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16.03.2018
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Hotel- und Gastroschnuppertag

Der Landkreis Regen zählt zu den gefragtesten Urlaubsdestinationen Bayerns. Doch trotz der hohen Übernachtungszahlen von 2,7 Mio. und 19 Vier-Sterne Häusern im ARBERLAND sind Fachkräfte in der Hotel- und Gastrobranche absolute Mangelware. Um die Ausbildungszahlen im Landkreis zu stärken veranstaltete das Regionalmanagement der ARBERLAND REGio GmbH gemeinsam mit der Mittelschule Teisnach den zweiten „Hotel- und Gastroschnuppertag“. „Für unsere Tourismusregion ist es wichtig, dass unsere Restaurants, Hotels, Pensionen und Freizeiteinrichtungen auf gut ausgebildete junge Menschen bauen können“, betonte Landrätin Rita Röhrl bei der Begrüßung der Mittelschüler des Fachzweiges „Soziales“. „Aktuell sind 39 Ausbildungsstellen im Tourismusfach und 32 Ausbildungsstellen für den Kochberuf frei“, informierte Regionalmanager Stephan Lang. In nur wenigen Ausbildungsberufen seien die Karriere- und Aufstiegschancen vielversprechender als im Gastgewerbe.

Waren beim Servieren live dabei (v.l.): Regionalmanager Stephan Lang, Landrätin Rita Röhrl, Hotelinhaber Charly Fischl, Schülerin Miriam Schmolka, Restaurantleiter Karl-Heinz Wühr sowie die Schülerinnen Jasmin Hilburger und Chantal Froch.Waren beim Servieren live dabei (v.l.): Regionalmanager Stephan Lang, Landrätin Rita Röhrl, Hotelinhaber Charly Fischl, Schülerin Miriam Schmolka, Restaurantleiter Karl-Heinz Wühr sowie die Schülerinnen Jasmin Hilburger und Chantal Froch.

Erste Station des Hotel- und Gastrotages war der Besuch des Hotels „Zum Kramerwirt“ in Geiersthal. Auf die Begrüßung durch Inhaber Charly Fischl – begleitet vom Bayerischen Rundfunk - folgte ein kurzer Rundgang durch das familiengeführte Wellness- und Familienhotel. „Viele Vorurteile gegenüber dem Gast- und Fremdenverkehrsgewerbe stimmen längst nicht mehr. Die Berufe, die ihr in der Hotel- und Gastrobranche erlernen könnt, sind vielfältig und bieten euch attraktive Entwicklungsmöglichkeiten“, gab Charly Fischl den Schülern mit auf den Weg. Auch bei der Einkommensentwicklung habe sich gegenüber früher viel getan. Nach der Besichtigungstour durften sich die Jugendlichen in der Küche selbst ausprobieren. Die Zubereitung von traditionell bayerischen Gerichten wie einer Griesnockerlsuppe und „Vögerle“ (Schmalzgebackenes) wurde gekrönt vom gemeinsamen Mittagessen. Unter dem Motto „Bayerischer Abend“ versuchten sich die Schüler auch im Servicebereich und erhielten hilfreiche Tipps, vom richtigen Eindecken des Tisches bis zum stilgerechten Servieren von Wein. Wer noch mehr Praxiseinblicke erhalten möchte, sei jederzeit für ein Praktikum willkommen, verabschiedete Charly Fischl die Mittelschüler.

Die Schüler erprobten sich bei der Auswertung der Gerüche und Geschmacksrichtungen.Die Schüler erprobten sich bei der Auswertung der Gerüche und Geschmacksrichtungen.

Beim zweiten Teil des Schnuppertages empfing Schulleiter Xaver Dietrich die Besucher in der Hotelberufsschule in Viechtach und führte sie durch das Schulhaus. „In den Ausbildungsberufen der Hotel- und Gastrobranche liegt so viel Freude und Herzblut. Wer seiner Begeisterung folgt, dem stehen hier alle Türen offen“, erklärte Schulleiter Xaver Dietrich. Die Schüler erfuhren nicht nur wichtige Informationen rund um die sechs Ausbildungsrichtungen der Hotelberufsschule - Fachkraft für Gastgewerbe, Fachfrau/-mann für Systemgastronomie, Restaurantfachfrau/-mann, Hotelfachfrau/-mann, Hotelkauffrau/-mann sowie Köchin/Koch – sondern erprobten sich auch beim Servieren und Mixen von Fruchtcocktails. Fachlehrer Sven Stolzenberg erzählte über seine eigenen beruflichen Erfahrungen in der Hotel- und Gastrobranche und verdeutlichte, dass hier nahezu keine Grenzen gesetzt sind - von der Kreuzfahrt bis hin zur Tätigkeit als Lehrer sind die Einsatzgebiete vielfältig und abwechslungsreich. Er zeigte den Schülern außerdem, wie man bei der Kreation von Menüs vorgeht und gab Tipps zum perfekten Eindecken des Tisches. Eine besondere Herausforderung erwartete die Acht- und Neuntklässler in der schuleigenen Küche. Sie erforschten die Gerüche und Geschmacksrichtungen bitter, sauer, süß und umami beim Verkosten von Selleriechips, Emmentaler oder Sojasoße.

Das Regionalmanagement der ARBERLAND REGio GmbH wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat.


- sb

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Quellenangaben

ARBERLAND REGio GmbH



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