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16.12.2017
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Auf den Spuren von Goethe und Schiller

Ende November fuhr die 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Freyung in je zwei Großgruppen in die von Goethe und Schiller geprägte Kulturstadt Weimar.

Direkt nach der Ankunft erfolgte eine Besichtigung der Weimarer Fürstengruft und eine Führung durch die Innenstadt. Diese begann am Denkmal der beiden Dichter vor dem Nationaltheater, führte an der Bauhaus-Universität vorbei zum berühmten Hotel „Elephant", durch den Park an der Ilm und endete schließlich an Goethes Wohnhaus am Frauenplan.

Am zweiten Tag besuchten die Freyunger Schülerinnen und Schüler sowohl dieses Wohnhaus, das auch das Goethe-Nationalmuseum beherbergt, als auch das Wohnhaus von Friedrich Schiller mit dem Schiller-Museum. Beides kam bei den Gymnasiasten gut an.

Eine Teilgruppe der Freyunger Schülerinnen und Schüler im Nationaltheater mit ihren Lehrkräften Wolfgang Fischer (hinten links), Christina Wimmer (vorne links) und Michael Scheithauer (hinten rechts).Eine Teilgruppe der Freyunger Schülerinnen und Schüler im Nationaltheater mit ihren Lehrkräften Wolfgang Fischer (hinten links), Christina Wimmer (vorne links) und Michael Scheithauer (hinten rechts).

Der literarhistorische Teil der Studienfahrt wurde mit der Aufführung von Goethes Drama „Faust“ im Nationaltheater bzw. einer modernen Adaption von Goethes Roman „Die Leiden des jungen Werther“ im Theater im Gewölbe abgeschlossen.

Im Gegensatz zu den Gruppen in den letzten Jahren, hatten die diesjährigen Gruppen ein relativ angenehmes Wetter während der Exkursion ins Konzentrationslager Buchenwald am letzten Tag der Reise. Das KZ Buchenwald liegt oberhalb Weimars auf dem Ettersberg und damit in unmittelbarer Nähe der thüringischen Kulturstadt. Die noch intakten Gebäude, die originalen Bilder und die Erläuterungen der Guides riefen bei den Schülerinnen und Schülern ein bedrückendes Gefühl hervor. Die Grausamkeiten, die den unschuldigen Opfern hinter diesen Mauern zugefügt wurden stehen in krassem Kontrast zu den Gedanken der Bildung und der Humanität, mit denen sich die Jugendlichen in Weimar zuvor zwei Tage lang beschäftigt hatten. Die Besichtigung wird ihnen in Erinnerung bleiben – nicht unbedingt positiv, aber als Ermahnung, aus der Vergangenheit zu lernen und solche Verbrechen nicht nochmal zuzulassen.

Lehrer Michael Köberl (rechts) mit der zweiten Schülergruppe an der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald auf dem Ettersberg.Lehrer Michael Köberl (rechts) mit der zweiten Schülergruppe an der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald auf dem Ettersberg.

Am Ende lässt sich sagen, dass die Fahrt nach Weimar mit all ihren Facetten für jeden Teilnehmer eine besondere Erfahrung war und im Gedächtnis bleiben wird.


- SB

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Gymnasium FreyungFreyung

Quellenangaben

Gymnasium Freyung
Sophie Bauer, Q11



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