zurück zur Übersicht
07.06.2019
146 Klicks
teilen

Senioren- und Behindertenbeauftragte treffen sich im Witikohof

Wie können digitale Assistenzsysteme zur Sicherheit in der häuslichen Umgebung beitragen? Diese Fragestellung war Hauptthema des ersten Austauschtreffens in diesem Jahr. Die stellvertretende Landrätin Helga Weinberger begrüßte die 28 Teilnehmer und betonte, wie wichtig es ist, dass sich die Beauftragten regelmäßig treffen. Neben den zwei Landkreisbeauftragten für Senioren und Menschen mit Handicap, Anna Mitterdorfer und Anita Moos, waren etliche Beauftragte der Kommunen anwesend.
Dietmar Jakob vom Technologiecampus Grafenau gab Einblicke in laufende Projekte, wie ältere Menschen zu Hause weiter unabhängig leben können. Insbesondere stellte er das von ihm betreute Projekt „Besser leben im Alter durch digitale Lösungen“, kurz BLADL, vor. Hier werden Lösungen gemeinsam mit Bürgern entwickelt, um die Lebensbedingungen im ländlichen Raum mit Hilfe digitaler Technologien in vielen verschiedenen Lebensbereichen attraktiver zu gestalten und zu verbessern. So sind das neben passenden Weiterbildungsangeboten für Senioren im Umgang mit Handy, Smartphone, Tablet oder Computer auch Assistenzsysteme; sogenanntes Ambient Assisted Living oder AAL-Systeme sind damit gemeint. Diese ermöglichen zum Beispiel, dass Temperatursensoren die Herdplatte ausschalten; ebenso sind diese einsetzbar als Schutzmaßnahmen gegen Einbrüche. Daneben gibt es intelligente Rauchmelder, die eine Brandgefahr an Nachbarn und Verwandte melden können. Unzählige Einsatzfelder sind mit diesen Systemen denkbar.

Interessiert verfolgen die Teilnehmer den Ausführungen des Referenten Dietmar Jakob.
Interessiert verfolgen die Teilnehmer den Ausführungen des Referenten Dietmar Jakob.


Wichtig ist, dass der Umgang mit neuen Techniken erlernt und verstanden wird. Der Mensch soll aber stets im Mittelpunkt mit seinen Bedürfnissen und individuellen Lebensbedingungen stehen. Die Teilnehmer beteiligten sich rege an der Diskussion über Vorteile aber auch über mögliche Nachteile, die Assistenzsysteme mit sich bringen.
Christian Fiebig, der Koordinator des Büros für Senioren und Menschen mit Handicap am Landratsamt Freyung-Grafenau, informierte noch über die mögliche Befreiung von der Rundfunkgebühr für Empfänger des Landespflegegeldes. Ab einem Pflegegrad von 2 kann Landespflegegeld beantragt werden. Dadurch ergibt sich seit Kurzem, dass eine Befreiung von der Rundfunkgebühr beantragt werden kann. Wichtig ist hier die Angabe der Kennziffer 407. Der Antrag auf Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht kann im jeweiligen Rathaus abgeholt werden. Ebenso ist der Antrag online unter www.rundfunkbeitrag.de ausfüllbar.


- sb |


Landratsamt Freyung-GrafenauLandratsamt | Freyung

Quellenangaben

Landratsamt Freyung-Grafenau



Kommentare

Bitte registrieren Sie sich um hier Kommentare eintragen zu können!
» Jetzt kostenlos Registrieren oder haben Sie Loginprobleme?

Ähnliche Berichte

2. Auflage der Notfall- und Vorsorgemappe des Landkreises FRGFreyung Nachdem die 1. Auflage der Notfall- und Vorsorgemappe aufgrund der starken Nachfrage und des großen Interesses bereits vergriffen ist, gibt der Landkreis FRG nunmehr die 2. Auflage heraus.Mehr Anzeigen 12.05.2018Landrat Gruber unterstützt ehrenamtliche Arbeit der SeniorenclubsFreyung Treffen von Seniorenclubs ermöglichen den Mitgliedern Geselligkeit und Austausch mit Gleichgesinnten. Landrat Gruber war es daher ein persönliches Anliegen, Irritationen zwischen Gewerbeamt und Seniorenclubs schnell auszuräumen.Mehr Anzeigen 28.04.2018Ostbayerische Erlebnis- und Informationsmesse für Bürger im besten AlterFreyung Im Februar wird in der Deggendorfer Stadthalle die Messe für alle Bürger von 50plus bis 70plus stattfinden. Der Landkreis Freyung-Grafenau wird mit einem eigenen Stand vertreten sein und die Messebesucher u. a. mit dem neuen Wegweiser für Senioren und Menschen mit Handicap informieren.Mehr Anzeigen 25.01.2018Barrieren abbauen – und darüber reden!Freyung Herbsttreffen der Senioren- und Behindertenbeauftragten des Landkreises - Stellvertretende Landrätin Renate Cerny begrüßte die 59 Teilnehmer recht herzlich und stimmte auf das Hauptthema der Veranstaltung ein.Mehr Anzeigen 05.12.2017Tanzen beflügeltSchönberg Ziel der Kampagne ist es, den Freiraum, der durch den Eintritt in den Ruhestand gewonnen wurde, auch zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden nutzen zu können.Mehr Anzeigen 24.10.2017Bayern barrierefreiFreyung Am Mittwoch fand das Treffen mit den Vertreterinnen und Vertretern aus Niederbayern statt. Unter den rund 50 Teilnehmern waren auch Christian Fiebig, Hans Süß und Maria Straßer.Mehr Anzeigen 27.09.2017