zurück zur Übersicht
08.03.2018
315 Klicks
teilen

Freyunger Nachwuchsforscher erfolgreich bei Jugend forscht

Bereits zum 33. Mal fanden am 2. und 3. März 2018 die Regionalentscheide des Wettbewerbs „Jugend forscht“ an der Universität Passau statt. Mit dabei waren auch Nachwuchsforscher vom Gymnasium Freyung.

„Jugend forscht“ ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern.

Am ersten Tag begutachteten die Jurygruppen Tag die eingereichten Arbeiten. Teil der Jury war unter anderem auch der Biologielehrer Dr. Uwe Wucherpfennig des Gymnasiums Freyung.

Mit seinem Thema „Einfluss durch Änderung der Frequenz und Signalform am Transformator“ erzielte der Freyunger Schüler Johannes Schreiner einen Sonderpreis des Vereins Deutscher Ingenieure. Der Jungforscher suchte nach der optimalen Frequenz und Signalform am Transformator. Er
bestimmte Spannungs- und Stromwerte, um Auskunft über den Wirkungsgrad zu erhalten. Die Primärspannung änderte er von der Sinusform zur Rechtecks- und Dreiecksform.

Michael Krückl erhielt für seine Arbeit mit dem Thema „Kopfrechnen“ ebenfalls einen Sonderpreis. Er präsentierte Tricks zur Multiplikation zweier Zahlen, eine Rechenhilfe für das Ermitteln der fünften Wurzel von bis zu 10-stelligen Zahlen und das „Wochentagsrechnen“. Es ist eine Möglichkeit, bei einem beliebigen Datum den zugehörigen Wochentag durch Kopfrechnen zu finden.

Die Nachwuchsforscher Johannes Schreiner (rechts) und Michael Krückl (links) vom Gymnasium Freyung vor dem Audimax der Universität PassauDie Nachwuchsforscher Johannes Schreiner (rechts) und Michael Krückl (links) vom Gymnasium Freyung vor dem Audimax der Universität Passau

Der Erfolg der Freyunger Gymnasiasten kommt übrigens nicht von ungefähr: Seit Jahren nehmen Schüler des Wahlunterrichts „Naturwissenschaftliches Experimentieren“ am Wettbewerb „Jugend forscht“ teil. Dort werden die Nachwuchsforscher von Biologielehrer Michael Behringer und Physiklehrer Alexander Stöhr betreut, wobei die Schüler häufig noch viel Zeit zu Hause in ihre Projekte investieren.

Am Freitag präsentierten die Jugendlichen ihre Ideen dann dem Fachpublikum und lauschten dem Festredner der Preisverleihung, dem jungen Büchlberger Wissenschaftler Markus Geiß. Er hat schon drei Raketenstarts miterlebt, ist momentan Doktorand in den USA und sprach beim Vortrag über den „Traum vom Biegen: Materialdesign für die Raumfahrt“. Dass ein Wissenschaftler aus dem Passauer Raum es in so jungen Jahren bereits zu solchen Erfolgen bringen kann, bestärkte sicherlich alle „Jugend forscht“-Teilnehmer darin, weiter fleißig an ihren Projekten zu forschen.


- SB

[PR]

Gymnasium FreyungFreyung

Quellenangaben

Gymnasium Freyung, Alexander Stöhr



Kommentare

Bitte registrieren Sie sich um hier Kommentare eintragen zu können!
» Jetzt kostenlos Registrieren oder haben Sie Loginprobleme?