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11.09.2018
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Muthmann will starke Stimme für die Region sein!

Kirchdorf im Wald. „Eine starke Stimme für die Region!“ Mit diesem Slogan bewirbt sich der Freyunger Landtagsabgeordnete Alexander Muthmann bei der Wahl am 14. Oktober 2018 erneut um einen Platz im bayerischen Parlament. Der offizielle Wahlkampfauftakt der FDP im Stimmkreis Freyung-Regen fand am Donnerstagabend in Kirchdorf im Wald statt. Muthmann wollte damit ein Signal setzen, dass ihm der Landkreis Regen wichtig ist und er in München auch dessen Anwalt sein will, denn mit dem Ausscheiden von Helmut Brunner aus der Landespolitik verliere Regen einen wichtigen Fürsprecher. Mathias Baur, der Kreisvorsitzende der FDP im Landkreis Regen, und Al-Halak Muhanad, Abwassermeister bei der Stadt Grafenau, stellten sich bei dem Termin in Kirchdorf als Kandidaten für den Bezirkstag vor, der eine direkt, der andere auf der Liste.

„Eine starke Stimme für die Region“ – Alexander Muthmann orientiert sich dabei vor allem an drei T: Talent- und Technologie-Förderung sowie Toleranz. In der Bildung sieht er die wichtigste Zukunftsaufgabe. Berufliche und akademische Bildung sind für ihn gleichwertig. Er drängt darauf, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, um junge Menschen für die Zukunft fit zu machen. Muthmann, der in der Enquete-Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern“ mitgearbeitet hat, sieht beim schnellen Internet auf Glasfaserbasis und einer flächendeckenden Mobilfunk-Versorgung einen enormen Nachholbedarf. Sein Kommentar zu der bestehenden Situation: „Was wir im Bayerischen Wald flächendeckend haben, sind Funklöcher!“ Die Region brauche diese „Straßen der Zukunft“, um mithalten zu können.

In der Migrationspolitik tritt Alexander Muthmann für klare Regeln ein, verbunden mit Menschlichkeit und Sachverstand. Abgrenzung und Ausgrenzung seien der falsche Weg! In diesem Zusammenhang kritisierte der Abgeordnete vor allem die polarisierende Strategie der CSU, vom Begriff  „Asyltourismus“ hin bis zur unverhohlenen Freude von Bundesinnenminister Horst Seehofer über die Abschiebung von 69 Afghanen an seinem 69. Geburtstag. Dass die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag Seehofers Masterplan abgesegnet hat, ohne die Vorlage zu kennen, sei für ihn nach wie vor ein Akt der Verantwortungslosigkeit.

Mit Optimismus in die heiße Wahlkampf-Phase (von links): Mathias Baur, Alexander Muthmann und Al-Halak Muhanad bei der Präsentation in Kirchdorf im Wald.Mit Optimismus in die heiße Wahlkampf-Phase (von links): Mathias Baur, Alexander Muthmann und Al-Halak Muhanad bei der Präsentation in Kirchdorf im Wald.


Alexander Muthmann will sich in seinem Handeln an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Alle sollten die Chance haben, frei, eigenständig und eigenverantwortlich zu leben. Das sei für ihn gelungene Politik: weltoffen, zuversichtlich und solidarisch. Der Abgeordnete tritt auch dafür ein, unnötige Hemmnisse durch Bürokratie und Papierflut zu beseitigen. Die Bürokratie erlebe er gerade beim Plakatieren, berichtete Muthmann. Jede Gemeinde habe ihre eigenen Regeln; in manchen Kommunen dürften erst vier Wochen vor dem Wahltermin Plakate aufgehängt werden – eine fragliche Praxis, denn die Wahlbenachrichtigungskarten würden schon vor diesem Termin verschickt; Kandidaten erreichten damit die Briefwähler nicht mehr. Seine Bitte an die Kreisvorsitzenden des Bayerischen Gemeindetages in den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau lautete deshalb, dafür zu sorgen, dass bei der Europawahl im nächsten Jahr diese Vier-Wochen-Frist fällt.

„Wenn man nicht ständig bevormundet sein will, sondern eigenverantwortlich leben will, landet man unwillkürlich bei der FDP“, begründete der 28-jährige Versicherungskaufmann Mathias Baur sein Engagement für die liberale Partei und seine Direkt-Kandidatur für den Bezirkstag. Seit zehn Jahren, als er zum ersten Mal wählen durfte, ist er FDP-Mitglied und inzwischen der Kreisvorsitzende im Landkreis Regen. Auf der Liste bewirbt sich der 29 Jahre alte Al-Halak Muhanad für ein Bezirkstagsmandat. Er kam 2000 als Flüchtling nach Deutschland und wurde herzlich aufgenommen, wie er berichtete: „Das möchte ich als deutscher Staatsbürger zurückgeben, denn ich bin das beste Beispiel für gelungene Integration.“


- sb

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Quellenangaben

Presse Alexander Muthmann
Heidi Wolf



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