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27.03.2019
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Tag der offenen Tür am Gymnasium Freyung

Einen Vormittag lang das Gymnasium Freyung und sein Lernangebot erkunden: Das konnten alle Interessierten beim Tag der offenen Tür am 16. März. Während die Kinder eine lehrreiche Reise durch das Schulhaus unternehmen durften, wurden die Eltern über die Formalitäten des Übertritts und die Besonderheiten des G9 informiert.

Die SMV, kurz für Schülermitverantwortung, sorgte für das leibliche Wohl der Besucher.Die SMV, kurz für Schülermitverantwortung, sorgte für das leibliche Wohl der Besucher.


Die Schulband unter der Leitung von Fred Widl hieß die Besucher mit einem ersten Lied willkommen, bevor Oberstudiendirektorin Barbara Zethner ein paar einleitende Worte an die Gäste richtete. Sie stellte den jungen Gästen auch ihre Tutoren vor. Die Tutoren sind speziell ausgebildete Schülerinnen und Schüler aus der jetzigen 9. Klasse, die den zukünftigen Fünftklässlern beim Übertritt von der Grundschule aufs Gymnasium helfen werden.

Gut gefüllt war die Aula des Gymnasiums bereits beim ersten Lied der Schulband; im Hintergrund lief eine Präsentation mit Fotos aus dem Schulleben am Gymnasium Freyung.Gut gefüllt war die Aula des Gymnasiums bereits beim ersten Lied der Schulband; im Hintergrund lief eine Präsentation mit Fotos aus dem Schulleben am Gymnasium Freyung.


Die Tutoren waren es auch, die sich sogleich der anwesenden Kinder annahmen und sie auf eine spannende Reise durch das Schulgebäude mitnahmen. In neun Stationen konnten die jungen Besucher dabei sowohl das Haus selbst kennenlernen als auch erleben, wie das Leben als Schüler am Gymnasium Freyung aussieht. An allen Stationen wurden die Viertklässler von zahlreichen Lehrern und insgesamt gut einhundert Schülern des Gymnasiums Freyung begrüßt und betreut.

Schulleiterin Barbara Zethner (rechts) stellte nach der Begrüßung die Tutoren vor, die die Viertklässler bei der Rallye betreuten und ihnen nach dem Übertritt ans Gymnasium zur Seite stehen werden.Schulleiterin Barbara Zethner (rechts) stellte nach der Begrüßung die Tutoren vor, die die Viertklässler bei der Rallye betreuten und ihnen nach dem Übertritt ans Gymnasium zur Seite stehen werden.


Gleich an der ersten Station betraten die Grundschüler einen Raum, den es in der Form an ihrer Schule nicht geben dürfte: ein Labor! Hier durften sie beispielsweise testen, ob Blaukrautsaft sauer ist, wie Wasser das Licht bricht, wie man eine Zitrone vermessen kann und welche Materialien Strom leiten. Sie lernten auch, dass es in der Naturwissenschaft ganz wichtig ist, genau hinzuschauen und Beobachtungsergebnisse festzuhalten – das Ausfüllen eines Versuchsprotokolls gehörte also auch dazu, bevor es den verdienten Stempel für das Absolvieren der Station gab.

Spannung im naturwissenschaftlichen Labor!Spannung im naturwissenschaftlichen Labor!


Nach der Station zum Fach Natur und Technik, das die Kinder bereits in der 5. Klasse haben, hieß es, sein sportliches Geschick unter Beweis zu stellen. An der Station „Sportlich!“ konnten die Kinder u. a. das Balancieren auf einer Slackline ausprobieren oder wagemutig auf einem Seil zur Turnhallendecke hochklettern.

Mit Schwung und Mut ging’s in der Turnhalle für wagemutige Grundschüler hoch hinaus.Mit Schwung und Mut ging’s in der Turnhalle für wagemutige Grundschüler hoch hinaus.


Das Fach Latein stellte sich an der dritten Station vor. Lateinbegeisterte Schülerinnen und Schüler hatten dort Lernspiele für die Grundschüler vorbereitet: ein Memory mit lateinischen Lehnwörtern, ein römisches Mühlespiel und ein Würfelspiel mit römischen Zahlen. Außerdem gab es Modelle berühmter römischer Bauwerke zu bestaunen.

Welches deutsche Wort stammt ursprünglich aus dem Lateinischen? Bei diesem Memory-Spiel konnte man das erfahren.Welches deutsche Wort stammt ursprünglich aus dem Lateinischen? Bei diesem Memory-Spiel konnte man das erfahren.


Zur Erledigung der vierten Station ging‘s in einen der Computerräume. Dort durften sich die Grundschüler unter fachkundiger Anleitung von Informatiklehrer Sebastian Ranzinger am Programmieren versuchen. In kurzer Zeit lernten Sie einige Befehle in der Programmiersprache Scratch kennen und konnten bald alle einen digitalen Fuchs auf eine Reise über den Bildschirm schicken.

Wie kriegt man den digitalen Fuchs dazu, sich nach oben zu bewegen? Mit Begeisterung steuerten die Grundschüler ihre Ideen bei und lernten eine kleine Anwendung zu programmieren.Wie kriegt man den digitalen Fuchs dazu, sich nach oben zu bewegen? Mit Begeisterung steuerten die Grundschüler ihre Ideen bei und lernten eine kleine Anwendung zu programmieren.


Das Fach Geografie, das bereits in der 5. Klasse auf dem Lehrplan steht, stellte sich am fünften Halt der Rallye vor. Wie vielfältig dieses Fach ist, zeigten die aufgebauten Stationen. An einem Tisch konnte man Käse kosten und musste versuchen, ihn einem Land zuzuordnen. An einem anderen Tisch konnte man verschiedene Gesteinsbrocken und Hölzer in die Hand nehmen, z. B. Bambusrohr.

