schmid. „Ich hoffe, dass ihr weiter so kreativ bleibt.“

Begutachteten die filigran gefertigten Baumstämme in der Schulaula: Manfred Gibis (Rektor der Schule „Am Goldenen Steig“ Röhrnbach, von links), Bürgermeister Eduard Schmid, Rita Gaidies (Leiterin Jugendwaldheim), Hans-Georg Simmet, Johannes Schmid (beide Schreiner beim Nationalpark), Schulleiterin Uta Hoffmann, Vize-Nationalparkchef Jörg Müller und Schulrat Stefan Wolf.Begutachteten die filigran gefertigten Baumstämme in der Schulaula: Manfred Gibis (Rektor der Schule „Am Goldenen Steig“ Röhrnbach, von links), Bürgermeister Eduard Schmid, Rita Gaidies (Leiterin Jugendwaldheim), Hans-Georg Simmet, Johannes Schmid (beide Schreiner beim Nationalpark), Schulleiterin Uta Hoffmann, Vize-Nationalparkchef Jörg Müller und Schulrat Stefan Wolf.


All dies ist nun auch in der Schule deutlich sichtbar. Zum einen sind direkt in der Aula zwei große Stämme entstanden – unter tatkräftiger Mitwirkung der Nationalpark-Schreinerei – zum anderen verbinden zwei überdimensionale Urwald-Transparente jetzt zwei Stockwerke der Schule miteiandern. Überall finden die Schüler spannende Infos zu den kleinen und großen Bewohnern im Wald. Im Schulhof stehen dann die Hochbeete und bald auch ein Insektenhotel. Doch auch an vielen anderen Ecken im Gebäude sind Transparente mit Bildern zu den einzelnen Projekten zu bewundern. „Dabei sieht man, dass die Kooperation nicht nur mir und meinem Team, sondern vor allem auch den Kindern selbst sehr viel Spaß macht“, so Rita Gaidies, Leiterin des Jugendwaldheims, in dem die Zusammenarbeit mit der Schule Hohenau federführend koordiniert wird.


- sb |


Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldBehörden | Grafenau

Quellenangaben

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald



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