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03.01.2019
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In 150 Jahren von Kolonialwaren zu Heizöl und Spielzeug

Von Heizöl über Mülltransport bis Spielwaren – dieses breite Spektrum deckt die Firma Josef Demm KG in Freyung ab, und das in einer wechselvollen Familien- und Firmengeschichte seit jetzt 150 Jahren. IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner gratulierte zu diesem runden Jubiläum und überreichte eine IHK-Ehrenurkunde an den Gesellschafter Josef Demm und seinen Sohn Josef Demm junior.

Die Wurzeln des Familienunternehmens liegen in einem ganz anderen Metier, als dem heutigen Geschäft. Alois Mader hatte die Firma am 6. Oktober 1867 gegründet – als Kolonialwarenhandel und Seilerei. Der gleichnamige Sohn war als „Braumeister und Kaufmann“ eingetragen und starb 1925. Dessen Sohn Willi wiederum führte einen Spezereiladen und verpachtete das Kolonialwarengeschäft. 1930 kam dann durch Heirat der heutige Name Demm ins Spiel. Die Nachkriegszeit war eine Herausforderung für das Unternehmen, denn der Chef Josef Georg Demm verstarb nach Kriegseinsatz 1945, seine Frau Rosa musste fünf Kinder allein durchbringen und zudem das Geschäft am Laufen halten. Eines dieser Kinder ist der heutige Seniorchef Josef Demm. Er baute den Ölhandel, Mülltransport und Spielwarenladen zusammen mit seiner Frau Barbara weiter aus. 1995 errichtete Demm ein großes Tanklager am Bahnhof. Das Wohn- und Geschäftshaus in der Passauer Straße, in dem heute noch die Büroräume des Unternehmens wie auch das Spielwarengeschäft untergebracht sind, wurde 1997 aufgestockt. Der 1979 geborene Sohn Josef Dieter Demm trat 2001 in den Betrieb ein.

IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner überreichte die Ehrenurkunde an das heutige Leitungsduo Josef Demm junior und senior (von links)IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner überreichte die Ehrenurkunde an das heutige Leitungsduo Josef Demm junior und senior (von links)


Aus dem 1948 ersten angeschafften Lkw ist heute ein Fuhrpark geworden, der aus einem Tankzug zur Anlieferung und drei Tankwagen zur Auslieferung von Heizöl und Diesel sowie einem Containerfahrzeug zur Müllentsorgung besteht. Die Lagerkapazitäten umfassen bis zu 170.000 Liter Heizöl und 100.000 Liter Diesel. Das Unternehmen engagiert sich aber auch im Bereich der erneuerbaren Energien und hat 1991 ein Wasserkraftwerk in Leitenmühle erworben.


- sb

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Quellenangaben

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