Auf einem weiteren Tisch standen Modelle, an denen man u. a. ausprobieren und sehen konnte, wie sich die Erde um die Sonne und wie sich der Mond um die Erde dreht. Besonders beliebt war das interaktive Spiel am Whitebord, bei dem es darum ging, auf einer Karte möglichst exakt Stecknadeln auf geographischen Punkten wie der portugiesischen Hauptstadt zu setzen.

Als Geografie-Experte erwies sich Elias, der alle Punkte beim Atlas-Führerschein geholt hatte.
Als Geografie-Experte erwies sich Elias, der alle Punkte beim Atlas-Führerschein geholt hatte.


Für die ästhetische Bildung, die am Gymnasium großgeschrieben wird, stellte sich vertretend an Station sechs das Fach Musik vor. Zusammen mit Musiklehrerin Sonja Reischl studierten die Kinder ein Lied ein und testeten ihre Fähigkeiten als Percussionisten.

Ihre gesanglichen Fähigkeiten schulten die Kinder beim Singen im Musikraum.
Ihre gesanglichen Fähigkeiten schulten die Kinder beim Singen im Musikraum.


Station sieben zeigte, dass Mathematik Spaß macht. Hier konnten die Viertklässler die Caesar-Verschlüsselung ausprobieren, sich im Legen von Tangrammen oder bei Streichholzaufgaben versuchen und sich mit Mathefans aus der Klasse 5a austauschen, die ihnen bei allen Fragen zur Seite standen.

Vorstellungsvermögen brauchten die Schüler, wenn sie die vorgegebenen Figuren in dem Würfel legen und sich den Stempel für die Station „Mathe“ verdienen wollten.Vorstellungsvermögen brauchten die Schüler, wenn sie die vorgegebenen Figuren in dem Würfel legen und sich den Stempel für die Station „Mathe“ verdienen wollten.


Die Stationen acht und neun widmeten sich den modernen Fremdsprachen, die man am Gymnasium Freyung erlernt: Französisch und Englisch.

Ihren wohl ersten Französischunterricht erlebten die Grundschüler auf spielerische Weise. Zwei Schüler der 7. Klasse brachten ihnen wichtige Sätze auf Französisch bei, andere bastelten mit ihnen Eiffeltürme aus Papier, wiederum andere spielten mit ihnen ein Memory zu berühmten Pariser Bauwerken oder sangen das berühmte Volkslied „Sur le pont d’Avignon“ mit ihnen. Außerdem wurden die kleinen Besucher auf Entdeckungstour durch das Schulgebäude geschickt, um herauszufinden, wie beispielsweise das Lehrerzimmer auf Französisch heißt, „la salle des profs“ nämlich.

Begeistert suchten diese beiden Grundschülerinnen nach Pariser Sehenswürdigkeiten.Begeistert suchten diese beiden Grundschülerinnen nach Pariser Sehenswürdigkeiten.


Schüler des P-Seminars Englisch hatten sich ein Programm überlegt, um den Grundschülern die Bedeutung der Weltsprache Englisch zu vermitteln. Sie probierten den englischen Kultsport „Darts“ aus, durften typisch amerikanische Süßigkeiten testen sowie ihr Wissen rund um Australien und die USA unter Beweis stellen. Die größte Herausforderung, aber auch ein riesen Spaß, war es, zu versuchen, ein ferngesteuertes Auto auf der linken Spur eines Parcours zu halten – vom richtigen Einparken ganz zu schweigen!

Da fliegt der Pfeil direkt ins Bull‘s Eye! An der Englisch-Station konnten die Schüler das englische Kultspiel ausprobieren.Da fliegt der Pfeil direkt ins Bull‘s Eye! An der Englisch-Station konnten die Schüler das englische Kultspiel ausprobieren.


Parallel zur Schulhausrallye der Kinder bot Schulleiterin Barbara Zethner den Eltern in einem Vortrag Informationen zur gymnasialen Schullaufbahn, zum Gymnasium Freyung und zur offenen Ganztagsschule. Die Schulleiterin betonte, dass Pflichtunterricht für Kinder der 5. und 6. Jahrgangsstufe ausschließlich am Vormittag stattfindet. In den Vormittagsunterricht der 5. Klassen integriert sind bereits zwei Intensivierungsstunden, in denen der Stoff eingeübt, vertieft und mit dem Fachlehrer wiederholt wird. Zudem bietet das Gymnasium Freyung zusätzliche individuelle Förderangebote und Fachsprechstunden an.

Dem australischen Didgeridoo Töne zu entlocken, war ein ziemlicher Spaß!
Dem australischen Didgeridoo Töne zu entlocken, war ein ziemlicher Spaß!


Hinsichtlich des Übertritts konnten sich die Eltern auch Rat bei Beratungslehrerin Britta Hein-Zwiebel holen. Der Übertritt in die 5. Klasse des Gymnasiums ist möglich nach der 4. Jahrgangsstufe der Grundschule mit einem Schnitt von 2,33 oder besser in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachkunde oder der 5. Jahrgangsstufe der Mittelschule mit einem Schnitt von 2,00 oder besser in den Fächern Deutsch und Mathematik. Wurde der Notendurchschnitt nicht erreicht, können Viertklässler vom 14.-16. Mai 2019 den Probeunterricht am Gymnasium Freyung besuchen. Anmeldungen sind vom 06.-10. Mai 2019 möglich.

Genauere Informationen zum Übertritt können auf der Homepage des Gymnasiums Freyung unter der Internetadresse https://gymnasium-freyung.jimdo.com/service/neuanmeldung/ nachgelesen oder telefonisch unter 08551/96100 erfragt werden.


- sb

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Quellenangaben

Gymnasium Freyung



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