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11.08.2017
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Über den Pancir zum Teufelsee

Bayerisch Eisenstein. Einen der fünf Gletscherseen des Böhmerwaldes können Sie bei einer grenzüberschreitenden Wanderung am Sonntag, 13. August, erkunden. Zusammen mit Birgit Esker, Waldführerin des Nationalparks Bayerischer Wald, geht’s ab Bayerisch Eisenstein zum Teufelsee im Nachbar-Nationalpark Šumava – einem echten Eiszeitrelikt.

Nationalpark Šumava hält oftmals mystische Stimmungen bereit

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An den Hängen des Špicák (Spitzberg) entlang führt ein schmaler Waldweg. Dort können die Teilnehmer der Führung Blicke bis hin zum Großen Falkenstein genießen. Erstes Zwischenziel der Wanderung ist der 1214 Meter hoch gelegene Pancíř (Panzer), von dessen Aussichtsturm ein herrlicher Rundblick über das Böhmerwaldmassiv möglich ist – bei guter Sicht bis in die österreichischen Alpen. Dort besteht auch eine Möglichkeit zur Einkehr, ansonsten sollte eine
Brotzeit und Getränk mitgebracht werden. Danach wird noch der 1030 Meter hoch gelegene Čertovo jezero (Teufelsee) angesteuert, ehe es zurück nach Bayerisch Eisenstein geht. Die Tour ist etwa 20 Kilometer lang, es müssen 500 Höhenmeter überwunden werden.

Treffpunkt ist um 9:15 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Bayerisch Eisenstein.

Die Anfahrt ist mit der Waldbahn möglich, die auf dieser Strecke im Stundentakt verkehrt. Für die Tour sind knapp acht Stunden einzuplanen, so dass mit der Waldbahn um 17:44 Uhr wieder zurückgefahren werden kann.
Die Führungsgebühr beträgt 5 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit der Waldbahn sowie bei Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben. Neben einer gewissen Grundkondition, geeignetem Schuhwerk und dem Wetter angepasster Kleidung ist unbedingt der Personalausweis mitzubringen.
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


- dt |


Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldBehörden | Grafenau

Quellenangaben

Nationalparkverwaltung Bayer. Wald
Foto: Rainer Simonis



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